Oktober 3, 2021

Im Versteck der „Kobolde“...ok, dem seit 100 Jahren verlassenen Versteck...

Nach kurzer Verschnaufpause und studieren der von Jasper abgenommenen Karte, erklärt sich Valmir bereit den Gang voraus zu erkunden. Nach Jaspers Aussage ein paar unbekannte Räume und ganz hinten der Schatz!...aber viel dringender brächte man jetzt aber ein sicheres Lager.
Valmir verschwindet um eine Biegung und entdeckt eine weitere schwere verstärke aber offene stehende Tür. Dahinter wird das Höhlenklima etwas „wohnlicher“, d.h. vor allem trockener. Der Gang dahinter ist eine Engstelle, schmaler, niedriger und aufsteigender Gang, gerade so, dass eine Person gut durchgehen kann (ca. 1.5m breit, 2m hoch). Somit perfekt zum Verteidigen. Dahinter befindet sich eine Abzweigung. Als Valmir jedoch Spinnweben erkennt, zieht er sich lieber zurück. Zu viele schlechte Erfahrungen aus der Vergangenheit mit Spinnen...
In der Zwischenzeit rappeln sich Gamrik auf und „motiviert“ den Gefangenen Jasper Geron hochzuheben und, mit Gamriks hilfe, weiter zu tragen. Die beiden Getreuen Jaspers bleiben erst mal gefesselt und bewusstlos zurück. Keine fünf Meter weiter, kommt ihnen bereits Valmir wieder entgegen und berichtet was er gesehen hat. Die Helden beschließen gemeinsam vorzurücken, Valmir und Gieselhold mit gezückten Waffen voran und Gamrik und Jasper – Geron tragend – hinterher. Durch die eisenverstärkte Tür, den schmalen Gang hinauf bis zur ersten Abzweigung. Vorsichtig, in Erwartung von Spinnengetier, wird die Höhle erkundet. Zum Glück war Valmirs Angst unbegründet. Zwar ist hier viel eingesponnen, aber nicht mehr oder weniger was in jedem Keller nach Jahrzehnten so eingesponnen wird. In der Höhle befinden sich die Überreste mehrere Bettgestelle, Truhen und Bündel. Alles halb zerfallen und kaum noch nutzbar.
Weiter den Gang hinunter kommt eine zweite Abzweigung mit einer weiteren Höhle. Größer als die vorherige aber mit dem gleichen Inhalt. Weiter den Gang hinunter kommt die Gruppe wohl in den alten „Partyraum“, sprich Überreste von Tischen, Stühlen, Bänke und diversen Vorratskisten. In baufälligen Zustand bzw. mehr oder weniger verrottet. Nutzbar? Ja … als Brennholz. Was auch gelegen kommt, denn in der Mitte der Höhle befindet sich eine alte Feuerstelle. Gamrik entfacht das Feuer und baut für Geron eine Bettstatt, während Valmir und Gieselhold den Rest der Höhle erkundet. Das ergibt allerdings nichts weiter besonderes…. Außer einer doppelflügeligen, stahl verstärkten Tresortüre. Was da wohl dahinter ist…
Jasper wird erneut gefesselt und dann seine beiden Kumpanen geholt, auch für diese beiden wird ein mehr oder weniger gemütliches Lager aufgebaut.
Derweil entzündet Valmir die in der „Paryhöhle“ an der Wand verteilten alten Öllampen, mit Öl, das er in irgendeiner alten Kiste aufstöbert. Danach gibt es erst mal einen heißen Tee aus Heilkräutern, zumindest für die Helden. Der Rest, die gefangenen Schurken, muss sich mit Heilkräuter kauen begnügen. Gamrik, Valmir und Gieselhold teilen sich die Nachtwache, wobei Gieselhold kaum die Finger von der Tresortüre nehmen kann, letztendlich siegt doch das Pflichtgefühl und er konzentriert sich auf seine Wache.
Am nächsten Morgen sind die Helden mehr oder weniger wieder frisch und munter, Valmirs Kräutertee hatte es in sich. Auch alle drei Gefangenen sind wieder bei Bewusstsein, gefesselt und beobachten ihre Häscher.
Nach einem kurzen Frühstück und Kontrolle der Fessel, begutachten Valmir, Gieselhold und Gamrik den Tresor, während Geron – weiterhin angeschlagen, aber bei klarem Bewusstsein – die drei Halunken bewacht.
