Tief im Wald

Im Wald angekommen, begannen die Helden mit ihren umfangreichen und professionellen Untersuchungen. Es dauert nicht lange und sie fanden die Spuren der Entführer, die in Richtung Osten führen und dann - aus unersichtlichen Gründen - dann sehr schnell in einem großen Bogen...oder besser mehreren großen Bögen weiter in Richtung Osten führen...aber wer kann schon in die Gedanken eines Orks blicken...sicherlich wollten sie eventuelle Verfolger verwirren...nicht aber unsere Helden! Schließlich fand man eindeutige Hinweise, dass man auf der Richtigen Spur ist (wer hatte da noch Zweifel). Dass ein Geröllabhang im Weg war hinderte so manchen Helden nicht im geringsten.
Unten angekommen stellten die Helden fest, dass Wildschweine manchmal recht angefressen sind, wenn sie in ihrem Revier gestört werden (Haben Wildschweine ein Revier???). Dieses "Problem" wurde sehr schnell beseitigt und als Nebeneffekt konnte man sich auch noch einen Wildschweinbraten sichern.
Eine alte Brücke, die leider, leider, leider "defekt" war hielt die Helden nur kurz auf. Kurzerhand reparierte man die Brücke, mit Ästen, Grass und Zwergenspucke. Sie mussten sich beeilen, denn jenseits der Schlucht hatten sie die Überreste eines Lagers erspäht. Die Feuerstelle rauchte noch. Auf der anderen Seite angekommen, fanden sie weitere Spuren: Die Entführer können noch nicht weit sein! Es besteht noch Hoffnung, den Jungen rechtzeitig zu finden.
So schlichen die Helden weiter durch den Wald. Immer auf der Hut, jederzeit damit rechnend, dass sie hinterrücks angegriffen werden. Plötzlich hörten die Helden in der Ferne ein Rauschen, wie von einem Bach...der sich als ein tiefer Fluss dann entpuppte. Und irgendwie mussten die Orks mitbekommen haben, dass sie verfolgt werden, denn die Brücke über den Fluss ist von ihnen zerstört worden...wahrscheinlich. Aber wer Brücken über eine Schlucht repariert, wird sich von einer zerstörten Flussbrücke nicht aufhalten lassen. Mit vereinten Kräften (und einem Seil mit Enterhaken) schafften es die Helden auf die andere Seite des Flusses zu schwimmen...ohne zu viel Wasser zu schlucken.