Atmoskotumzug-Party

Spieler: Christian, Christoph, Holger, Udo

Dramatis Personae

  • Gebrüder Larinow, Fuhrunternehmen
  • Aljescha: Wirtin der Taverne Tanzender Bär; hat Schulden, wird versuchen maximales Geschäft aus dem Umzug zu schlagen, da sie ihren Laden inkl. Bären verkauft haben soll; außerdem ist das das Stammlokal der Norbarden.

Was so alles geschah..

Die Tiergarten Lieferung

Nachdem sich die Gruppe durch die Bürokratie der gesamten Stadt gequält hat, halten sie endlich die Freigabe für die Maraskanterantel in Händen. Doch dann stellt sich heraus, dass die bestellten Wagen zur Lieferung nicht bereitstehen wie geplant. Zum Glück ist das Fuhrunternehmen „Gebrüder Larinow“ direkt am Hafen. Nach einem kurzen Abstecher dort, etwas Kundenbeschwerde später stehen die Wagen bereit. Die Käfige mit den Spinneskorpionen und den Pilzen werden umgeladen und dann wird sich auf den Weg zum Tiergarten gemacht. Bei der Abgabe der Marakanterantel, wird aber vom Zoo darauf hingewiesen (Gamrik empfindet dies als „moniert“), dass das offizielle Siegel auf der Zollfreigabe fehle. Sichtlich genervt, schlage die Helden vor die Tiere einfach frei zu lassen, wenn die Annahme verweigert wird. Das Risiko wollte dann auch keiner eingehen, und die Tiere werden – bis auf weiteres – dem Tiergarten übergeben, nebst offiziell unterschriebener und gesiegelter Übergabedokumentation. Wie Gamrik diese Bürokratie hasst...

Gasthof Lindenhof Stiefel

Nach längerer Diskussion zur angestrebten Unterkunft (zu teuer vs. zu unkonfortabel), checken die Helden im Gasthof Lindenhof Stiefel ein, inkl. Abendessen, Frühstück und benachbarten Badehaus, das eine direkten Zugang zum Gasthof hat. Gamrik und Geron probieren dies sogleich aus. Nach soviel Bürokratiestress hat man schließlich etwas Entspannung verdient.

Nur Gieselhold knausert wieder mal. Er hört sich lieber mal um und sammelt Infos. Under anderem schaut er mal, wer den der beste Feinschmied hier in Festum sei. Gamrik hat ihn darum gebeten.

Im Badehaus kann Gamrik, bei sehr entspannter Atmosphäre und angenehmer Betreuung ein paar interessante Details zum Handelshaus Surjeloff erfahren:

Die Matriarchin ist zwecks Inventur des Kontors in der Stadt und

angefressen das der Umzug direkt am Kontor vorbeiführt und sie daher Irritationen befürchtet.

Hinzu kommt, dass – aus ihrer Sicht – es unnötig ist den Hauptsitz der Nordbank in die Aktivitäten des Umzuges ungebührlich mit einzubinden.

Der Umzug

Tags darauf überzeugt Gieselhold die Gefährten, naja eigentlich nur Gamrik als Ordern für den Atmaskot-Umzug anzuheuern. Die Helden werden im Quartier der Stadtgarde vorstellig, und heuern als Ordner für den Umzug an: Zwei Dukaten für ein paar Stunden harte Arbeit im Zentrum der Aufmerksamkeit ist eigentlich ein ordentlicher Lohn. Und als Bonus – sozusagen das Sahnehäuptchen – die Einladung zur berühmten After-Umzug-Party der Festumer Eliten.

Nach einer kurzen Einweisung werden die Helden einer der beiden Ordnergruppen zugeteilt. Führungsoffiziere der ersten Gruppe ist Berschin Walroder (Gardist, Timpskis rechte Hand) und Sulja Hanzke (Gardistin, sehr jung und sehr attraktiv) ist für die zweite Gruppe zuständig. Die Gruppe der Helden besteht noch aus Elmar Ebersen (Gardist, wurde freigestellt für den Umzug), Azulajid Graupinski (Exilmaraskanerin), Vigor Jannerloff (Hafenarbeiter), Warha Wolpjes (Hafenarbeiterin), Efferdan Dobelsteen (Matrose), Fabius ter Frautin (Seekadett) und den Helden.

Es findet zudem eine Schulung zu den Tätigkeiten als Ordner statt, wobei Hauptmann Timski penibel auch auf den Aspekt hinweist, dass die Ordner als Repräsentant der Stadtgarde unterwegs sind. Jeder der meint das Vertrauen zu missbrauchen wird mit den harten Konsequenzen leben müssen. Z.B. ist willkürliche Anwendung – auch im Sinne von einer Prophylaxe – von Gewalt zu unterlassen. Er kenne jede Art von Ausrede und Polizeigewalt gibt es hier nicht.Jeder Bürger ist unser Kunde, egal ob Freier, Leibeigner, Norbarde, festumer Thorwaller oder Goblin...inkl. der Hesindedorfbewohner.

„Ziel des Umzuges ist und bleibt, dass die Festumer Bürger zusammenstehen, allen Gefahren – von Außen und Innen – entgegentreten und gemeinsam diesen trotzen. Das Gefühl der ‚wir schaffen das’ wird durch den Umzug geweckt werden und in eine neue Dimension gehoben.“

Die Begehung

Danach ist erst mal nicht viel zu tun. Also beschließen die Helden sich mal den geplanten Weg des Umzugs anzusehen. Sie können den Gardisten Elmar aus ihrer Gruppe als lokalen Führer gewinnen

Der Umzug beginnt auf der Speicherinsel und hat wenig Risikopotenzial. Die Örtlichkeit ist geprägt von nüchternen und zweckmäßigen Speicher und Lagerhäuser. Wenig Bewohner, viele Arbeiter, die ihren Job machen. Bis letztes Jahr fand das Fest ausschließlich hier statt.

Dann geht es über die Brücke zur Hafenmeisterei zum ersten Stop des Umzugs. Dort wird die „Hinrichtung“ der Puppe des Goblin Borzi Rostbutt durchgeführt. Die Umfeldanalyse ergibt folgendes:

  • Konzerthalle: dubioses Klientel, potentielles Risiko: Maraskaner (mittel)
  • Thorwalergemeinde im Osten der Hafenmeisterei
  • Amüsiermeile mit grundsätzlich vielen betrunkene Matrosen.
  • Kneipe: Tanzender Bär (Aljescha), zwei Schwarzbären (nicht angekettet)
  • Kneipe: Riff der verdurstenden Kehlen, schlimmste Kaschemme, aber größte Kneipe in Festum (150+ Personen), Thorwaler Stammkneipe
  • Zwei Thorwaler Schiffe sind auf den Weg nach Festum

Beim zweiten Umzugsstop wird Aki Palnotokison, nivesischer Thorwaler der ausschaut wie ein Werwolf, hingerichtet werden.