Himmelsfeuer - Blauer Himmel in Havena

Ein Zwischenspiel in Havena, zwei Tage nach der laaangen Nacht im Esche und Kork.

Geron und Gamrik sitzen bei einem Bier im Esche und Kork. Gieselhold hat sich mit „wichtigen Angelegenheiten“ verdrückt. Gamrik flirtet mal wieder auf Teufel komm raus mit Thal, wohl wissend das es wohl nix bringt. Und Geron unterhält sich mit den Gästen, die offensichtlich nicht zu den Stammgästen gehören.

Spieler: Christian, Holger, Udo

Dramatis Personae

  • Tharia von Winhall, eine falsche (?) Efferdgeweihte
  • Effrain Gwenlian, ein echter Efferdgeweihter, Erzpriester des alten Efferttempels in Havena

Geron gerät dabei ein einen Magier, wohl aus dem Tulamidenlanden, wie Aussehen und Name nahelegen. Am frühen Abend erschüttert ein Erdbeben Havena. Die Menschen brechen in Panik aus, eine erneute Strafe Efferds, eine Sturmflut wird befürchtet?

Doch alsbald erstrahlt der Himmel in einem kühlen Blau, der Nachthimmel wohlgemerkt. Das blaue Leuchten wird stärker und stärker und als bald wird eine glühend blaue Kugel am Himmel sichtbar. Und donnert scheinbar direkt auf Havena zu. Chaos bricht aus, Mensch und Tier laufen schreiend durcheinander. Und der blaue Komet zieht knapp über Havena vorbei und schlägt mit Getöse im Marsch- und Sumpfland im Osten von Havena auf. Nicht ohne dabei trotzdem einiges an Zerstörung in und um Havena anzurichten.

Geron und Gamrik gehören zu den ersten die sich fangen und einen Überblick beschaffen. Liegt wohl an der abgebrühten Natur von heldenhaften Abenteurern. Schnell zeigt sich das verschiedene Menschen in Not sind.

  • Ein Pferdegespann, das durchzugehen droht, und in eine Menschenmenge donnern würde
             → Geron kann die Pferde beruhigen
  • Der Man eines älteren Ehepaars liegt unter einen Balken begraben
             → Geron stemmt den Balken beiseite und der Mann kann sich hervorwinden
  • Ein Junge, der neugierig auf ein Dach geklettert ist, droht abzustürzen
             → Gamrik klettert hinauf und bringt ihn runter auf den Boden
  • Ein Kamin droht vom Dach zu stürzen und eine Gardistin, die darunter gerade für Ordnung sorgt, zu erschlagen
             → ein beherzter Sprung Gamriks schleudert die Gardistin aus der Gefahrenzone, auch wenn Gamrik beinahe den Steinschlag abbekommen hätte. Die Gardistin blickt Gamrik erst empört aufgrund des Remplers und dann entsetzt als ihr die Gefahr bewußt wurde an
  • Eine verletzte und bewußtlose Gardistin, die vorher noch in der Gaststätte fröhlich mitgefeiert hatte, wird von Gamrik ins Esche und Kork gebracht, wo diese versorgt wird.
  • Ein kleines Mädchen das heulend allein auf der Straße steht, wurde mittlerweile wieder von der Mutter gefunden

Nach dem ersten Hilfeleistungen und Schock kommt Gamrik die Idee nach dem Meteor zu suchen, da es sich wohl um einen gr0ßen Gwen Petryl Stein handeln könnte. Gesagt, getan und Geron und Gamrik brechen zum Osttor Havenas auf. Die Idee hatten wohl mehrere Glücksritter und Schatzsuchern, denn am Osttor hat sich bereits eine Menschenmenge versammelt, die von ein zwei Gardisten zurückgewiesen werden: "Nachts sind die Tore geschlossen!". Kein Durchlass, das Tor ist und bleibt zu dieser Nachtstunde geschlossen.

