In der Höhle am Schacht
Ein Erkunden des restlichen Ganges ergab eine weitere Fallgrube und nach einem Knick war der Gang zu Ende. Die Helden suchen ausgiebig nach einer Geheimtür, aber die Steinmauer zeigt sich unbeeindruckt. Also doch runter in den Schacht.
Gamrik prüft die Tiefe mit einem Stein und wirft zudem seine Fackel hinunter. So tief ist es gar nicht, und es gibt auf halben Weg noch einen kleinen Sims zum Verschnaufen.
Gamrik nimmt mit seinen mäßigen Kletterkenntnisse die Herausforderung an. Angeseilt, mit Geron und Valmir als Aufpasser am Seil, geht es hinunter entlang der Eisensprossen in der Wand. Vorsichtig Stufe für Stufe belastend klettert Gamrik hinunter.
Die erste Stufe… hält.
Die zweite Stufe … hält.
Die dritte Stufe … hält … nicht. Zum Glück konnte sich Gamrik noch am Rand des Schachts festhalten.
Die vierte Stufe… hält.
Die fünfte Stufe … hält.
Die sechste Stufe … hält … nicht. Geron und Valmir gelingt es den Sturz am Seil abzufangen, zum Glück für Gamrik.
Die siebte Stufe… hält.
Die achte Stufe … hält.
Die sechste Stufe … . Ganz sachte belastet Gamrik die Stufe, x-fach gesichert. Und die Stufe gibt erneut nach. Aufgrund der Vorsicht passiert nichts.
Es stinkt, die Fackel von Gamrik scheint was anzuschmoren. Gamrik kletter jetzt relativ sicher nach unten, jede dritte Stufe auslassend. Und bei genauerer Untersuchung sieht man, das jede dieser Stufen an gesägt war. Am Ende des Schachts, weicht die Wand an allen Seiten zurück. Geron und Valmir müssen Gamrik am Seil die letzten beiden Meter hinunter lassen. Unten schmort die Fackel etwas vom alten, verrottetem Holz an, das wohl mal zu einer Art Plattform am oberen Ende des Schachts gehört hat. Unten befindet sich noch eine Leiter, die man an die unterste Stufe hängen kann um somit die letzten beiden Meter zu überwinden. Ein Gang führt in die Schwärze.
Nach und nach klettern die restlichen Gefährten nach unten. Gieselhold, das Kletterass der Gruppe als Letzter und ohne Seil.
Der Gang ist hier aus dem Fels gehauen, bzw. bearbeitet, ab und an von Stützbalken gehalten. Der Gang erweitert sich nach ein paar Metern zu einer riesigen Kaverne, die Decke ist fast nicht zu erkennen. An einem Absatz geht es weitere Meter steil nach unten, zum Glück hat hier jemand eine Leiter stehen lassen, und auch noch in einem benutzbaren Zustand. Ein zweiter Absatz mit Leiter und dann ein Teich am anderen Ende der Kaverne. Der Weg vom Gang zur Leiter und weiter zum Teich ist relativ gut freigeräumt von Steinen, der Rest der Kaverne nicht, was die Helden nicht davon abhält trotzdem über alle Steine krabbelnd den Rest der Höhle zu erforschen [Aus dem Off: Der Meister hat die random loot-Boxen UND das Attchifement "decovered every worthless corner on the map" vergessen!].
Wohl oder übel müssen die Helden ins Wasser, vor allem da der Weg dort offenbar unter Wasser weiterführt. Also raus den Klamotten und rein ins – eiskalte – Vergnügen. Sehr tief ist es nicht, lediglich brusthoch aber eiskalt und am anderen Ende scheint der Weg auch noch unter Wasser zu verschwinden. Also tauchen, nur mit Dolch und Sicherungsseil taucht Gamrik voran, und kommt nach relativ kurzer Strecke wieder an die Luft. Es ist stockdunkel, doch der Weg scheint ein zweites Mal unter Wasser zu verschwinden. Gamrik taucht zurück, die Gruppe beratschlagt und startet einen zweiten Versuch. Diesmal mit Fackeln im Gepäck. Dank des zurückgelassen Sicherungsseil geht der erste Tauchgang schnell von statten, die Fackel bestätigt das der Weg erneut im Wasser verschwindet und Gamrik geht erneut – mit Sicherungsseil – auf Tauchstation.
