Baldrom – Auf den Spuren des Grafen zur bekannten Überraschung
Es ist der 20. Tsa 1039 BF. Gerald schaute sich im Dorf um und fragte die Bewohner, ob sie Gieselhold gesehen hätten, hatte jedoch keinen Erfolg. Enttäuscht kehrte er zurück und holte sich etwas zu essen. Unterdessen trug Gamrik das Buch bei sich, und die Gruppe brach schließlich auf, um dem Grafen zu verfolgen. Vermutlich in Richtung Süden...zu mindestens deuten alle Hinweise, die man gesammelt hat darauf hin und wenn der Graf den gleich gefolgt ist, sollte man ihn auch finden können.
Spieler: Holger, Sascha, Christoph, Christian (GM)
Nachdem die Hleden der Küstenstrasse circa fünf Kiliometer gefolgt sind, biegt man in Richtung Landesinnere ab um dann den den Sumpf zu betreten. Dessen feuchter Boden schmatzte bei jedem Schritt obwohl alles gefroren war. Der Nebel lag dicht über dem Moor obwohl es arschkalt war. Weiter ging es in einen unheimlichen Wald, der unter den Einheimischen als "Wald der Gesichter" bekannt war. Die knorrigen Bäume schienen ihnen mit ihren uralten, aus der Rinde gewachsenen Gesichtern nachzuschauen, was die Atmosphäre bedrückend machte.
Plötzlich hielt Gamrik inne. Er hatte im feuchten Boden Spuren entdeckt, die von anderen Menschen stammen mussten. "Hier sind andere Spuren", sagte er leise, doch die Gruppe entschied sich, weiterzugehen.
Gerald blieb kurz darauf abrupt stehen. Ein gewaltiger Baum, ca. 3 Meter hoch, ragte vor ihnen auf, dessen Äste und Zweige seltsamerweise schneefrei waren. "Warum liegt hier kein Schnee?", fragte er verwundert und blickte dabei auf die Schneehaufen, die unter dem Baum lagen. In der Nähe des Baumes entdeckten sie im Schnee Spuren einer rennenden Person, jedoch keine anderen Hinweise auf Begleiter oder Verfolger. Nur Wolfsspuren, die in die gleiche Richtung gingen.
Entschlossen folgten sie weiter den Hufspuren eines Pferdes, die sie tiefer aus dem Wald führten, direkt auf eine Lichtung auf der die Überreste eines Lagerfeuers zu sehen waren. Aber die Helden ließen sich nicht von ihrem Plan der Spur zu folgen ablenken und untersuchten das Lager gründlich im Vorbeireiten.
Bald darauf stießen sie auf Zeichen: zerbrochene Äste und tiefe Einkerbungen im Boden zeugten von einem heftigen Ereignis. Der zerfetzte Kadaver eines Wolfes und die riesige Blutspur deuteten darauf hin, dass hier möglicherweise ein Kampf stattgefunden haben könnte. Die Gruppe entschied, keine Zeit zu verlieren und Spuren weiter zu verfolgen.
Schließlich erreichten sie eine steile Schlucht. Ohne zu zögern, folgten sie den Spuren des Pferdes, die sich Fuße des Rands der Klippen entlang schlängelten. Der Weg war gefährlich, aber sie gingen unbeirrt zwischen den Beiden steilen Wänden immer tiefer in die Schlucht hinein weiter.
Am Ende des Tales, wo der Weg sich weitete, sahen sie schließlich die klaren Spuren eines Pferdes und einer Person mit schweren Stiefeln.
"Wir sind nahe", sagte Gerald, und die Gruppe wusste, dass ihr Ziel nicht mehr weit entfernt war. Zum Glück hatte Gerald die Gruppe informiert, sonst wäre die Gruppe, die aus Gamrik bestand, erschrocken gewesen schon da zu sein. Denn Gamrik war sich nicht ganz sicher, wo da ist. Jetzt stehen sie zu mindestens in einem Tal in einer Schlucht mit einer Burgruine auf dessen umliegenden Hügel Goblins sich versuchen zu verstecken. Aber Gamriks und Geralds Augen entgeht nichts!
Gerald sprach mit den Goblins in deren Sprache, was diese freute und Gamrik verwunderte. Und die Goblins sprachen mit Gerald auch in ihrer Sprache, was diesen freute und Gamrik nicht verwunderte, denn dass Goblins in einer Sprach spreche ist – normalerweise – auch anzunehmen bzw. zu erwarten. Nur dass Gamrik kein Wort verstand und nicht mal wusste, dass die Sprache der Goblins sprechen.
Die beiden Helden betraten das Lager der Goblins und bekamen den Brief, den Gieselhold geschrieben hatte in dem stand, dass in den Ruinen Goblins leben und die Goblins nicht getötet werden sollen und wenn sie die Goblins doch getötet haben und jetzt beim plündern der Leichen den Brief gefunden haben, so wäre das – grob formuliert – ungünstig für die Goblins verlaufen.
Kurz darauf kamen Gieselhold und der Graf von Ask mit zwei Schneelöwen-Babys von unten nach oben.
Alle machten sich auf den Rückweg, als plötzlich Sigurne aus dem Schatten trat und auf den Grafen einredete.
Der Graf ging auf sie zu und lenkte sie geschickt mit Smalltalk ab, nur um sie dann unvermittelt abzustechen.
Ein Kampf brach aus.
Die Helden kämpften tapfer, doch sie würgten überwältigt.
Knoten im Taschentuch und nicht vergessen:
„An den riesigen Baum im Wald denken und die Grabkammern plündern.“!