Juli 14, 2024

Baldrom – Bis aufs zweite Blut!

Am 19. Tsa um 7:45 Uhr entschieden wir uns, den Boten zu suchen. Nach einer kurzen Beratung beschlossen wir, den Besitzer des Spürhundes Luka aufzusuchen. Wie für alle Tiere im Norbardenlager war auch hier Ratuschka die Verantwortliche und so gingen wir zu ihrem Zelt. Wir klopften an ihre Tür und baten höflich um die Ausleihe von Luka. Ratuschka war freundlich und gewährte uns unsere Bitte. Sie reichte uns eine Leine für den Hund und gab uns einige Anweisungen, wie wir uns am besten verhalten sollten.

Spieler: Holger, Christoph, Christian (GM), Sascha (Berichterstatter), Udo

Mit Luka an unserer Seite machten wir uns auf den Weg. Gamrik hielt dem Hund die Dokumente mit dem Geruch des Boten vor die Nase, und Luka begann sofort zu schnüffeln. Wir waren beeindruckt von der Präzision und Schnelligkeit, mit der der Hund uns in den Wald führte. Es schien, als ob er genau wüsste, wohin er uns führen sollte.

Doch trotz Lukas Fähigkeiten hatten wir alle keine Ahnung wie wir mit Tieren umgehen sollten. So führte uns Luka tiefer und tiefer in den Wald hinein, bis wir uns plötzlich an einem Ort wiederfanden, den wir noch nie zuvor gesehen hatten. Es war, als ob wir ins Nirgendwo geraten waren, umgeben von dichten Bäumen und einer unheimlichen Stille.

Gieselhold, der erfahrenste Spurenleser unserer Gruppe, entschied sich dazu, die alten Spuren des Hundes im Schnee zu verfolgen, die uns möglicherweise den Weg des Boten zeigen könnten. Mit jedem Schritt wurde die Spannung in der Gruppe spürbar, denn die Ungewissheit über das Schicksal des Boten lastete schwer auf unseren Schultern.

Nach einer intensiven Suche von 40 Minuten, genau um ca. 9:05 Uhr, entdeckte Gieselhold eine grausame Szene: Eine Leiche, die an einen Baum aufgehangen war. Die Wunden, die den Körper des Toten zierten, zeugten von einer brutalen Attacke mit einer Hiebwaffe. Trotz des Schocks und der Trauer über diesen grausamen Anblick, näherten wir uns behutsam dem Baum, um näheres über das Geschehene zu erfahren.

Plötzlich stolperte Geron über ein Objekt im Schnee, das sich als das tote Pferd des Boten herausstellte, erkennbar am Wappen von Linjan von Elenau. Ein verstörender Anblick bot sich den Reisenden, denn Teile des Pferdefleisches wurden herausgeschnitten, als ob jemand die besten Stücke Fleisch zum Essen haben wollte. Der Baum, an dem die Leiche hing, war bedeckt mit hölzernen Gesichtern, die in Richtung Osten zu schreien schienen, als würden sie ein düsteres Geheimnis bewahren.

Bei der genauen Untersuchung der Leiche entdeckt Gamrik einen Stofffetzen in der Hand des Toten. Die Farben und das Muster deuten darauf hin, dass es sich um ein Stück eines Waffenrocks der von Ask-Schossko handelt. Die Gruppe beschloss, den Stofffetzen als potenzielle Spur zu behalten, die Leiche ließen wir jedoch unberührt am Baum hängen. Mit schweren Herzen und verstörten Gedanken machten wir uns auf den Rückweg zum Lager.

Es war genau ca. 10 Uhr, als wir das Zelt der Geweihten Irinje von Schwerbergen betraten. Gamrik bat die Geweihte das wir mit Linjan von Ilmenau, Graf von Ask und sie offiziell vorsprechen wollen. Irinje fragte nach dem Grund, und Gamrik legte die Dokumententasche auf den Tisch. Sie verstand sofort und schickte einen Boten los. Dann wandte sie sich an uns und fragte uns nochmals, ob wir bereit seien, unsere Ehre mit allen Konsequenzen bereit sein zu verteidigen. Gerald, dem ohne ersichtlichen Grund plötzlich seine Ehre und die Aussicht auf einem Kampf sehr wichtig war, schien diese Frage fast als Beleidigung aufzufassen, aber er antwortete mit einem erwartungsfrohen Lachen: "Ja". Alle anderen Gefährten stimmten dieser Aussage ebenfalls zu. Gemeinsam warteten wir alle im Zelt der Geweihten und jeder bereitete sich auf sein Art auf das Treffen vor: Gamrik legte sich die Argumente zurecht, Gieselhold schärfte seine Dolch, Geron beobachtete kritisch das Geschehen im Lager und Gerald und Irinje beteten an der Feuerschale Rondras.

