Den Schatz teilen?

Nach einer längeren und ausführlich vor den Gefangenen geführte Diskussion, in der alle Vor- und Nachteile beleuchtet wurden (u.a. auch die Gefangenen zu töten oder hier vor Ort einfach verhungern zu lassen) wird beschlossen, dass man 8 Beutel mit je 250 Dukaten und 3 Beutel mit 50 Dukaten mitnimmt, die Höhle wieder abschließt und die Gefangenen mitnimmt und diese dann im Wald freilässt und als „Aufwandsentschädigung“ drei 50 Dukaten Beutel in die Hand drückt. Gesagt … ok, besser … lange Geredet und diskutiert und dann den Plan ausgeführt.
Unter strenger Bewachung macht sich das 7 Manntrupp dann auf den Weg nach draußen. Der hat zwar eine „Markierung“ an der noch offen stehenden Fallgrube hinterlassen ist aber anscheinend ausgeflogen, denn in seiner Schlafhöhle ist er...oder eine sie...nicht anzutreffen. Der Weg scheint frei.
Ungünstigerweise trefft die Truppe dann in dem langen, engen Ausgangstunnel auf den zurückkehrenden Bären. In heller Aufregung fliehen alle. Die drei an den Händen gefesselten Gefangenen rennen blind weiter, gleichzeitig hält Geron in der Verteilerhöhle an, um sich dem Bären zu stellen...alleine. Valmir, der erst mal den Gefangenen erst mal hinterher stürmt, überlegt es sich noch einmal anders und rennt im Bogen zu Geron zurück. Giselhold und Gamrik versuchen derweil ihr Glück im Gang linker Hand, in Richtung des unterirdische Höhlensees. Gemäß des bewährten Vorgehens: Getrennter Kampf ist halber kam, kommt es, wie es kommen muss, der Bär wendet sich dem mutigen und alleine stehenden Geron zu. Schließlich greifen doch noch alle Helden ein und besiegen den Bären...glücklich und unter nur geringem Blutzoll. Alle leben, aber die Gefangenen sind weg...nun ja aus (!) der Höhle sind sie sicherlich nicht geflohen, nur noch tiefer rein. Egal. Die Helden überlassen die Gefangenen ihrem Schicksal.
Endlich wieder frische Luft, Tageslicht und das Geschrei der Vögel. Auf zu neuen Abenteuern...wo war nochmal die andere Spur? Bospers Sohn Gisbert sollten sie ja auch noch suchen und ohne ihn ins Dorf zurückkehren wäre...ungünstig. Oder steckt Gisbert gar unter der gemeinsamen Decke mit den Räubern? Die Spur wird am Bachlauf wieder aufgenommen.
Nachdem die Helden dieser einige Zeit gefolgt sind, vernehmen die „spitzen Ohren“ von Giselhold Stimmen in der Ferne. Er signalisiert dem Rest anzuhalten und zu warten. Er wolle mal „gucken“...kaum ist er wie ein Schatten in den Büschen verschwunden entscheiden sich Valmir und Geron ihm hinterherzuschleichen…um Giselhold zu helfen. Nobler Versuch, aber als Giselhold mit hochroten Kopf plötzlich von den beiden auftaucht und diese in blumigen Worten zu verstehen gibt, dass LEISSE sich für den Rest der Welt sich anderes Gestaltet als wie sich die beiden geraden durch das Unterholz hacken wird klar, dass die beiden nicht mit der klaren Zeichensprachen von Giselhold klar kamen...kommen. Beide zeihen sich „schleichen“ wieder zum Bachlauf zurück…während bei Giselhold weitere Haare ergrauen...
Nach dem erfolgreichen und heimlich ausgeführten Ausspähen, kann Gieslhold berichten, dass er eine Lager gefunden hat. Dort sind mindestens 7 Personen, 7 Zelte und 7 Stapel Kisten zu sehen. Regelmäßig scheinen Wachen im Umfeld zu partrollieren, gleichzeitig ist unklar in welchem Radius das Umfeld überwacht wird. Zum Lager führt ein oft genutzter Pfad, auf dem sogar Karren fahren könnten. Wie es scheint, handelt es sich um das Basislager der ortsansässigen Räuberbande. Ob da noch mehr Räuber unterwegs sind, kann nicht gesagt werden.
Man entscheidet hier nicht aktiv zu werden, folgt weiterhin der Spur, die parallel zum Bach weiter bergabwärts geht. Nach einer weiteren Stunde trifft die Spurt auf einen größeren Trampelpfad. Trotz intensiven und kollektiven Starrens auf die vielen Spuren des Trampelpfads kann nicht final erkannt werden, ob die Spur nun bergauf oder bergab weiter führt…Die Helden beschließen jetzt zum Dorf zurückzukehren und Bosper nur zu berichten, dass sie weder seinen Sohn noch die Vandalen, die Alriks Haus verwüsteten, gefunden haben.
Kurz bevor sie auf die gerodeten Ackerflächen des Dorfes treten werden vier der acht 250-Dukatenbeutel noch im Wald und vor dem letzten Hügel vor dem Dorf verbuddelt.
Im Dorf angekommen bekommen sie mit, das Gisbert noch in der Morgendämmerung zwar total fix und fertig aber glücklich von seinem Abenteuer zurückgekehrt ist. In einem „besorgten“ Gespräch mit Ihm, in dem sich die Helden informieren wie es ihm den geht...und was ihm so alles passiert ist….hüstel...er mitbekommen hat…erfahren die Helden, dass Gisbert die Vandalen Jasper, Burgol und Ragna beobachtet konnten, wie diese Alriks aus „auseinander genommen haben“...ok...eher deutlich gehört hat, wie diese das Mobiliar zerschlugen und sich lautstark über diese feige Pfeife Alrik aufregten. Schließlich verließen die drei Alriks verwüstest Haus und marschierten in Wald. Mutig folgte er ihnen. Leider verlor er die Spur tief im Wald, weit oben in den Bergen hinter einer Klamm, als die drei den Bach kreuzten, konnte sich aber dann mutig und erfolgreich in der Nacht zum Dorf zurückkämpfen...die Helden hatte bei der Schilderung durchaus den Eindruck, das Gisbert den Helden gegenüber deutlich näher an der nüchternen Wahrheit blieb als wenn er die Geschichte seinen Freunden in blumigen Worten erzählen würde…
Die Helden berichten – konsistent zu Gisberts Beobachtungen – ihre Erkenntnisse zu den drei Verfolgten. Bosper im Gegenzug kann davon berichten, dass es in der zwischenzeit zerbrochene Ölkrüge gefunden und man von Brandstifung ausgehen könnte. Es spricht sehr viel dafür, dass der Brand als Ablenkung diente, um ungestört Alriks Haus durchsuchen zu können. Für Bosper ist das Thema „geklärt“: Jasper, Ragna und sein Knecht Bosper...Exknecht...sind die Barndstifter und haben Alrik die Dinge, die die Elfe gebracht hat, gestohlen. Als positiven Nebeneffekt – so hofft Bosper – sollte Gispert genug Abenteuer erlebt haben um sich nun den wichtigen Dingen des Lebens zuwenden zu können. Wie abgestimmt, erhalten die Helden ihre Aufwandsentschädigung von Bosper.
Die Helden verabschieden sich und machen sich in Richtung Gratenfels auf den Weg, um dort die ersten Besorgungen zu tätigen. Danach, so ist der aktuelle Plan, wolle man wieder zum vergrabenen Geld zurückkehren, um das Loch in den eigenen Börse wieder aufzufüllen. Und in Angbar warten noch die besonderen Bestellungen auf die Bezahlung und die Abholung.