Bevor sich die Helden überlegen können, wie diese durch das Tor kommen, werden diese von der Efferdgeweihten Thalia von Winhall angesprochen, und – da die Helden offenbar bereits einen gewissen Ruf haben – gebeten, den Gwen Petryl Stein im Namen der Efferdkirche zu suchen und sicherzustellen. Die Efferdkirche wird sich erkenntlich zeigen. Wieder nix mit schnellem Reichtum, immerhin kann die Effergeweihte, auf Grund ihres Standes, die beiden Helden schnell und unkompliziert durch das Tor schleusen.

Die beiden brechen in die Marschlande auf um den Stein zu suchen, dabei kreuzen sie hin und wieder die Spuren anderer Suchtrupps und Glücksritter. Allerdings ist das Glück den beiden Hold, und ein leichtes blaues glimmen hinter einem Hügel scheint die Einschlagstelle zu markieren. Und tatsächlich, auf der Hügelkuppe angelangt, liegt in einem ordentlichen, sich bereits mit Wasser füllenden, Krater ein eiförmiger etwa zwergengroßer Gwen Petryl Stein.

Geron macht sich bereits an den Abstieg, da bemerkt Gamrik ein echsenartiges Wesen, einen Grubenwurm. Diesen können die Helden jedoch schnell in die Flucht schlagen. Die Helden wuchten den Stein auf eine behelfsmäßig angefertigte Trage und schleifen diese quälend langsam in Richtung Havena. Tagsüber war es schon schwierig das Leuchten des Steines zu verbergen, aber als es Nacht wurde, schien dies fast unmöglich. Gefühlt hunderte Mal sprangen Gamrik und Geron mit dem Stein ins Gebüsch, legten sich auf den Stein bedeckten jedes Löchlein der profisorischen Abdeckung, damit ihr Versteck nicht "leuchtet". Hundemüde - und mit gefühlt doppelt so langen Armen - erreichen sie die nächste Straße nur um die nächste Überraschung zu erleben: einen Hinterhalt: Die besagte Efferdgeweihte mit einer Reihe von professionellen Schlägern lauert den Helden auf. Angesichts der Übermacht, der Müdigkeit von ca. 26h auf den Beinen und der Schlepperei vom Stein, ergeben sich die beiden Helden und werden just etnwaffnet und gefesselt zurückgelassen. Die Diebe wuchten den Stein auf einen Wagen, decken diesen sorgfälltig ab und fahren Richtung Havena.

Sobald die Diebe ausser Sicht sind, befreien sich die Helden und verfolgen die Diebe. Nur um zu sehen, das diese ebenfalls in einen Hinterhalt von einer dritten Partei geraden., und zwar einen blutigen. Nur eine Person kann fliehen, die Effergeweihte?. Ihre Schläger bleiben bewusstlos und blutend auf der Straße zurück. Die dritte Partei fährt mit den Wagen weiter Richtung Havena, nur um kurz vor dem Osttor auf eine Seitenstraße abzubiegen und zu einem kleinen Steingebäude zu fahren und dort den Stein abzuladen und ins Haus zu bringen. Der Wagen wird mit Fässern beladen und einer der Schurken macht sich auf zum Osttor, etwa 7 der Schurken bleiben in der Hütte zurück. Frustriert verfolgen die Helden den Wagen zurück zum Stadttor, um dort erneut eine Menschenmenge vorzufinden, die darauf warten, dass die Stadttore geöffnet werden.

Dort angekommen, werden die Helden erneut von einem Effergeweihten angesprochen, vom Erzpriester Effrain Gwenlian es Alten Efferdtempels persönlich. Nach einem kurzen Gespräch mit diesem, ergibt sich dass Thalia von Winhall gar keine Effergeweihte mehr ist, sie wurde auf Grund von "Unregelmäßigkeiten" aus den Diensten der Kirche "entlassen". Und erneut bittet die Efferdkirche, den Stein zu suchen und zu beschaffen. Nun gut, übermüdet führen die Helden einen Trupp Gardisten zu der besagten Hütte, nur um festzustellen, dass diese leer ist – verlassen durch einen Schmugglertunnel Richtung Havena. Und die Gardisten weigern sich dort hinunterzusteigen. Gefrustet ziehen sich die Helden zurück nach Havena. Übermüdet und stinkend fallen sie in ihr Bett im Esche und Kork.