Die Schafhirtin ist der Dieb
Unsere Helden sind etwas ratlos...lass uns doch mal die Liste der Verdächtigen durchgehen...der Elf fehlt noch...also machen sie sich auf den Elf im Wald zu besuchen. Sie erhalten die Botschaft, dass sie Praionde, ihre Auftraggeberin, heute Nachmittag zum Stand der Ermittlungen berichten sollen.
Auf der "Wohnwaldlichtung" des Elfen treffen sie ihn tatsächlich an. Er erzählt ihn sooo viele, aber wer versteht schon einen Elfen. Steht er unter Drogen oder ist der immer so .... sagen wir mal ... verwirrend ... oder gar verwirrt?
Frustriert kehrend die Helden zurück und beschließen dann die Jägerin, die Tags zuvor noch mit ihnen zusammen stundenlang unterwegs war, im Wald zu besuchen, um etwas mit ihr zu plauschen. Leider ist niemand zuhause und die Jagthütte wollten sie jetzt auch nicht aufbrechen...Valmir fällt nur der Kräutergarten der Jägerin auf. Wohl gepflegt aber in den hinteren Ecken wachsen so so allerlei komisches Pflanzen. Komischen Gewächs pflanzt da Jadwine...
Zurück im Dorf berichten die Helden der Wirtin vom aktuellen Stand der Untersuchungen.
Dann erkennen sie es: Irmi, die Schafhirtin, muss die Diebin sein. Es war von Anfang an der Plan von Irmi sie so dermaßen auf das Glatteis zu führen. Aber jetzt ist Schluss. Nicht mit uns! Voller Tatendrang marschieren sie zum Bauernhof, um dort die Schuldige zu stellen. Unglaublich! Sie erfahren von der Bäuerin, dass Irmi tagsüber als Schäferin arbeitet und mit den Schafen unterwegs ist. Leider wird sie erst - wie immer - Abends nach Hause kommen...
Was kann man nur so mit einem halben Tag noch anfangen. Nach langer Diskussion steht der Plan: Giselhold und Geron legen sich schlafen, um in der Nacht dann sich auf die Lauer legen zu können, während Valmir und Ismir doch noch Praionde besuchen um ihr zu berichten.
Die Praios-Priesterin passt sehr genau auf bei dem Sachstandsbericht zu den Ermittlungen und bietet nochmals an, wenn jemand hier im Dorf nicht kooperiert, mit Nachdruck für Unterstützung zu sorgen. Und außerdem lädt sie die Helden zum morgigen Gottesdienst nochmals persönlich ein. Sie würde sich freuen, wenn sie erscheinen.
Im Gasthof gibt es dann den Schichtwechsel. Die Nachtwache übernehmen Giselhold und Geron, während Vamir und Ismir sich aufs Ohr hauen...ok sich schlafen legen ohne sich vorher aufs Ohr zu hauen...das tut nämlich weh.
Die Nacht ist relativ ruhig...wenn da nicht der Fall von Häuslicher Gewalt gewesen wäre in die Giselhold hinein stolpert...
Am nächsten Morgen machen sich unsere Helden auf den Weg zur Praoistempel, um dann dort, wie alle anderen Gläubigen auch, vor verschlossener Tür zu stehen (denn seit dem Diebstahl der Zehntenkiste hat Praionde die Tür abgesperrt, damit sich das nicht wiederholen kann). Beunruhigt wenden sich die die Dörfler an die Helden doch etwas zu tun. So kurz vor den Namenlosen Tage kann das jetzt kein gutes Omen sein.: Nachdem man gemeinsam mit den Helden um den Tempel inkl. Wohntrackt von Praionde marschiert ist und vorsichtig in alle Fenster geblickt hat, ist man sich sicher: Niemand zu hause...und dann erzählt ein schüchterner Holzfäller, dass er Praionde gestern Abend im Wald bei Jadwine gesehen habe...
Die Dörfler sind fix und fertig. Erst der Dieb und jetzt auch noch ohne Priesterin. Wo wird das Enden? Sind sie verflucht? Das kann nicht gut gehen! So kurz vor den Tagen des Namenlosen...und als ob das nicht genug sei zieht ausgerechnet jetzt ein fürchterlicher Sturm auf...
Die Wirtin, Gunelde, lädt erst mal alle in die Wirtschaft ein: "Niemand muss in solch einer schrecklichen Zeit alleine bleiben...."