Unter dem Riesen hervor – in das Sauwetter hinein

Es ist weiterhin der 17. Phex, Nachmittag, wir befinden uns weiterhin in der Traumwelt von Milzenis und unsere Helden, Gamrik in Adler-Gestalt, Gerald, in Falke-Gestalt, Geron, in Spatz-Gestalt und Gieselhold, in Eulen-Gestalt, sind zurück am Bauchnabel, den Traum-„Spawnpunkt“ unserer Gurken.. äh Heldentruppe. Unser Auftrag, den wir von Bisminka erhalten haben, lautet weiterhin Milzenis anderes aufzuwecken als ihre Gegenspielerin Zelda es vor hat. Leider hat sich keine Blüte der Blumen, die wir von Bisminka bekomme haben und mit einem vollständigen erblühen anzeigen soll, dass Milzenis „gefahrlos“ geweckt werden könne, geöffnet.

Und so stellt sich wieder mal die Frage: Was nun tun?

Spieler: Holger (Berichterstatter), Sascha, Christoph, Christian (GM)

Während Gamrik leicht planlos als Adler in wenigen Meter Höhe um den Nabel seine Kreise zieht und aufpasst, schraubt sich Falke Gerald in den stürmischen Himmel in die Höhe, um sich einen besseren Überblick zu verschaffen.

Vor allem der Blick zu den Füßen hat es ihm angetan. In diese Richtung kann er nur erkenne, dass weiterhin beide Füße (genauso wie die Arme) mit den goldenen Haarseilen gefesselt sind und die Seile weiterhin im Wald verschwinden. Es ist nicht erkennbar, was wo und wie die Seile befestigt sind. Das beliebt ohne weitere Erkundung ein Rätsel.

Außerdem sieht er, dass der Wald links und rechts von Milzenis Leistengegend zu vertrocknen scheint. Der Ursprung bzw. die „Mitte“ diesen sich ausbreitenden Vertrocknung könnte in etwa dort liegen, wo sich der kleine See befindet, an dem die Helden zum ersten mal auf die gehörnten Waldtier trafen. Aber definitiv nicht wo sich der Ahorn befunden hatte bzw. dort wo die Helden zuletzt zwei Hexen bekämpft hatten. Die Ursache dieser seltsamem Waldsterbens beliebt ohne weitere Erkundung ein Rätsel.

Bei einem Blick in Richtung Kopf kann er zudem eine Art tiefe Mulde im Bart, dort wo Milzenis Herz sein müsste, erkennen. Normalerweise müsste da der dichte Bart einfach so „rumliegen“. Diese Mulde scheint weithin sichtbar die Aufmerksamkeit auf sich ziehen zu wollen. Die Ursache dieser seltsamen Bartwuchses beliebt ohne weitere Erkundung ein Rätsel.

Darüber hinaus kann er jedoch nichts Besonderes erkennen.

Eule‑Gieselhold erträumt sich den Geruchssinn einer Wolfsnase. Mit dieser nimmt erneut die Witterungen der verschiedenen Spuren auf: Neben den Helden, waren hier sechs Hexen (vermutlich sind diese auch hier im Traum angekommen):

Zwei, Elidya und eine weitere, haben den Ort in Richtung Osten zu Fuß verlassen (Gieselhold weiß von seiner ersten witterungstechnischen Untersuchung des „Spawnpunkts“, dass bei der Ostspur später eine weiter in Richtung Osten geht und eine, Elidyas dann plötzlich endet).

Zwei Spüren gehe in Richtung Süden.

Zwei Spuren, die von Neuhild und Ibra, enden direkt hier.

Eine Spur, Elidyas, ist „zurückgekehrt“ und dann hier auch „entschlafen“.

Nachdem Gerald von seinem Höhenflug zurückgekehrt ist und von seinen Beobachtungen berichtet hat, beschließen die Helden Richtung Kopf zu wandern oder besser zu fliegen. Sie haben vor auf dem Weg dahin mal bei diesem Trichter im Bart vorbeizuschauen.

Kaum angekommen, sehen die Helden am „Grund“ des Trichters, d.h. auf der Haut von Milzenis stehend, vier Hexen die sich nach einer Abstimmung offenbar gerade verabschieden, so als ob sie darauf gewartet hätten, dass sie von den Helden beobachtet werden könnten. Eine der vier, Zelda, geht theatralisch in eine Art Kuppel von etwa 10m Durchmesser direkt am Grund des Trichters. Hinter ihr schließt sich der Durchgang wieder. Die Kuppel könnte ein Art Pickel von Milzenis sein...die anderen drei Hexen verwandeln sich in Tiere und verschwinden im Dickicht des Bartes.

Kaum sind die Hexen verschwunden, beginnt sich der Trichter im Bart zu schließen.

Und Druck ist den Helden ja generell nix unbekanntes. Allein schon der Sturm, der rote Himmel, der bebende Leib scheint den Eindruck zu erwecken, dass Milzenis jetzt unruhiger schläft und würde weniger erfahrende Abenteuer beunruhigen.