Diesmal mit Fackel am Ziel, zeigt sich das es hier wohl weitergeht. Gamrik verankert das Seil, lässt die Fackel zurück und taucht zurück. Mit Sack und Pack macht sich die gesamte Gruppe auf den Weg, einer nach dem anderen taucht durch den ersten Abschnitt und dann durch den zweiten Abschnitt. Erst Gamrik – der ja weiß wo es lang geht – dann Geron, und dann HINTERHALT!.
Gamrik wird von Pfeilen gespickt und wirft sich hinter einen Stein in Deckung während Geron noch aus dem Wasser watet. Einer der Spiesgesellen taucht aus der Dunkelheit auf und prügelt auf Gamrik ein – Einprügeln mit einer Streitaxt… jaja – Gamrik geht fast komplett in die Knie doch da ist Geron da und stellt sich schützend vor Gamrik.
Valmir und Gieselhold warten unterdessen ahnungslos auf das vereinbarte Zeichen zum Nachrücken. Während Geron den Schurken in Schach hält ruckelt Gamrik wie wild am Seil. Valmir und Gieselhold schrecken auf, da stimmt was nicht, machen die Waffen bereit und werfen sich sofort ins Wasser.
Während dessen taucht neben Geron ein weiterer Schurke auf und verpasst im eine tiefe Wunde, aber Geron steckt das locker weg. Valmir und Gieselhold tauchen aus dem Wasser auf und erfassen die Lage sofort, und versuchen schnellstens in den Kampf einzugreifen. Durch eine glückliche Wende – Geron würde das ausschließlich auf sein Waffentalent beziehen – verletz sich der erste Schurke an der eigenen Waffe, taumelt in das Langschwert Gerons und geht bewusstlos zu Boden. Derweil taucht ein dritter Schurke auf, der sofort auf Geron losgeht, und auch der zweite Schurke will seinen Kumpel rächen und geht ebenfalls auf Geron los. Zwar greifen jetzt Valmir und Gieselhold in den Kampf ein, und auch Gamrik tut sein bestes, doch den Ansturm zweier Schurken hält auch Geron nicht Stand und er geht ebenfalls bewusstlos zu Boden. Danach fällt auch der zweite Schurke und vor die Wahl gestellt, gibt der dritte Schurke auf. Der Kampf ist vorbei...so wie es scheint keine finalen Verluste, aber ein trotzdem hoher Preis … auf beide Seiten. Unter besseren Lichtverhältnissen (was doch mehr als eine Fakel ausmachen kann) stellt sich heraus, dass alle drei Bekannte aus dem Dorf sind:
- Jasper Gellenbrinck, der Dorfwirt und der – vermutliche – Hehler der Gegend.
- Burgol Tucher, der dumpe Knecht von Bosper , der einen Hang zu Grausamkeit hat
- Ragna Kohlenbrenner, die muskulöse Holzfällerin
Jasper wird durchsucht und gefesselt. Dabei wird folgendes Diebsgut, das Alrik Witniken gestohlen wurde, sichergestellt: - der Brief des Räuberhauptmann Petras Okdarn an seinen Sohn inkl. der Karte von Versteck der Kobolde in der alle Fallen – und Sackgassen des Höhlensystems – eingezeichnet und kommentiert sind.
- der fausgroße Gwen-Petryl-Stein
Währenddessen versorgt Valmir erst den aus zu vielen Löchern blutenden und bewusstlosen Geron. Prioritäten muss man setzten und daher erst dann die beiden anderen auch scher verletzten und bewusstlosen Schurken. Zuletzt kümmert es sich auch noch Gamrik und den zwar auch verletzten aber sich noch bei Bewusstsein befeindeten Jasper.
Die Gruppe trocknet sich und legt – soweit möglich – wieder ihre komplette Ausrüstung an, wer weiß was da noch so in der Dunkelheit lauert.