Die Schafhirtin

Auf einem einsamen Bergpfad, mitten im Kochgebirke, umgeben von vereinzelten Bäume und Wiesen...und Felsen…vernehmen unsere beiden Helden, Ismir und Giselhold, plötzlich die verzweifelten einer Frauenstimme wahr...und ein tiefes Brummen!…??? Nicht weit von Ihnen bricht ein junges Mädchen aus den Büschen.

Auf ihren Armen trägt sie ein Lamm. Irgendwie scheint sie auch verletzt zu sein...humpelnd rennt sie den Helden entgegen. Kurz darauf bricht ein Bär auch aus dem Unterholz...ob erfreut jetzt noch mehr Futter gefunden zu haben tut nichts zur Sache. In einem Kampf, den die beiden mit Ihren Fackeln führen (beide sind davon überzeugt, dass Bären Feuer nicht mögen) schaffen sie es den Bären zu verscheuchen. Jetzt nehmen Sie sich Zeit für das Schafhirtin. Sie ist schwer verletzt. Irmi ist ihr Name. Sie kommt aus dem nahen Dorf Altenbrück, keine 30 Minuten von hier. Nachdem die beiden gemeinsam die Wunden versorgt haben (mehr schlecht als recht) und – nach einer Diskussion mit der paiosgetreuen Irmi („kann Praios das gutheißen, wenn ihr verehrter Herr Magus mich mit Zauerberei und solchen Dingen heilen wollte? Reicht nicht der Verband? Wunden heilen doch auch mit der Zeit. Ist nicht so schlimm. Ich schaff das schon…“) - heilt Ismir ihre ein paar Verletzungen, sodass sie jetzt wieder halbwegs unbeschwert laufen kann.
Nachdem unsere Helden keine Tränen sehen können … und erst recht nicht von einem jungen Mädchen - erbarmen sie sich Irmi zu helfen und die versprengten Schafe der Herde wieder einzusammeln…was sich als eine deutlich mühseligere Arbeit erweist als ursprünglich gedacht. Denn die "Neuschafhiren“ stellen fest, dass Schafe meistens nicht so wollen wie der Hirte denkt. Am Ende klappte es doch noch mit Hilfe der halbwegs mobilen Irmi und man bringt fast die gesamt Herde, d.h. 20 Schafe, zurück nach Hause.
Im Dorf werden die Helden als die großartigen Retter von der Schafhirtin Irmi gefeiert...ok in gewisser Hinsicht hat man auch den Eindruck, dass man wieder einen Grund für eine Feier gefunden hat, aber wen interessiert das schon. Während des langen Abends lernten unsere Helden einige Dorfbewohner von all ihren Seiten kennen...manche schönen und auch so mach andere Seiten. Der Tag endete – schon wieder – feucht fröhlich und sehr, sehr spät. Jeder bekam – auch als eine Art Belohnung - ein eigenes Zimmer im 1. Stock des Gasthauses. Nach kurzer Prüfung der "Sicherheitsaspekte" der Räume legen sich alle hin zum schlafen...