Ankunft in Pilkramm und erster Erkundungen

Ganz früh am Morgen, es ist der 17.Firun, gerade dass die Sonne aufgegangen war, wurden wir von dem Lärm einem Kampf auf dem Platz vor dem Wirtshaus geweckt. Als wir runter gerannt sind und nachgeschaut haben was da los ist haben wir gesehen, das dort sich die beiden Rondrageweihten einen Ehrenkampf geleistet haben, bei dem Leudara verloren hat, der zwei Kampf ging aufs zweite Blut.

Nach dem Frühstücke machten wir uns auf den Weg zu einem Dorf an der Küste. Dort hofften wird, ein Boote zu mieten, um nach Pilkramm zu fahren.

Auf dem Weg dorthin bemerkten wir verdächtige Gestalten hinter uns und vor uns einen gelegten Hinterhalt. Wir machten sofort kehrt und ging zurück nach Hinterbruch um dort die Dorfgardisten zu informieren.

Als wir dann unbehelligt und unbeschadet im Fischerdorf ankamen, konnten wir – auch Dank der Efferdgeweihten – ein Fischer überzeugen uns eine Boot zu geben.

Nach einer unspektakulären mehrstündigen Seefahrt erreichten wird die Festung Pilkramm. Die Burg ist der Hauptsitz des Theaterritterordnes gewesen. Vor 800 Jahren wurde dieser aufgegeben, weil – so die Legende – der Hafen versandet sei.

An der Anlegestelle konnten wir das angelegte Boot des Grafen sehen.

Nachdem auch wir angelegt hatte, stellten wir fest, dass Jassew, der Leibeigene, der den Grafen begleitet, das Boot bewacht. Er erzählte uns, dass ihn sein Herr beauftragt habe das Boot zu bewachen, nachdem er und der Graf von wilden Goblins angegriffen worden sei. Leider sei der Graf letzte Nacht nicht mehr zum Boot zurückgekehrt. Dies sei bei ihm aber nicht unüblich. Wenn der gelehrte Herr etwas gefunden hat, dann versinke er in seiner Forschung und vergisst auch schon mal die Zeit. Und im übrigen ist er auch ein mächtiger Magier, der sich seiner Haut erwehren könne.

Die Effertgeweihte besteht darauf, dass wir den Grafen suchen. Sie und der Leibeigene werden währenddessen auf die Boote aufpassen.

Also marschieren wir los und durchsuchen den ersten, nordöstlichen Teil der Burganlage. Bei unserer Untersuchung stellen wir fest, dass überall Spuren im Schnee vom Grafen zu finden sind. Des weiteren auch ganz viele Goblinspuren, d.h. der Teil der Geschichte stimmt schon mal.

Nur der südöstliche liegende Holzspeicher hat noch ein intaktes Dach und ist mit viel Holz befüllt. Da sollte es uns nicht kalt werden. Es stell sich heraus, dass alle anderen Räume einen weiten großzügigen Blick in den Himmel erlauben.

In einem der weiteren Räume finden wir auch das – jetzt aufgegebene – Zeltlager der Goblins. Interessanterweise finden Gerald in einem Stoffsack Kleider von Goblins, die so ähnlich ausschauen, wie sie von Goblins in Festum getragen werden. Sind das die ersten Auswüchse der „Verweichlichung“ der wilden Goblinstämme?

Das im Norden liegende Tor für zum Torhaus. Leider ist die Brücke dorthin eingestürzt. Es sind zwar noch Pfeiler der Brücke vorhanden über die sogar ein Seil gespannt wurde, aber jegliches Überqueren ist mir dem Risiko ins Wasser zu fallen verbunden.

Nachdem wir uns hier alles angeschaut haben, beschließen wir uns die in Nordwesten liegende Wehrburg der Festungsanlage anzuschauen. Auf der Brücke, die Handelshof und Wehrburgfried verbinden, rüber führt, ist nur noch die Spur eines Menschen – vermutlich die des Grafen – zu sehen. Die Goblinspuren enden am Handelshoftor zur Brücke.