April 28, 2024

Festum – Wer will denn da das Blaue Buch stibitzen?

Es ist der 16. Tsa 1039 BF, as Wetter ist kalt und durch die Luft tanzen ein paar Schneeflocken, selbst hier in Festum in mitten der Stadt. Geron und Gieselhold stehen vor dem Hauptsitz der Surjeloffs hier in Festum. Noch klingen die Wort der Kontorleiterin, Juminka Surjeloff, „...und kann ich sonst noch was für euch tun?…“ bei der Verabschiedung nach, als sie das Gebäude verlassen und kurz auf dem Treppenabsatz verharren, bevor sie sich wieder in die belebte Straße stürzen werden.

Spieler: Udo, Christoph (Berichterstatter), Christian (GM)

Geron schlägt vor, dass man sich in der Hafenkneipe „Zum lachend Hähnchen“ nicht nur treffen, sondern dort auch übernachten könnte. Es sei eine das Ambiente sei alt-rustikal gehalten und sage Geron besonders zu. Gieselhold, in Gedanken schon beim planen, wen er alles besuchen muss, um die gewünschten Info zu erhalten, stimmt dem ohne viel nachzudenken zu. Dann trenne sich die Weg der beiden für diesen Tag.

Gieselhold fühlt sich hier in der Gassen und Hinterhöfen einer Stadt deutlich wohler als in der „bis jenseits des Horizontes reichenden Wildniss“ des Bornlands. Er nutzt die Möglichkeiten, die so eine große Stadt bietet, gerne und versucht als erst einmal herauszufinden, welche aktuellen Informationen über das Blaue Buch hier in Festum schon angekommen sind. Außerdem will Gieselhold eine irreführende Informationen streuen, um mögliche Verfolger zu verwirren oder – im Idealfall – sogar auf eine falsche Fährte zu schicken...er habe gehört, dass ein vier-Mann-Gruppe mit dem Blauen Buch nach Vallusa unterwegs sei...mal sehen, ob es hinreichend ist nur ein Gerücht zu streuen und niemanden mit einem blauen Buch ...

Währenddessen schaut Geron sich in Festum um ohne ein bestimmtes Ziel zu verfolgen. Mal sehen, was der Zufall ihm in seine Hände treiben wird...und findet sich zwischen den Markständen des Großmarktes wieder. Hunderte von verschiedenen Düften der Imbissstände steigen ihm in die Nase, die alle darum betteln, gekostet zu werden. Geron atmet kurz durch, seine kulinarischen Ziele für den Tag fest im Blick...

Am Abend, es beginnt gerade die Sonne unterzugehen, schlendert Gieselhold die Straße zur Kneipe runter. Das Kneipenschild verdeckt gerade richtig die letzten Strahlen der Sonne, sodass der Kopf des Huhnes besonderes ihm deutlich auffällt. Stirne runzelnd kommt er zur Feststellung, dass der scheint schon seit längerem abgehackt wurde und keiner hat es für nötig befunden das zu reparieren. Passt aber zur Gegend. Und wann und wie hat Geron eine derartige Kneipe aufgestöbert...

Sich durch die üblichen Gestaltend hindurchschlängelnd, vorbei an einem eigenwillig gestalteten Plakat, auf dem für den heutigen Abend eine Dart-Turnier angekündigt wird, betritt Gieselhold die Kneipe. Geron ist schon da, sitzt in einer Ecke mit einem gut gedeckten Tisch vor sich, links und rechts durch zwei vollbusige „Damen“ umrahmt.

Völlig überrascht und auch irritiert blick Geron Gieselhold an. Zum ersten mal – zu mindestens kann er sich nicht daran erinnern, dass das schon mal der Fall war – bemerkt er...nein sieht er Gieselhold, wie er durch eine ziemlich volle Kneipe zu seinem Tisch herüberkommt. Und dieser schneeweiße Hut hier drinnen, wirkt wie ein Signalfeuer. So kennt er Gieselhold gar nicht.

„Was geht ab, Geron? Und einen wunderschönen guten Abend, die jungen Damen.“

Geron kann seinen Augen und Ohren nicht trauen. Nicht nur, dass Gieselhold mit seinen beiden Gesellschafterinnen zu flirten scheint, nein, er spielt auch bei dem Dart-Turnier mit, bei dem ihn alle sehen und beobachten können. Er muss halluzinieren und das kommt bestimmt von dem Regenbogenfarbigen Fisch, der – zugegebenermaßen – auch noch schwer im Magen liegt. Am Ende des Abends erreichen Gieselhold den 3. Platz, nachdem er gegeben die lokale Dauerturniersiegerin, Nessa Dartanjon, in einem sehr spannenden Halbfinale, dann doch noch verliert.

Während des Turniers und trotz der Ablenkung durch seine „zwei volle Arme“ fällt Geron eine seltsame Person auf, allerdings unternimmt er nichts. Die beiden Mädels benötigen einfach zu viel Aufmerksamkeit.

Spät in der Nacht, nachdem Geron und Gieselhold sich hingelegt haben, um noch etwas erholsamen Schlaf zu bekommen, bemerkt Geron im Halbschlaf, dass eine dunkle Gestalt – der alte Gieselhold ist wieder da? - sich an unserer Klamottenkiste zu schaffen macht. Gerade noch rechtzeitig erhebt sich Geron, um den Einbrecher zu verscheuchen. Er weckt auch noch Gieselhold, der dann feststellt, dass es ein sehr gute Idee war das Blaue Buch zu mindestens tief in der Kiste zu verstecken. Es ist noch da. Aus Schaden wird man klug und daher sichert man das Zimmer nochmal extra, in dem man die Kiste vor die Türe stellt und die Fensterladen des Zimmers schließt. Mit einem schlechten Bauchgefühl “...dass uns so ein großer Anfängerfehler passiert…“ legt man sich zurück ins Bett. Morgen geht es nach Baldrom um dort zu berichten und Schlaf ist wichtig...sehr wichtig.

Was sonst noch so in der Nacht passiert ist, weiß nur der Meister... haha…sind die letzten Gedanken des Tages mit denen die Helden einschlafen…