Auf der (Blut-)Spur – oder eine weitere langweilige interessante Reise durch die bornländische Schneelandschaft

Gamrik berichtet:

20. Firun

Die Helden erreichen am Abend das Dörfchen Jekdisit mit ca. 200 Einwohner, welches noch zur Grafschaft von Hinterbruch gehört. Während die Kollegen eine Unterkunft suchen, hält Gamrik Fürbitte im hiesigen Perainetempel für Ruckenau und seinem Troß.

Spieler: Holger, Christoph, Christian (GM)

Im einzigen Gasthof zum Eichenhain hat sich eine große Reisegruppe um einigen Praioten einquartiert. Die Bewohner von Jekdisit scheinen sich nur auf diesen Gruppe von Geweihten kümmern zu wollen und wir genießen nicht die uns zustehende Aufmerksamkeit. Irgendwie finden „die Helden“ trotzdem noch einen Unterschlupf.

Beim Umhören erfahren die Helden, das es einen Hain von Steineichen gäbe, in dem Geister umgehen sollen. Zudem seien fünf schwarz gewandete Ritter inkl. einem Gefangenen vor ca. zwei (oder waren es drei) Tage durch das Dorf gekommen. Eine Norbardensippe sei ebenfalls hier durchgekommen, habe aber – wie das bei den Norbarden glücklicherweise üblich ist – außerhalb des Dorfes gelagert.

21. Firun

Am nächsten Tag reiten die Helden weiter nach Norden in Richtung Plötzingen. Unterwegs genießen die Helden die unendliche Schönheit der bornländischen Winterlandschaft.

Ohne weiteren Zwischenfälle erreichen die Helden am Abend Plötzingen, eine Kleinstadt welche einem anderen Bronjaren gehört. Zur Auswahl stehen zwei Unterkünfte: „Zur Axt“, billige Kneipe und Schlafsaal und den Gasthof „Grafenkrug“. Zuerst wollte man in die Axt, ist dann aber doch im Grafenkrug abgestiegen.

Beim Umhören erfahren die Helden, das fünf schwarz gewandete Ritter inkl. einem Gefangenen vor ca. zwei Tage Abends angekommen seien, in der Axt für fünf Tage und sechs Personen Vorräte gekauft hätten und sofort wieder weiter geritten seien. Die Norbardensippe sei gestern früh hier durchgezogen und nach Westen in Richtung Uspiaunen weitergereist. Glücklicherweise seien sie nicht ins Dorf gekommen. Ist auch besser so, sind ja alles Schurken.

Gieselhold findet heraus, dass die schwarzen Reiter/Ritte weiter Richtung Norden nach Rivilauken geritten seien. Zudem findet er per Zufall heraus, das wohl einer der schwarzen Ritter/Reiter beim Tuchhändler war. Beim Tuchhändler Helmjew kitzelt Gieselhold gegen eine „kleine“ Aufwandsentschädigung von einem Dukaten, folgendes heraus: Ein Ritter mit kurzem Haar, sauber gestutztem Bart und einem Zweihänder auf dem Rücken und mit zwei fehlenden Fingern habe einen dunkelgrünen Umhang erworben und sei am nächsten Morgen Richtung Uspiaunen gereist. Er habe die Nacht im Grafenkrug verbracht. Im Grafenkrug erfährt Gieselhold zudem dann den Namen des schwarzen Ritters mit grünem Umhang: Herr von Rodebrandt-Ask.

Im Grafenkrug treffen die Helden zudem einen alten Bekannten wieder: Reijkad Stellmacher, den Chorleiter des Roten Chors aus Festum. Man schwelgt gemeinsam in ein Erinnerungen, Erlebnissen, Erzählungen einer nach der anderen. Sehr wahrscheinlich waren da viele Wichtiges dabei, das aber alles im Rausche der Nacht, der vielen Getränken und auch der immer schöner werdenden Frauen verloren gegangen ist. Nur an eine Sache konnte man sich erinnern: Ein Gäste in der Gastwirtschaft, der etwas von euren Erzählungen mitbekommt, meint, als man wieder mal darüber schwadroniert, dass bei den Norbarden die Frauen das sage haben, dass das auch beim alte Fietje und Geertja Peddersjepen, die in Festum wohnen, auch so sei: "...bei bei Fietje hat die Frau auch das sagen …"… und wir erfahren, dass der Chorleiter ist hier um Unterstützer für den Roten Chor zu finden. Er habe morgen einen Termin mit dem hiesigen Bronjaren. Zudem fragt er die Helden noch Neuigkeiten, epische Heldengeschichten die in ein Drama in 3 Akten verewigt werden könnten. Die Helden erzählen von der Begegnung mit dem Geisterzuge von Ruckenau und deren wahrscheinliche Erlösung. Reijkad ist begeistert und verspricht, daraus ein Werk zu gestalten, das Festum noch nicht gesehen hat. Schließlich verabschiedet man sich und begibt sich auf die Zimmer.