Nach 30 Minuten versammelten sich alle im Zelt des Heerführers. Gamrik erzählte den Dreien, was passiert war. Er legte die Tasche auf den Tisch, berichtete von der Leiche und dem Stofffetzen, den wir in der Hand des Toten gefunden hatten. Auch den Stofffetzen legte Gamrik auf den Tisch. Das Triumvirat erkannte sofort, dass dieser Stoff nur von Sigurne von Ask-Schossko stammen konnte und die Helden damit die Anklage erhoben dass Sigurne von Ask-Schossko den Boten ermordert hat.

Auf Grund der Schwere dieser Anklage, wurde die weitere Besprechung, die sich nun zu einer Gerichtsverhandlung verändert hat, auf den Platz vor das Zelt verlegt und Sigurne von Ask-Schossko herbeizitiert.

Als alle erschienen war, wurde allen alles noch einmal von den Helden dargelegt. Sigurne war wenig begeistert und fragte nach der Bedeutung. Gamrik wurde vom Triumvirat aufgefordert, die Anklage vorzutragen. Er beschuldigte sie des Mordes an dem Boten. Sigurne leugnete alles. Linjan von Elenau entschied sofort: „Ich habe genug gehört. Legt die Junkerin von Ask-Schossko in Ketten“, so schallt sein Befehl über den Hauptplatz. Drei Bewaffnete setzen sich in Bewegung, zustimmendes Murmeln von ein paar Seiten.

Doch dann tritt Wahnfried von Ask hinzu und stellt sich vor die Schurkin, die Hand auf dem Schwertknauf. „Wenn meine Base gemordet haben soll, dann muss ich auch ein Mörder sein.“, verkündet er mit fester Stimme. Schlagartig wird es still im Lager. Niemand wagt, die Folgen dieser Worte auch nur zu denken. Wahnfrieds Blick ist eisern. Linjan presst entschlossen die Lippen zusammen. Verstohlen tasten die Anwesenden nach ihren Waffen.

Die Situation scheint festgefahren. Doch nun mischt sich Irinje von Firunen ein.

„In Rondras Namen und für Kors Kapitel – hier sprechen Ehrenleute wahrhaft Ehrenworte. Mag die Göttin über ihr Gewicht entscheiden. Du, Junkerin!“ Die Hochgeweihte wendet sich an Sigurne. „Wirst du bis zum Zweiten Blute einstehen für deine Unschuld und dein Wort?“

Die Schurkin blickt euch trotzig entgegen und nickt dann mit grausamem Lächeln. Dann fällt Irinjes Blick auf euch. Er ist hart und kalt.

„Wie steht es mit euch? Werdet ihr einstehen bis zum Zweiten Blute für die Vorwürfe, die ihr erhebt?“

Gerald stand da, die Augen fest auf Sigurne gerichtet. Sein Herz pochte vor Aufregung, als sich ihm endlich die Chance auf einen Kampf bot. Die Gedanken an das bevorstehende Duell ließen seine Sinne vibrieren, als ob eine unsichtbare Energie durch seinen Körper strömte. Es war, als ob lodernde Flammen seitlich an seinem Sichtfeld aufloderten, bereit, alles zu verzehren, was sich ihm in den Weg stellte.

Sigurne's verletzende Taten und Worte vom Vortag hallten noch immer in Geralds Ohren wider. Die Demütigung vor den Augen aller hatte ihn tief getroffen, und nun brannte der Zorn in ihm wie ein Feuer, das nach Gerechtigkeit dürstete. Trotz der Zweifel und der Ratschläge seiner Mitstreiter hörte Gerald nicht auf sie. Sein Entschluss stand fest: Er würde kämpfen, also erwiderte er mit fester Stimme "ja, gerne auch nur bis aufs zweite Blut!". Gamrik, Gieselhold und Geron schauen sich irritiert an. Dieses Verhalte ist total untypisch für Gerald. Ob sich das die Helden nicht jetzt in eine Dilemma hineinmanövriert haben?

