April 3, 2022

Die Oase im Nix - "Runde II"

Spieler: Christian, Christoph, Holger, Timo, Udo

Dramatis Personae

  • Shantir ibn Surkan, Bey von Chabari
  • Teehaus der 4 Jahreszeiten
  • Bastrabet – Wirtin
  • Mustafa – Wirt
  • Ajit – Wache
  • Berhima - Heilerin/Priesterin
  • Esam -
  • Jamal

Tag 1 - II

Und täglich grüßt das Murmeltier – die Helden sind wieder am Eingang der Karawanserei. Sie werden freundlich von den Wachen begrüßt und gebeten, kurz beim alten Bey vorstellig zu werden und das Teehaus sei zur Entspannung nach einer langen reise sehr zu empfehlen. Erneut verwirrt – ähnlich wie vor vier Tagen.

Eine kurze Vorstellung beim Bey und anschließend ein Besuch im Teehaus. Alles wie vor vier Tagen. Bastrabet und Mostafa sind erneut wie frisch verliebt, kein Anzeichen einer Tochter. Und wieder hören die Helden was von dem Brauch des Brauttausches. Der Brauttausch ist offenbar eine hiesige Tradition, bei der ein weiterer Mann einem Ehepaar bei der Zeugung unterstützt. Die Gründe hierfür sind vielfältig, und der Brauch – wenn auch unüblich – ist weithin anerkannt.

Es herrscht allgemein geschäftiges Treiben, viele Reisende und Händler sind vor Ort, die Teernte ist frisch eingebracht.

Am Götterschrein ist alles wie gehabt, weltoffen und ein Schrein für alle Götter und Gläubigen

Im Teehaus ist der Empfang herzlich und diesmal fällt den Helden auch ein Gelehrter auf, der in einer Ecke sitzt und eifrig in seinen Unterlagen kritzelt.

Wie erwartet trifft der Magier ca 1 -1,5 h nach den Helden ein und kurz darauf erscheint der Dämon. Der Stallmeister ist erneut das erste Opfer und diesmal sehen die Helden auch Jamal, den Gelehrten aus dem Teehaus hinaus zu dem Dämonen rennen. Er wird dessen zweites Opfer, bevor Yussam al Hakim diesen „bannen“ kann.

Tag 2 - II

Und wieder erscheinen die Helden am Tor. Verwirrt aber zunehmend frustriert.

Wieder die Totenfeier des alten Beys, wieder der junge Bey – arrogant und besserwisserisch.

Erneut stürzt Esam von der Leiter, als Hund und Katze unter der Leiter hindurch jagen.

Erneut haben die Wirtsleute ein Mädchen namens Ascha, welches genauso schusselig wie zuvor ist, und Mostafa damit ebenso überfordert und schlägt das Mädchen, als dieses den Nachtisch runterwirft.

Der Schrein ist diesmal erneut von der Perainegeweihten besetzt, welche weiterhin die Weltoffenheit und Toleranz des Schreins predigt. Sie hilft auch Esam bei seiner Verletztung durch den Sturz von der Leiter.

Die Helden sind etwas planlos und lassen die Geschehnisse Revue passieren, ohne groß aktiv zu werden. Valmir verläßt die Karawanserei um Kräuter zu suchen, Geron begleitet ihn. Die Helden legen sich schlafen und harren der Dinge.

Tag 3 - II

Der Tag beginnt erneut am Tor der Karawanserei, für alle Helden. Valmir war es auch nicht gelungen Kräuter zu sammeln. Irgendwie ist die Karawanserei eine Blase, die die Helden nicht verlassen können. Tun sie dies, oder legen sich schlafen, beginnt für sie der nächste Tag am Tor. Wie diesmal auch.

Die Karawanserei ist heruntergekommen, allerdings ist die Familie der Wirtsleute vollzählig, Mostafa, Bastrabet und Ascha. Die Herzlichkeit inder Teestube fehlt allerdings, und ist einer rein geschäftlichen Routine gewichen. Mehrfach versuchen die Helden mit Bastrabet in Gespräch zu kommen. Zusammengefasst erfahren sie, das sie den Brauttausch als Fehler empfindet, Mostafa das Kind nicht wirklich annahm und es darunter leiden läst. Und das Esam und Mostafa alte Kumpels sind, was Esam als Kanditat für den Brauttausch erklärt. Und Mostafa scheint immer noch mit Esam abzuhängen. Esam dagegen unterstützt Asche wo er kann, meist dadurch, dass er ihre Mißgeschicke repariert.

Beim Tumult am Schrein ergreift Gamrik Partei und fordert den Anführer der Soldaten zu einem Zweikampf bis zum ersten Blut. Was dieser annimmt und die Entscheidung als Gottesurteil akzeptieren wird. Die Geweihte und auch die Wachen sind gegen jeglichen Kampf innerhalb der Mauern, aber der Soldat und Gamrik sind Willens das Duell durchzuführen. Nach einem kurzen Schlagabtausch geht Gamrik als Sieger hervor, und die Soldaten ziehen ab ins Teehaus. Wenn auch gegen den Kampf, Wachen und Geweihte sind erleichtert über den den Ausgang.

Tag 4 – II

Und wieder erscheinen die Helden am Tor, die Karawanserei ist so heruntergekommen wie erwartet. Gamrik durchstöbert die Karawanerei, vor allem der Schrein. Seine Intervention hat nix gebracht, es ist erneut ein reiner Rashtulla Schrein.

Valmir, Geron und Gieselhold machen sich auf ins Teehaus, indem es wieder zu einem Tumult und anschließen einer Schlägerei zwischen den rauhen Gesellen kommt. Gieselhold positioniert sich nahe dem Tresen, in Erwartung der Dinge die da kommen. Und tatsächlich, in mitten des Tumults, erkennt Gieselhold eine dunkle Gestalt die sich mit einem Messer über dem reglosen Körper Mostafas beugt. Als die Gestalt aufblickt, sieht er in die Augen Aschas. Mit den Worten „Ein Mucks und du bist tot“, verschwindet Ascha, zu verdattert irgendwas zu tun, lässt Gieselhold Ascha ziehen. Der Kampf kommt zum erliegen und alle durstet es nach was zu trinken und rufen anch Mostafa. Als sich dieser nicht rührt, und Gieselhold sich bei der Theke rumdrückt, kommen einige Gäste mißtrauisch näher und erblicken schließlich Mostafas Leiche. Für sie ist der Schuldige klar: Gieselhold, wer sonst, trotzt dessen schwachen Beteuerungen unschuldig zu sein. Letztendlich wollen die Schurken Blut sehen, und auch Geron und Valmir können letztendlich trotz der Übermacht nix ausrichten und werden umgebracht. Danach wird wie zuvor der Teeladen geplündert und man bedient sich selbst.

Gamrik sucht am Abend Esam auf, der durch die verlassene Residenz schleicht, auch bei im hört man heraus, dass er den Brauttausch im Nachhinein als Fehler ansieht, und er sich die Schuld an dem auseinanderleben von Bastrabet und Mostaf gibt und vor allem daran was mit Ascha passiert ist. Allerdings Gamriks Vermutung, Esam selbst ist in Bastrabet verliebt ist offenbar haltlos.

Und ein weiterer Zyklus ist vorbei.