Drei Käse Hoch: Der Sturm im Steinkreis

Spieler: Christian (GM), Christoph, Holger, Timo, Udo

Dramatis Personae

  • Mina Kopperbaum: der Drei Käse Hoch, Ausreißerin oder Erkunderin
  • Ina Kopperbaum: die ältere Schwester
  • Kudrun Kopperbaum: die dankbare Mutter
  • Hoge Kopperbaum: der weniger dankbare griesgrämige Vater
  • Björnhold Kopperbaum: der besoffene Großväterchen und Dorfvorsteher
  • Anselm: Der Schmied
  • Melisende: des Schmieds Frau
  • Aberlin: ein Magier, der sich hier niedergelassen hat
  • Borrotelle von Puninum: ein Boron Geweihter, der hier nach dem Rechten sehen soll

Zum Dank werden die Helden gebeten zum Essen und zu Übernachten, um sich etwas zu erholen. Allerdings ist die Stimmung gedrückt, und die Dörfler werden je weiter der Abend voranschreitet immer unruhiger. Es stellt sich heraus, das seit einigen Wochen es in jeder Nacht einen unheimlichen Sturm gibt, der über das Dorf fegt. Der so plötzlich kommt und wieder geht. Seitdem schlafen auch alle Dörlfer im Haupthaus, alles ist verrammelt. Nur der Schmied verbringt die Nacht im Stall, um die Tiere zu beruhigen.

Während die Helden nachfragen, frag das Großväterchan, ob die Helden sich der Sache nicht annehmen können, und das unheilige Treiben beenden können. Als Bezahlung bietet er die Kupferne Rondra Statuete. Offenbar ist der Borongeweihte aus einem ähnlichen Grund hier. Er wurde von der Rondrageweihten, welche das Dorf ab und an besucht, gebeten, hier nach dem Rechten zu sehen.

Geron irritiert und verängstigt die Dörfler zudem noch mehr, als er – offenbar Grundlos – seine Waffe zieht.

Die Helden beschließen sich diesen Sturm mal anzusehen. Gamrik und Valmir begleiten die Schmied mit in die Ställe. Da es recht eng ist, beschließt Gamrik nochmal das jetzt wie ausgestorben wirkende Dorf zu begutachten. Komisch, alle sind da, außer dem alten Magier, der etwas ausserhalb wohnt…

Von jetzt auf gleich bricht die Hölle los, ein Sturm, eher ein Orkan bricht von einer auf die andere Sekunde los. Gamrik, allein draußen verliert den Halt und knallt schmerzhaft gegen die Rondra Statuette. Valmir und der Schmied tun alles um die Pferde zu beruhigen. Im Haus versucht dies auch Gieselhold. Und Geron, der schläft und träumt einen komischen Traum und nichts kann ihn wecken.

So plötzlich wie der Sturm begonnen hat, ist er auch wieder vorbei. Gamrik rappelt sich auf, die schmerzende Seite haltend, Valmir und der Schmied beruhigen weiterhin die Tiere. Und auch im Haus ist die Stimmung auf einmal entspannter. Schließlich hat man den Stumr diese nacht erfolgreich überstanden. Und Geron schreckt plötzlich aus seinem Schlauf hoch. Mit dem Sturm ist offenbar auch sein seltsamer Traum verschwunden.

Am nächsten Tag untersuchen die Helden die Umgebung. Zumindest wollen sie dies, nur müssen sie zunächst den Drei Käse Hoch loswerden, die mal wieder spielen und mit den Helden mit will. Schließlich schaffen sie es, die kleine bei der Mutter abzugeben und zu verschwinden. Die Sturmschäden nehmen westlich vom Dorf zu. Die Helden folgen der Spur der Verwüstung, bis letztendlich kein Baum mehr steht und man in einiger Entfernung einen alten Steinkreis sehen kann, der offenbar das Zentrum der Verwüstung darstellt. Dort angekommen untersuchen die Helden den Steinkreis, in dem offenbar kürzlich Blutmagie gewirkt wurde, zumindest läst die vertrocknete Blutlache und die blutverschmierten Steinstelen dies vermuten.

Die Helden finden eine Art Trampelpfad die nach Süden vom Steinkreis wegführt. Die Helden folgen diesen und die Zerstörungen nehmen langsam wieder ab und auf einmal stehen die Helden vor der Hütte des Magiers. Zufall? Bevor die Helden groß mit der Untersuchung des Haus und der Umgebung beginnen können, taucht die Kleine wieder auf. Offenbar ist sie ihrer Mutter entwischt. Naja, dann können die Helden jetzt ja offiziell in das Haus, den Onkel Magier suchen. Um die Kleine zu beschäftigen, macht man ein Suchspiel daraus, bis ihr langweilig wird und sie einfach nach Hause zu Mama geht.

Man stellt das gesamte Haus auf den Kopf, findet aber nichts, bis plötzlich die Haustür mit einmal ins Schloß fällt. Die Helden reißen die Türe wieder auf und erblicken eine Gestalt im Wald in Richtung Steinkreis verschwinden. Kurzerhand, rennen die Helden hinterher, allerdings holen sie die Gestalt nicht ein, allerdings kann diese sich auch wirklich von den Helden absetzen. Letzendlich stellt man die Gestalt am Steinkreis, es ist der Magier.

Bevor man diesen zu Rede stellen kann, erscheint ein Pferd, ein offenbar untotes Pferd, von einem Dämonen besetztes Pferd. Nach einem heftigen Kampf gelingt es den Helden, die Kreatur zurück in die Niederhöllen zu schicken und stellen dann den Magier zur Rede.

Offenbar wurde dieser von einer geheimen Kult namen Nasuuls Erben, erpresst, einen Dämonen zu beschwören und zu einem bestimmten Tag nach Greifenfurt zu bringen. Tue er dies nicht, würde man sein geliebtes Dorf vernichten. Die Stürme und die Schäden sind also durch das Lernen der Beschwörung, mehr oder weniger als Nebeneffekt entstanden, den der Magier ist eigentlich ein Elementarmagier.

Die Helden geleiten den Magier zurück ins Dorf, überlassen es aber ihm, seine Untaten zu beichten. Den Borongeweihten bittet man, sich um die Überreste des untoten Pferdes zu kümmern, was dieser Zusammen mit dem Schmied auch tut. Später am Abend beichtet der Magier dem Dorf seine Tat und ihm wird mehr der weniger vergeben. Die Helden verzichten auch auf ihre Bezahlung und feiern lieber nochmal mit den Dörflern, bevor man am nächsten Morgen wieder Richtung Norden aufbricht.

So als "Abschiedshinweis" gibt Kudrun den Helden mit, dass die Helden in Greifenfurt, so als erste Anlaufstelle, sie sich ihre Schwester, Alexa Kopperbaum, wenden dürfen. Sie ist Angestellt im Gasthaus "Blauer Ochse"

Erneut eine gute Tat vollbracht!