Die Sonne stand hoch am Himmel, es war jetzt ca. 11 Uhr, als sich Sigurne und Gerald in einem Kreis aus einem Schildwall gegenüberstanden. Ihre Augen voller Entschlossenheit und Kampfeslust. Da es in diesem Duell um Sigurnes Urteil ging durfte sie die Waffen des Kampfes bestimmen. Sie entschied sich für den Streitkolben und das Schild. Wie üblich wurden die Waffen von dritten gestellt, damit niemand verzerrende Vorteile aus seiner „eigenen“ Waffe ziehen könne. Dann wurde von Irinje nochmals darauf hingewiesen, wenn jemand z.B. durch Magie, Liturgie oder Anderes manipulierend in den Kampf eingreifen würde, dann würde dies unmittelbar zur Hinrichtung führen.

Als alle unbeteiligten das Kampfgelände verlassen hatten wurde es ernst. Der Boden bebte unter ihren schweren Stiefeln, als sie sich langsam umkreisten, immer bedacht darauf eine Schwachstelle in der gegnerischen Verteidigung zu finden.

Das Duell begann mit einem donnernden Aufschrei Sigurnes die auf Gerald zustürmte. Sie ließ ihren Streitkolben krachend auf ihren Gegner nieder. Dieser konnte den Schlag mit seiner Waffe abwehren. Nun war es an Gerald einen Angriff auszuführen. Er wirbelte den Streitkolben mit einer Leichtigkeit durch die Luft, als sei er eine Verlängerung seines eigenen Arms. Funken sprühen als die Hiebwaffe den Plattenpanzer von Sigurne an ihrer linken Seite traf. Sigurne kämpfte mit unglaublicher Geschicklichkeit und Kraft, jeder Schlag war präzise und tödlich, doch zu Geralds Überraschung war er der dominierende Kämpfer. Sie beide wechselten zwischen Angriff und Verteidigung, jeder Schlag war präzise und kraftvoll. Geralds hiebe gegen Sigurne schienen von einer übernatürlichen Kraft geleitet zu sein. Selbst Rondra schien auf seiner Seite zu stehen, denn ein unerwarteter Donnerschlag lenkte Sigurne in einem entscheidenden Moment ab, sodass Gerald ihren Angriff knapp entkommen und selbst einen erfolgreichen Schlag gegen sie ausführen konnte.

Sigurne war klar, dass dieser Kampf die einzige Möglichkeit war, lebend aus der Sache herauszukommen. Sie sammelte all ihre Kraft und ihr gelang ein schwerer Schlag gegen ihren Gegner. Doch Gerald gab nicht auf, mit jeder Faser seines Seins kämpfte er für die Gerechtigkeit, die ihm bisher verwehrt worden war. Es entstand ein erbitterter Schlagabtausch, bei dem keiner der Kämpfer nachgeben wollte. Die Zuschauer hielten den Atem an, als die Kämpfer sich immer weiter in den Kampf vertieften. Die Spannung stieg ins Unermessliche. Schweiß perlte von ihren Stirnen, ihre Muskeln waren angespannt, ihre Augen brannten vor Entschlossenheit.

Schließlich gelang es Gerald, Sigurne einen entscheidenden Schlag zu versetzen, der sie bewusstlos zu Boden sinken ließ. Der Sieg war sein.

Mit einem triumphierenden Aufschrei hob Gerald seinen Streitkolben in die Luft und schlug ihn gegen sein Schild, um seinen Sieg zu verkünden. Der Wind trug den Klang seines Sieges über das Tal, gefolgt von den Jubelschreien der umstehenden Zuschauer, die von dem Kampf begeistert waren.

