Das Massaker in Hinterbruch

Geron berichtet: Gieselhold „fand“ also ein Langschwert…und wir haben eine sehr sehr kurze Nacht, nachdem wir den Geistern erfolgreich helfen konnten und sind daher wie gerädert. Es ist der 19. Firun, es schneit oder regnet oder beides gleichzeitig und es ist kalt, saukalt...und wir sind durchnässt, fast. Dennoch machen wir uns auf den Weg, nur keine Zeit vergeuden.

Auf dem Weg zurück nach Hinterbruch treffen wir wieder auf Spuren von Goblins, denen wir folgen! Oder sind die einfach nur zufällig auch in die gleiche Richtung unterwegs?

Die Nacht steckt uns allen heftig in den Gliedern und alle sind schlapp. Der Schneeregen lässt nicht nach und die Spuren sind nur schwer auszumachen, jedoch bemerkt Gieselhold ein paar Menschen in der Mosse vor uns! Die Handvoll Menschen schauen sehr Schmutzig aus, aber er kann auch feststellen, das die Männer bewaffnet sind, es könnten sich um Vagabunden oder Diebe handeln. Gamrik gelingt es sie durchs Fernglas zu beobachten und er gewinnt den Eindruck, dass es sich um Räuber handeln könnte.

Es wird mal wieder Zeit, dass Gieselhold eine seiner Bespitzelungstouren macht! Ziel ist es herauszufinden mit wie vielen Gegnern wir es zu tun haben und welche Bewaffnung sie haben!

Nach einer halben Stunde kommt er zurück und berichtet, dass er sechs Personen, 4 Frauen und 2 Männer, gefunden habe. Die Bewaffnung reicht vom Knüppel, Streitkolben, Speer und Bögen. Ihm gelingt es auch ein Gespräch zu belauschen in dem er hört, das sie wohl ein paar Goblins gesehen hatten und daher etwas aufgeschreckt sind.

Wir beraten: Ein Umgehen scheint schwer machbar zu sein, was bedeutet , dass es auf eine Auseinandersetzung zu läuft.

Gieselhold und Gamrik schleichen sich an während Geron mit Graf Thezmar Alatzer offen auf die Gestalten zugehen wollen. Aber die Gestalten, die vor einer Stunde noch am Weg rumstanden sind verschwunden. Beim Anschleichen entdecken Gieselhold und Gamrik einen Schuppen in dem einige Gestalten um ein Feuer sitzen, vermutlich die „vermissten Gestalten“. Geron und Graf Alatzer schließen auf und der Graf zieht den Schwanz ein. Also gehen wir den Dammweg unbemerkt weiter und verlassen nach weiteren Stunden des Wanderns durch den Schneeregen endlich die Mosse.

Unsere Klamotten sind nun genauso Dreckig wie die der Räuber und nähern uns dem Dorf Hinterbruch. Auf der Straße kommt uns ein Fuhrwerk entgegen.

Der Fahrer Wuljew, ein treuer Leibeigener des Grafen, berichtet uns entsetzt, dass acht schwarze Reiter das Dorf angegriffen haben. Alle schreien Rum und sagen, dass die Hälfte der Bewohner getötet wurden.

Am Marktplatz  stellt sich heraus, dass neben den Dorfsoldeten, die in Ausübung ihrer Pflicht gefallen sind, nur die WirtinTsarina, die Schankmagd Brinja, der alte SängerTravin, die kräftige Schmiedegesellin Grimje, die heitere Witwe Veroskja, der junge Bernsteinschleifer Karenjan und auch der streitlustige Gorwinja tot sind. Somit wurden sechs Personen am Vierhaupt geschlachtet Auch sind die vier Häuser, die zufällig genau in der Richtung der vier Gesichter des Vierhauptes liegen, abgebrannt. Und das Arbeitszimmer mit allen Forschungsunterlagen des Grafen wurde gezielt angezündet. Auffällig bei dem Ganzen ist nur, dass der vor zwei Tagen abgereiste Rondra Geweihte und das Widderhorn verschwunden sind.

Der Graf bietet uns an, dass wir in einer Hütte nächtigen können. Wir trocknen unsere Kleider und wir werden hofiert! Es scheint einen Zusammenhang mit dem Vierhaupt zu geben, denn die Opfer sind alle am Vierhaupt Hingerichtet worden. Die Leute berichten, dass der Angriff kurz nach der Abreise einer Norbardensippe, die im Norden von Hinterbruch ihr Lager aufgeschlagen hatten, erfolgte. Waren sie die schwarzen Reiter? Ein Dörflerin, Dascha Jantareff, berichtet , dass sich ähnliche Dinge auch in Jutra ereignet habe. Es soll sich um ein Goblin Ritual handeln.

Darüber muss ich erst mal gründlich nachdenken. Plötzlich bitten mich meine Freunde mir mal die Spuren hier auf der Straße anzuschauen. Gerade war es doch Nacht und jetzt ist wieder Tag (20. Firun wie sich später raus stellt) und wir sind aus mir völlig unbekannten Gründen mitten in der Wildnis...egal, wird schon seine Richtigkeit haben...ich schaue mir die Spuren der Reiter an und stellt fest, dass ein Reiter zweimal in ein Dickicht geritten ist, und das dieser auch schwer beladen gewesen sein muss.

Gieselhold darf mal wieder sein Talent unter Beweis stellen und geht auf Erkundungstour. Bei vier von den Reitern scheint es sich um Leudara und die andere Rondra Geweihte zu handeln. Gieselhold berichtet uns von der Spurenlage, der wir am nächsten Tag folgen werden. Wir hören ein Gespann kommen, bei dem es sich um die Bierlieferung handelt, welche uns sehr gelegen kommen. Die beiden Fuhrkutscher berichten uns, dass sie fünf Schwarze Reiter mit einem Gefangenen gesehen haben. Und ich erfahre, dass wir auf dem Weg nach Jekdisit sind...