Baldrom – Ohren auf

Es ist der 18. Tsa 1039 BF, mittags und die Helden stehen wieder vor dem Zelt der Rondrageweihten und überlegen was sie jetzt machen. Dass Sigurne von Ask-Schossko ihnen das Leben schwer macht ist alles andere als Gut. Daher versuchen die Helden weitere Informationen zusammenzutragen, Gerald und Gamrik bei den Norbarden und Gieselhold hier im Lager.

Spieler: Sascha, Christoph (Berichterstatter), Christian (GM)

Gerald und Gamrik machen sich auf den Weg zum Norbardenlager um dort zu versucht herauszufinden, wer Sigurne ist und welche Verbindung sie zum Grafen hat. Dabei gehen sie zu Fetanka, wo sie herausfindet, dass Alriksej – mal wieder – seine Arbeit noch nicht beendet hat. Die beiden gehen zu Fetankas Wagen und klopft an. In einem zweistündigen Gespräch erfahren sie folgendes:

  • (1) Wanfried und Fetanka teilen eine Erinnerung an ein Ereignis in Jagotin.
  • (2) Wanfried interessiert sich für die Vorfahren der Nevalainen-Sippe.
  • (4) Amrun Nevalainen war ein Gefährte der Heiligen Rondragabund von Riedemer.
  • (6) Rondragabund war die letzte Kommandantin der Löwenburg in Festum, als die Theaterritter den Priesterkaisern unterlagen.
  • (8) Rondragabund brachte den Festumer Tempelschatz vor den Priesterkaisern in Sicherheit.
  • (16) Es gibt 600 gesegnete Klingen.
  • (15) Darunter befinden sich 66 heilige Waffen.
  • (18) In einem Traum wies die Göttin Rondra Rondragabund an, die Schwerter in den Trauhager Höhen unterirdisch zu verbergen.

Derweil hört sich Gieselhold im Lager um. Besonders interessiert ihn, wer sich an Sigurne hängt und erfährt:

  • Sie wird von allen Anhängern respektiert, und alle Adeligen stehen hinter ihr.
  • Sigurne gehört dem Haus Akt an...was man vermutlich auch an ihrem Namen erkennen kann...Sigurne Ask-Schossko...
  • Besonders die Helden sind von ihr genervt.
  • Sie legt sich oft mit den Flaschen und entsprechenden Arbeitern an.
  • Sie gehört dem Hause Ask an, ist die Base von Graf von Ask und steht damit direkt unter ihm. Graf von Ask hält schützend die Hand über Sigurne.
  • Kein „Normaler“ will etwas mit Sigurne zu tun haben, außer diejenigen, die es müssen. Aber ist es nicht immer so, dass die Anderen immer die Bösen sind?

Als die Gruppe sich wieder zum gemeinsamen Essen trifft, wird dies durch Sicherheitsmaßnahmen von Sigurne verhindert. Die drei Helden müssen eine Stunde warten, bevor sie essen dürfen.

Nach dem Essen versucht Gerald, durch ein Kartenspiel mit einem Mitbewohner Informationen über ihre Fraktion zu bekommen.

Gamrik sucht nach Ricarda im Feldscherer-Zelt, die – so erfährt er – heute früher Schluss gemacht hat. Sie habe noch etwas vor.

Daraufhin sucht er nach Janne, die ebenfalls nicht zu finden ist.

Duchjo Baerow, der Koordinator im Teil des Lagers für die Gemeinen, sei im Namen der Familie von Ask unterwegs. Er sei derjenige, der penibel darauf achtet, dass er über alles informiert wird was so im und um das Lager passiert. Unter anderem achtet er auch darauf, welche „sonstigen Geschäfte“ so im und um dem Lager passieren.

Am Abend sehen die Helden, wie Sigurne – mal wieder - eine Gemeine schikaniert. Nachdem diese hinreichend gedemütigt wurde, geht sie weiter in Richtung Lagermitte. Gieselhold folgt ihr unauffällig bis zum Zelt bzw. der Kaleschka des Grafen von Ask. Dort kann Gieselhold erlauschen, dass der Graf Sigurne ermahnt hat, sie solle weniger anstellen und sich zusammenreißen. Außerdem solle sie darauf achten, dass sie die Ehre des Hauses Ask immer im Blick habe. Dem zustimmend verlässt sie das Zelt und trifft sich wieder mit ihrer Bande.

Die Helden diskutieren noch Abends in ihrem Zelt, was sie jetzt machen. Man beschließt, dass man morgen Graf Ask das Schreiben der drei Kirchen zeigt, um die üblen Nachrede von Sigurne, die Helden seien Betrüger und illegitime Träger des Blauen Buches, zu widerlegen und Graf von Ask von der Ehrenhaftigkeit der Helden zu überzeugen.

Am nächsten morgen, dem 19. Tsa, ca. 07:00 Uhr stehen die Helden vor dem Zelt des Grafen von Ask und erfahren, dass dieser schon sehr früh aufgebrochen sei, um nach Kräutern im Wald zu suchen.

Etwas irritiert von seine Aktivitäten, passen die Helden ihre Pläne an und gehen ins Lager der Norbarden um dann mit Fetanka zu plaudern.

Im Lager der Norbarden angekommen, erfahren die Helden von Nadja, dass Fetanka schon sehr früh aufgebrochen sei, um Kräuter im Wald zu suchen.

Die Helden stehen mit gerunzelter Stirn da, lassen diese Zufälle auf sich wirken und beobachten dabei die Kinder der Norbarden, wie diese „königlicher Bote“ spielen. Dazu haben sie einen Brief sich gefaltet, denn sie nun von Empfänger zu Empfänger reisen lassen. Erstaunlich, dass der Brief eingefroren und sogar ein Sigel zu tragen scheint...plötzlich ist den Helden klar, dass das „ihr“ Brief sein muss. Ihr Verdacht bestätigt sich, nachdem sie den Brief den Kindern für ein paar Süßigkeiten abgekauft haben und sie diesen in der Hand halten. Nadja erklärt, dass Luca, einer der Hunde, den Brief heute morgen aus dem Wald mitgebracht hätte.