Nachdem Gerald das Gottesurteil gewonnen hatte stand auch das Urteil fest: Fortan gilt Sigurne als schuldig. Jedermann darf sie schmähen, und als Mörderin erwartet sie der Richtblock. Wahnfried erwirkt, dass sie sich in ihrem Zelt auf Hausarrest begibt, um die Hinrichtung abzuwarten, und dass man ihre Bande nicht mit in Haftung nimmt. Er gibt sein Ehrenwort, dass keine Wache nötig sein wird.

Wir waren erleichtert darüber, dass die Wahrheit ans Licht gekommen ist. Im Anschluss an die Verkündung kam die Geweihte Irinje auf uns zu. Sie bat uns, nachdem Gerald verarztet wurde, nochmal bei ihr vorbeizuschauen. Einer Bitte die wir gerne zustimmten.

Nach diesem heldenhaften Duell wurde Gerald jetzt mit anderen Augen gesehen. Die ganze Gruppe erntete den Respekt aller Bewohner, sowohl der Adeligen als auch Gemeine.

Aufgrund der Verletzungen aus dem Zweikampf begab sich Gerald zusammen mit Gieselhold in das Zelt der Heiler, um sich behandeln zu lassen. Ricarda wollte Gerald behandeln, doch Gieselhold erkannte schnell, dass er der geschicktere Heiler war. Ein kurzes und unauffälliges Zeichen von Gieselhold informierte Gerald über seine Beobachtung. Gerald bat Ricarda freundlich, ob Gieselhold die Behandlung unter ihrer Aufsicht übernehmen dürfte, da er die Rolle des Heilers übernahm, wenn wir auf Reisen sind. So könne sie seine Technik bewerten und eventuell Verbesserungsvorschläge bringen. Ricarda freute sich darüber ihr Wissen zu teilen und so stimmte sie dem Vorschlag zu. Während der Verarztung entdeckte Gerald eine Schachtel mit einer Kette aus Muschelschalen, ein offensichtliches Geschenk von Alriksej. Plötzlich platzte ein kleiner Norbardenjunge aufgeregt ins Zelt und berichtete von einem Problem im Norbardenlager, das Alriksej betraf. Ricarda wurde dringend gebeten, schnell ins Lager zu kommen. Da sie in diesem Lager nicht gern gesehen war, bat sie Gieselhold, nach dem Rechten zu sehen und Alriksej zu helfen. Ohne zu zögern, machte sich Gieselhold auf den Weg.

Während sich Gerald verarzten ließ, begaben sich Gamrik und Geron auf den Weg, um den Termin mit Graf Ask abzusagen.

Graf Ask stand gerade vor seinem Zelt mit einem Bierkrug in seiner Hand und im Gespräch mit einem seiner Getreuen. Nachdem er diesen mit ein paar Worten entlassen hatte, winkte er die beiden Helden freundlich heran.

Als sie den Grafen persönlich trafen, spürten sie ihre Anspannung. Graf Ask war ein sehr mächtiger, angesehener und imposanter Mann, mit einem scharfen Verstand, der im Gesamten Lager sehr hohes Ansehen von allen geniesst.

Doch Geron und Gamrik hielten standhaft an ihrer Entscheidung fest und sagten ihm höflich, aber bestimmt ab. Was – zumindest für den Graf – bedeutet, dass er für den heutigen Tag Zeit gewonnen habe um möglicherweise seinem Mission Fetanka zu „besuchen“ weiter voranzubringen.

Plötzlich bemerkte Gamrik, wie der Blick des Grafen an ihm vorbei glitt, mit einem seltsamen, fast schon geheimnisvollen Lächeln auf den Lippen. Verwirrt folgte Gamrik seinem Blick und entdeckte einen Norbardenmann, der sich gerade eilig entfernte.

Der Graf entschuldigt sich bei den beiden für seine kurze Unaufmerksamkeit.

Gamrik nimmt die Entschuldigung freundlich an. Da jetzt alles gesagt wurde, was es zu sagen gabt, verabschieden sich Geron und Gamrik höflich und gebührend vom Graf.

Der Graf blickt den beiden nachdenklich hinterher als würde er sich gerade darüber nachdenken, das Arroganz und Ehre doch nicht das gleiche sind...

