Jetzt erst mal Planen (9. Peraine, 19:00 – 10. Peraine, 11:00 Uhr)
Es ist der 9. Peraine, ca. 19:00 Uhr. Die Helden befinden sich auf der Norburg und stimmen sich mit der Frau Aldeslmarschl zum weiteren Vorgehen ab.
Spieler: Holger, Sascha, Christoph (Berichterstatt), Christian (GM)
Gieselhold berichtet:
„Wir waren wir bei der Adelsmaschall Nadjescha , um uns mit ihr zur aktuellen Lage und den Möglichkeiten abzustimmen. Nach längerem Brainstorming haben wir uns auf folgende wichtigsten Dinge geeinigt und mit ihr abgestimmt, so vorzugehen:
- Wehrpflicht einführen und/oder Freiwillig rekrutieren
- Die dokumentierten Verpflichtungen der Bronnjarenfamilien, die Ask aus dem Trichtertempel hat einfordern und seine Orden wieder nachrüsten.
- Die Tempel abklappern, zuerst den Rondra und dann den Praiostempel
- Bei den Norbarden nachfragen, ob diese als Söldner vielleicht unterstützen können.
- Ein offiziell Stellungnahme zur Lage der Nation
- Fetanka mit dem Blauen Buch und Bisminka besuchen
Nadjescha stimmt unseren TOP Aktivitäten zu. Morgen wird sie eine erste offizielle Rede zur Lage der Nation halten. Morgen früh um 0800 wird es weitergehen mit einem Termin mit Tsadan von Norburg und Nadjescha, um das weitere Vorgehen abzustimmen.
Dann verabschiedet sie sich mit den Worten weitere Dinge müssen noch geregelt werden.
Danach machten wir uns gemeinsam mit den Schweine sowie die vorbereiteten Süßigkeiten auf den weg zu Jääni um ihr beides zu übergeben.
Wir erzählen ihr, dass wir die Bärentatze gefunden haben, eine Geist eines Kriegers sehen und dieser davon redet „vom Wald einen Sieg kriegen und den Erfolg schlecken – so wie ein Bär“. Sie ist interessiert und führt ein „kurzes“ Ritual mit Gerald durch, nachdem er derjenige ist, der den Geist auch hören kann. Dabei wird die Tatze auf Geralds Haupt gelegt. Nachdem das Ritual begonnen hatte, zeigte sich zunächst ein zögerlicher Geist. Erst nach einem weiteren Versuch, bei dem Gerald einen symbolischen Schlag auf den Kopf erhielt, reagierte der Geist mit Zufriedenheit. Offenbar war dies der Impuls, den es gebraucht hatte. Am Ende meint Jääni, dass noch einiges notwendig ist, um den Geist fest an Gerald zu binden, aber dazu müsse sie noch ein paar Sachen recherchieren. Sobald sie mehr weiß, wird sie wieder auf uns zukommen.
Auf dem Weg zurück in die Norburg diskutieren wir nochmal, was wir morgen im 0800-Termin besprechen wollen: Im Zentrum des Gesprächs sollte die Abstimmung einer gemeinsamen Stellungnahme sowie deren inhaltliche Vorbereitung stehen.
In der Norburg angekommen, lassen wir erst einen Haftbefehl für von Kirschhausen ausstellen, da er die Bärentatze, wie wir ihm gestohlen haben, nach Norburg gebracht hat und er dem Korsmal‑Bund angehört. Hat er damals zu mindestens auf der Burg Korswandt gesagt – nicht wortwörtlich, aber dem Sinn gemäß. Und außerdem gilt ja „schuldig bis zum Beweis des Gegenteils“. Und der Richter wird den gleich ungetrübte Sicht auf die Dinge haben wie wir Helden „...ich schwör...“
Überzeugt das richtig gemacht zu haben, begeben wir uns zurück ins Hotel um noch etwas Schlaf zu bekommen.
Am nächsten Morgen, es ist der 10. Peraine, brachen wir bereits um sieben Uhr auf und begaben uns erneut zur Norburg, wo das Treffen mit Tsadan von Norburg um acht Uhr stattfinden soll. Es standen die Abstimmung und Vorbereitung einer gemeinsamen Stellungnahme im Mittelpunkt.
Im Zuge der Beratungen wurde deutlich, dass wir Söldner rekrutieren sollen – allerdings ausdrücklich in unserem eigenen Namen. Aus zuverlässiger Quelle erhielten wir zudem die Information, dass derzeit vermutlich ein familieninterner Vertreter des Hauses Ask die Leitung des Ordens der Jagd innehat. Mit hoher Wahrscheinlichkeit vor Ort in Ask selber.
Am Ende verabschiedet Nadjescha die anderen und will uns nochmals „unter 4 Augen sprechen“: Sie erklärt uns, dass alles was wir machen auf sie zurückfällt, da wir ihre Sonderbeauftragten sind. Folgendes ist ihr zu Ohren gekommen: Der Zwerg vermisse die 10 Batzen, die er für den Auftrag die Trommel zu schlagen bekommen habe. Nähere Details kann uns der zuständige Beamte im Kerker erklären. Da liegt bestimmt ein Formfehler vor. Außerdem gehe es ein Gerücht, dass zwei Staatsdiener sich von einer sehr armen und verängstigten Familie eine Laterne ausgeliehen haben. Noch sei diese nicht zurückgegeben worden. Wir mögen uns bitte dieser beiden Themen annehmen. Sie hat vollstes Vertrauen, dass wir auch bei diesen scheinbaren Nebensächlichkeiten Licht ins Dunkle bringen werden.
Im Anschluss an dem Termin machen wir uns auf den Weg ins Gefängnis bzw. ins Büro des Kerkermeisters. Auf dem Weg kommt uns ein Korgeweihter entgegen. Im Büro finden wir einen sichtlich genervten Kerkermeister vor. Schimpfend wie ein Rohspatz läßt sich der Beamte über diesen Winkeladvokaten von Korgeweihten, der von der Gewerkschaft der Söldner der goldenen Legion sei, aus. Er wolle „nur“ sicherstellen, dass keine Diskriminierung durch die Justizbehörde erfolge. Außerdem würde sein Mandant die ihm zustehende Bezahlung vermissen. Und so weiter uns so fort.
Zu mindestens bei den 10 durch uns konfiszierten Batzen konnte ich ihm weiterhelfen. Formal korrekt wurde dies nun erfasst.
Danach machten wir uns auf den Weg zu der armen Familie und gaben die ausgeliehene Laterne mit viel Dank und einer großzügigen Kompensation für die „Unannehmlichkeiten“ wieder zurück.
In der Zwischenzeit ist es 11:00 Uhr. Um 12:00 Uhr will Nadjescha in der Norburg ihre Rede halten.