Der Tresor hält Gieselholds „Überredungskünsten“ nicht lange Stand, nur geschlagenen 30 Minuten. Die Türen öffnen sich und den Helden klappt der Mund auf: Dukaten, Dublonen, Kreuzer, Silberlinge…haufenweise. Nach kurzer Bestandsaufnahme noch Schmuck, Kleider und einige besondere Waffen und Rüstungsteile. Letztere aber aufgrund des Alters und mangelnder Pflege nicht mehr gut nutzbar, außer evtl. den Schuppenpanzer… wenn man die alten Lederteile ersetzt… und alle Schuppen von Rost entfernt. Ein bisschen besser sieht es bei den „normalen“ Waffen aus, auch einige unbekannte Waffentypen sind dabei, z.B. eines mit gebogener Klinge, wie ein Säbel aber der Größe eines Zweihänders. Hinzu kommen diverse Prunkwaffen und -rüstungen die aber deutlich mit Symbolen, Verzierungen und Wappen hiesiger Adelshäuser versehen sind und damit unbenutz- und verkaufbar...außer man will deutliche Aufmerksamkeit auf sich ziehen und sich bei jeder Gelegenheit sehr unangenehmer Fragen stellen müssen…nunja...vielleicht weit im Süden dann nicht, aber bis dorthin wäre es ein sehr weiter Weg und viele Grenzen zu passieren...oder an einen Hehler verkaufen, was aber zu einer deutlichen „Gewinnminderung“ führen würde….Zudem führt die Suche ein kleines Kistchen mit Tränken (u.a. zwei Heiltränke) zu Tage, die sich Valmir nimmt.
Nach der groben Bestandsaufnahme fangen die Helden zu diskutieren an, was man mit dem Schatz den machen sollte. Verschiedenste Argumente werden vorgebracht: Wieviel Gold ist auffällig/unauffällig? Was passiert an der Grenze? Ausrüstung und Pferde sind teuer! Und was machen wir mit Jasper und seinen beiden Spießgesellen?
Diese Entscheidung wird erst mal verschoben und man widmet sich den anderen Aufträgen: Einbruch/Diebstahl bei Alrik und das Feuer in den Felder. Allerdings bekommen die Helden nix aus Jasper raus, sei es, dass er sehr gut lügt oder antwortet ohne zu lügen...aber auch ohne Kontext. Und statt dass sich die Probleme der Helden durch die Befragung lösen, setzt Jasper noch eines drauf: Man könne den Schatz teilen und er kümmert sich um den Abtransport und Verkauf. Und die Helden erhalten einen Anteil davon. Allerdings macht Jasper auch klar, das er, als einer der Nachfahren der „Kobolde“ Anrecht auf das „Erbe“ dieses Schatzes hat. Das führt zu weiteren ergebnislosen Diskussionen unter den Helden. Dabei kristallisieren sich folgende grundsätzliche Lösungsansätze heraus:
• Die Helden nehmen sich ein Handgeld (ca. 1000 Dukaten bzw. je Held ca. 200 Dukaten) und schieben Jasper den Brand und den Einbruch in die Schuhe. Egal ob er es nun war oder nicht. Und melden das Versteck den Behörden → der praiosgefällige Ansatz der Gerechten und Rechtschaffenheit
• Die Helden nehmen sich ein Handgeld (ca. 1000D) und erzählen irgendeine Geschichte im Dorf (nix gefunden, kein Beweis)
• Die Helden nehmen sich ein Handgeld (ca. 1000D) und nehmen Jaspers Angebot an. Aber kann man ihm wirklich trauen.
• Die Helden bringen unliebsame Mitwisser zum schweigen. Schieben diesen den Brand und den Einbruch in die Schuhe und kommen ab und zu vorbei um wieder was vom Schatz zu holen.
Irgendwann ist Gieselhold die Diskutiererei zu viel und er guckt nochmal genauer, was sich so ein der Schatzkammer alles finden läßt. Und siehe da, er befördert ein paar – wie er meinte – „ungewöhnliche“ Dinge hervor, die gaaaaaanz bestimmt magisch sind:
• ein Beutel mit einem faustgroßen Früchtebrot...nunja..."backfrisch"
• 5 Kieselsteine, die sich warm anfühlen
• eine Holzschüssel mit Runen auf der Außenseite
• Schatulle mit viiiielen Ringen
• trüber Handspiegel, mit goldenen Verziehrungen im Rand
• ein Stab mit komischen Symbolen rundherum
• 8 silberne Zimmermannsnägel