Als sich Gamrik und Geron auf den Rückweg machten, trafen sie unerwartet auf Gieselhold. Gieselhold hielt an und sein Gesichtsausdruck verriet, dass etwas nicht stimmte. "Es gibt Probleme im Norbardenlager", sagte er mit ernster Miene. "Wir sollten uns alle so schnell wie möglich dort einfinden." Die beiden Freunde tauschten einen besorgten Blick aus, bevor sie sich entschlossen, sofort zum Norbardenlager zurückzukehren. Sie rannten so schnell ihre Beine sie trugen, um herauszufinden, was vor sich ging. Der Weg zurück fühlte sich plötzlich viel länger an, als sie es gewohnt waren, und die Spannung in der Luft war förmlich greifbar. Als sie endlich das Lager erreichten, sahen sie, dass sich bereits eine Menschenmenge versammelt hatte. Alle schienen besorgt und aufgeregt zu sein. Gieselhold, Gamrik und Geron schlossen sich der Gruppe an und versuchten, herauszufinden, was passiert war. Gerald, humpelte im Abstand hinterher, offensichtlich hatte er Schwierigkeiten mit dem Tempo der anderen mitzuhalten. Die Stimmung war angespannt, als sie Zeugen eines hitzigen Streitgesprächs zwischen Alriksej und seinen Frauen wurden. Die Anwesenden schauen gespannt zu, als die Worte zwischen den dreien immer schärfer wurden. Inmitten des Tumults tritt plötzlich Dascha, die Anführerin des Lagers, hervor. Alriksej verlangt von Dascha, ihn freizugeben. Dascha weisst ihm mit einer Ohrfeige zurecht. Doch seine Wut lässt ihn die Kontrolle verlieren und er erhebt seine Hand. In diesem Moment tritt Fetanka mutig dazwischen, um Schlimmeres zu verhindern. Sie zieht Alriksej in ihr Kaleschka, um ihm dort ordentlich den Kopf zu waschen.

Gamrik, neugierig und besorgt, wand sich an einige herumstehende Personen, um herauszufinden, was geschehen war. Er erfuhr, dass Alriksej sich wieder in das Lager geschlichen hatte und er von den Frauen erwischt wurde, als er zurück kam. Außerdem haben die Frauen erkannt, dass mit einer Frau außerhalb der Sippe angebandelt habe. Er rieche nach ihr. Die Enthüllung sorgte für Aufregung und Empörung. Alriksej beleidigt mit diesem ehrlosen Verhalten damit die gesamt Sippe, bricht die Gesetze der Norbarden und bringt Schande über seine Familie und alle Norbarden mit denen er reist.

Glücklicherweise scheint es so zu sein, dass die Norbarden nicht wissen, dass auch die Helden einen Anteil an dieser Heimlichtuerei Alriksej haben.

Da wir gerade im Norbardenlager nichts mehr tun könnten gingen wir zurück ins Lager, um der Bitte der Geweihten nachzukommen.

Im Lager angekommen, gingen wir auf direktem Weg zum Zelt der Geweihten. Sie bereitete sich gerade darauf vor, auf direkten Weg in ihren Heimattempel zurückzukehren, um herauszufinden, ob ihr Tempel auch unterwandert wird. Dass Rondra mit dem Gottesurteil bestätigt hat, dass hier mehr im Argen ist, als sie befürchtete, beunruhigt sie massiv.

Irinje bittet die Gruppe, Leudara „auf den Zahn zu fühlen“, da sie sich nicht sicher ist, ob Leudara in diese Verschwörung verwickelt ist. Immerhin war sie auch in Hinterbruch anwesend und stand im engerem Kontakt zu Anshag von Rodebrannt-Ask.

Leudara wurde von Irinje als Schiedsrichterin für den Wettbewerb in Irberod eingesetzt, und wir sollen sie aufsuchen. Irinje schreibt einem Brief, in dem steht, dass Leudara uns trauen könne und sie um Zusammenarbeit mit uns bittet.

Zudem bittet sie uns, dass herauszufinden, was Grafen von Ask vor habe, da Irinje vermutet, dass er in etwas Unheiliges verwickelt sein könnte. Immerhin sind schon signifikant viele aus dem Hause Ask an diese Verschwörung beteiligt.

Zum Glück haben wir Irinje nicht erzählt, was wir schon herausgefunden haben, was der Graf sucht, denn dann würde sei wahrscheinlich nicht mehr schlafen können...