Juli 3, 2022

Himmelsfeuer - Im Dienste der Efferdkirche

Fortsetzung des Zwischenspiel in Havena.

Nach 7 Stunden Schlaf wird Gamrik unsanft aus dem Schlaf gerissen, ausgerechnet von Gieselhold. Gamrik wirft diesen – nach einigen Rangeleien - kurzerhand aus dem Zimmer, verrammelt die Tür und schläft weiter. Gieselhold bezieht davor Stellung und nach weiteren 5 Stunden, wankt Gamrik aus seiner Kammer. Unausgeschlafen und echt übel riechend. Gamrik bittet Sula sein Zimmer zu reinigen und seine alten Klamotten zu verbrennen. Geron ist überhaupt nicht wach zu kriegen.

Spieler: Christian, Gieselhold, Holger

Dramatis Personae:

  • Tharia von Winhall, eine falsche (?) Efferdgeweihte
  • Effrain Gwenlian, ein echter Efferdgeweihter, Erzpriester des alten Efferttempels in Havena

Nach einem Besuch im Badehaus und einer neuen Garderobe, fühlt sich Gamrik erst mal wieder halbwegs wie ein neuer Mensch.

Gieselhold hört sich derweil auf der Straße um. Bei so einem großen Gwen Petryl Stein muss die Straße doch was wissen. Und tatsächlich, an abgehalfterter Glücksritter namens Rumpo Derpel und brüstet sich damit, den Stein gefunden und nach Havena gebracht zu haben. Bevor die Helden Rumpo aufsuchen und zur Rede stellen können, berichtet die Straße, das der Stein sich bereits bei Gumbald Guthbrod befindet, dem einzigen Hehler in Havena der mit Gwen Petryl handelt und der – nach Differenzen rund um eine beschlagnahmte Schiffsladung Getreide – definitiv kein Freund der Efferdkirche (mehr) ist. Die Straße berichtet zu dem, dass der Hehler eifrig Außenstände eintreibt, wohl um Rumbo auszuzahlen, die Straße spricht von 5000-1000 Dukaten, eine immense Summe. Gieselhold schlägt vor, bei der Efferdkirche vorzusprechen, ob man den Stein dem Hehler dann nicht einfach abkaufen könne, Die Kirche stellt das Geld, die Helden führen die Verhandlungen. Die Efferdkirche ist zwar nicht begeistert, stimmt aber zu, dass die Helden mit dem Hehler Kontakt aufzunehmen, aber die Kirche darf – egal was passiert – nicht damit in Zusammenhang gebracht werden. Im Zweifelsfall wird sie alles leugnen. Die Kontaktaufnahme ist auch nicht allzu schwer, denn als die Helden jedoch eintreffen, hat wohl ein anderer bereits mit dem Hehler „verhandelt“, wohl ziemlich überzeugend, was die angerichteten Schäden, gebrochene Knochen und blutende Nasen zeigen. Und nach den Beschreibungen der „Täter“ passt das genau auf die falsche Efferdgeweihte.

Nach weiteren umhören und suchen auf der Straße können die Helden ihr Versteck ausfindig machen. Während Gamrik Informationen zum Gebäude und Personen darin aus der Nachbarschaft einsammelt, nutzt Gieselhold die Gunst der Stunde in das verlassene Gebäude einzudringen. Den Stein findet Gieselhold zwar nicht, aber einen merkwürdigen Efferdschrein und ein höchst verbotenes Buch die „13 Lobpreisungen des Namenlosen“. Gieselhold und Gamrik beraten gerade außerhalb des Gebäudes versteckt, wie es weitergehen könnte, da taucht die Dienerin des Namenlosen und zwei ihrer Schläger mit einem Wagen auf. Offenbar will man den Stein wegbringen. Nachdem die drei in das Gebäude verschwunden sind, positionieren sich die beiden. Gamrik offen am Wagen, als Ablenkung und Gieselhold versteckt in den Büschen, bereit zum Meucheln. Kurz darauf hört man ein Rumpeln im Haus, als wenn was schweres bewegt wird und da tritt die Dienerin des Namenlosen aus der Tür – und erstarrt als sie Gamrik erblickt.

„Ich will nur reden…“ beteuert Gamrik, und die Dienerin bittet Gamrik ins Haus, mit Nachdruck der beiden Mietschläger. Nun ja, fast wäre es so gelaufen, da tritt Gieselhold in Aktion und schneidet einem der Schläger schlicht den Kopf ab, hält diesem den anderen vor die Nase und sagt „Verschwinde!“. Der Schläger bewegt sich langsam mit erhobenen Händen rückwärts.

Die Dienerin nutzt die Gelegenheit und beschwört ein Rudel Ratten, die sich auf Gamrik stürzen. Gamrik ignoriert diese und greift die Dienerin direkt an; ein göttlicher Hieb und… die Dienerin weicht aus und flieht in das Gebäude. Die Raten stürzen sich auf Gamrik, dieser versucht sie abzuschütteln und verfolgt die Dienerin ins Haus… und wäre dabei um ein Haar gestürzt! Die verdammten Götter sind immer entweder gegen dich oder helfen dir nicht!

Gieselhold verscheucht endgültig den zweiten Schläger und Gamrik dringt weiter auf die Dienerin ein und verletzt diese mehrfach, verzweifelt versucht diese sich zu verteidigen, bis ein weiterer Streich Gamriks diese trifft und dadurch in Ohnmacht fällt.

Dank des Ochsenkarrens werden der Stein und die Dienerin des Namenlosen schnell und unkompliziert zum Alten Efferdtempel gebracht und beides dort dem Tempel übergeben. Die Bestrafung der Dienerin und die Reinigung des geschändeten Efferdschreins überlassen die Helden gerne der Kirche bzw. der Inquisition.

Überraschenderweise zeigt sich die Efferdkirche äußerst spendabel. Jeder bekommt 250 Dukaten „Aufwandsentschädigung“, ein Amulett mit einer Muschel darauf und die Zusicherung, dass die Efferdkirche „auf Ewig“ bei den Helden in der Schuld stünden...jetzt nur nicht das versauen...

Zufrieden mit sich und der Welt gehen die Helden zurück ins Esche und Kork um ihren Sieg zu feiern.