Beim Versuch sich durch das sich schließende Bartdickicht zu bewegen, erträumt Gieselhold eine AntiBart-Sphäre von ca. 4,5 m Durchmesser um sich herum. Diese verdrängt beim Näherkommen die Barthaare und erlaubt es allen Helden nach unten zu fliegen...solange man in der Nähe von Gieselhold bleibt! Aber diese Welt wäre zu einfach, wenn das ohne weiteres funktionieren würde, manche der Barthaare greifen die Helden doch tatsächlich durch die AntiBart-Späre an.

Die überraschten Helden können sich den ersten Angriffen gut erwehren, bzw. ausweichen. Was wohl auch an der Geschwindigkeit liegt, mit denen die Helden sich bewegen. Aber das geht nicht lange gut, die ersten Bartranken treffen die Helden und – neben ordentlich Schaden – verlangsamen sie den Abstiegsflug der Helden.

Nichtsdestotrotz bleiben die Helden bei ihrer Entscheidung: Immer weiter aufs Ziel zu.

Während Gamrik sich erfolgreich einen natürlichen Rüstungsschutz erträumt, scheitert Gerald mit dem Versuch einen Schild gegen die Angriffe zu erzeugen. Der natürliche Rüstungsschutz von Gamrik, ist erstaunlich gut und er rät seinen Mithelden es ihm gleichzutun, was diese auch tun. Danach sind die aggressiven Bartranken eher lästig als eine Bedrohung.

Auf dem Boden bzw. auf Bodenebene angekommen, sind es nur noch wenige Meter zu dem „Riesenpickel“, wie Gamrik ihn für sich nennt.

Doch plötzlich stoppen senkrecht stehende Holzstäbe, die von der AntiBart-Sphäre freigelegt werden, das Weiterfliegen der Helden. Diese Holzstäbe erstrecken sich „unendlich“ (d.h. ein Ende innerhalb der AntiBart-Sphäre ist nicht zu erkenne) nach links, rechts und nach oben und nach unten bis auf den Boden. Aber als Vogel kann man landen und zwischen den Stäben durchwatscheln.

Gedacht, getan und … in die Falle getappt. Kaum sind die Helden hindurch und stehen endlich vor der Pickelkuppel, scheint jemand einen Schwall eiskaltes Wasser über den Helden auszuschütten. Triefnass sind sie kaum mehr in der Lage zu fliegen. Und zu allem übel, wachsen zwischen den senkrechten Holzstäben weitere Querstreben. Kein zurück mehr, solange wir so groß bleiben wie wir sind.

Gieselhold verwandelt sich daher in einen noch größeren Löwen.

Adler Gamrik bleibt in seiner nassen Vogelform und testet ob sein natürlicher Rüstungsschutz weiterhin vorhanden ist. Resultat: Keine Ahnung, eher nicht wenn man die Wunde betrachtet, die Gamrik geschlagen hat.

Falke Gerald schüttelt sich das Gefieder aus und steigt innerhalb der AntiBart-Sphäre auf.

Löwe‑Gieselhold klettert auf die die Pickelkuppel, die AntiBart-Sphäre folgt ihm dabei.

Adler Gamrik schüttelt jetzt auch sein Gefieder und steigt auf, während Falke Gerald landet und sich in einen Bornbär verwandelt.

Und plötzlich ergießt sich – ähnlich wie das Wasser eben – dunkles Öl über die Helden und eine brennende Kerze erscheint in der Luft, fallend. Wenn nichts unternommen wird, wie diese unweigerlich auf den Boden aufzuschlagen und das Öl entzünden.

Löwe‑Gieselholds lässt sich Flügel wachsen.

Adler Gamrik sich erträumt eine Käseglocke über der Kerze, die gerade am Boden brennend ins Öl fällt, gerade noch rechtzeitig um das aufflammende Öl zu ersticken.

Bornbär‑Gerald lässt sich ebenfalls Flügel wachsen.

Löwe‑Gieselhold vergrößert jetzt die AntiBart-Sphäre auf ca. 10m Durchmesser.

Währenddessen greift Bornbär‑Gerald die Pickelkuppel an, mit geringem Erfolg.

Kurz darauf entstehen unzählige brennende Kerzen auf allen Barthaaren rings um die Helden. Die Helden erkennen, dass, sobald sich Löwe‑Gieselhold und damit die AntiBart-Sphäre sich bewegt, wird mindestens eine der Kerzen auf den mit Öl bedeckten Boden fallen, das Öl entzünden und alles in Brand stecken...und ins Besondere auch das Öl-durchtränkte Fell bzw. Gefieder der Helden.

Gieselhold zögert, unschlüssig was zu tun ist. Offenbar versuchen die Hexen mit allen Mitteln die Helden daran zu hindern in die Kuppel einzudringen.

Adler Gamrik erträumt sich für die Pickelkuppel in einem Bereich von ca. 2m Durchmesser weich wie Pudding zu werden, auf das man sich durchdrücken könnte.

Gamrik „flüstert“ – was weiterhin auf Grund der Sprachverstärkung normale Lautstärke entspricht – seinen beiden Freunden folgende Anweisungen zu: „(Bornbär) Gerald, schlage mit den Flügen um die Kerzen rund um Gieselhold zu löschen. (Löwe) Gieselhold lass die AntiBart-Sphäre fallen. Und dann folgt mir alle beide hier durch die Kuppel.“

Der tollkühne Plan geht auf und keine einzige Kerze fällt bzw. fällt noch brennend zu Boden ins Öl. Das Feuerinferno bleibt aus.

Während Gieselhold und Gerald zu Gamrik aufschließen, passiert nichts weiter, was die Helden aufhält. Zumindest nichts was die Helden in ihren ölbedeckten Gestalten mitbekommen.

Gamrik versinkt langsam in der puddingweichen Wand. Löwe‑Gieselhold „macht sich“ vorher wieder etwas heller. Er und Bornbär‑Gerald folgen Adler Gamrik.

Adler Gamriks Nase und Kopf durchbricht die Innenseite der Wand, nur um sich unzähligen angespitzten Holzpfählen gegenüberzusehen, die gegen die Innenseite der Wand gerichtet sind. Genau in seinem Blickfeld, sozusagen in der Mitte des Pickels, sieht er Zelda mit einem Speer mit einem rot leuchtenden Stein an der Spitze, auf den Boden, d.h. die Haut über Milzenis Herz, wie im Wahn einzustechen. Schon ist der Boden um sie herum ist bereits blutig eingefärbt. Die Innenseite der Kuppel wird durch Fackeln und Feuerschalen erhellt. Ein Graben zieht sich am Rand der Kuppel entlang. In dem Graben ist eine dunkle zähe Flüssigkeit zu sehen, vielleicht wieder Öl oder Teer.

Ohne weiter nachzudenken, erträumt sich Gamrik eine große Steinplatte über genau der Stelle auf der Zelda mit dem Speer einsticht. In der Pickelkuppel befinden sich neben Zelda noch die bereits bekannte Monsterkröte, die etwas kleiner zu sein scheint, und die Monsterkatze, sowie eine Schlange und Rabe, die beide „normale“ Größe haben. Die Tiere scheinen zu dösen und uns nicht erwartet zu haben. Zudem schienen verschieden Fallen im Boden verborgen zu sein, ein Glück das alle Helden fliegen können…könnten, wenn genügen Platz für den Bären und den Löwen mit ihren meterlangen Schwingen wäre...

Bornbär‑Gerald durchbricht kurz nach Gamrik ebenfalls die Wand. Nach kurzem orientieren haut er mit 1-2 Prankenhieben die spitzen Holzpfähle beiseite. Dann durchbricht auch Löwe‑Gieselhold die Wand.

Die Monsterkatze und die Monsterkröte erwachen aus ihrem Dösen.

Löwe‑Gieselhold will die Katze durch träumen blenden, scheint aber gescheitert zu sein und zögert weitere Aktivitäten vorerst hinaus.

Die Monsterkatze erhebt sich, läuft zu unserer Durchbruchstelle in der Wand des Pickels und greift erfolglos Bornbär‑Gerald, der noch teilweise in der Wand steht, an.

Nun attackieren sowohl Löwe‑Gieselhold als auch Bornbär‑Gerald die Monsterkatze und verletzen sie zumindest.

Adler‑Gamrik erträumt eine tonnenschwere Steinplatte an der Pickeldecke über Zelda, sodass diese auf Zelda fallen sollte.

Im Sturz der Platte wird diese von einem auftauchenden riesigen Stein von der Seite so getroffen, sodass die Platte – aus Sicht von Adler‑Gamrik – wirkungslos ca. 2 Meter neben Zelda auf den Boden kracht. Der andere Stein schlägt am Rand des Pickels ein. Zelda erschrickt, konzentriert sich – fokussiert wie ein Held und unbeirrt konzentriert auf ihr primäres Ziel – weiterhin darauf unter ihr Gamriks Steinplatte mit dem Speer zu zertrümmern. Zumindestens spritzt da jetzt Stein und nicht mehr Blut.

Löwe‑Gieselhold erträumt erfolgreich eine Glaskuppel so über Zelda und drei der Tiere, dass die Monsterkatze von den anderen getrennt bzw. sich nun alleine bei den Helden befindet. Sogleich greift er die Initiative, greift an und setzt die vereinzelte Katze unter Druck.

Bornbär‑Gerlad möchte sich in einen Menschen verwandeln, um seine persönlichen Waffen nutzen zu können. Leider scheitert er.

„Was soll’s“, denkt sich Gerald, und schlägt weiterhin mit der Bärentatze auf die Monsterkatze ein, die sich heldenhaft unbeeindruckt weiterhin kämpft.

Gamrik erträumt erfolgreich einen eisigen Schneesturm innerhalb der Glaskuppel. Zum einen um die Temperaturen vorrangig für die Kröte und die Schlange zu senken, als auch um die Sicht in der Glaskuppel zu behindern.

Ein leichtes Zittern erinnert die Helden daran, dass draußen ein Sturm aufzieht und der Riese einen unruhigen Schlaft hat.

Und Druck ist den Helden ja generell nix unbekanntes.