Dezember 28, 2023

Informationen zusammentragen auf Kloster Korswandt

Gieselhold geht auf einen Nachtspaziergang und schaut sich die Burg genauer an. Auf dem Dachgeschoss des Burgfrieds fühlt es sich so an, als ob in einem die tiefsten Ängste hochkommen. Wir alle widerstehen vor unseren Ängsten zu wegzurennen und belieben auf dem Dachgeschoss. Dort sehen wir im Schnee, der in Ecken liegt, einen Fußabdruck. Allerdings hat der Master of Desaster Geron das nicht gesehen und trampelt die Spuren kaputt. Unter dem Dachvorsprung des Treppenhauses haben sich ein paar Vögel zusammengekauert. Und in Richtung Norden sieht man am Horizont eine Lichtvermehrung.

Spieler: Udo, Sascha, Christoph (Berichterstatter), Holger, Christian (GM)

Bei einer weiteren vermeintlichen Besessenheit wurde nicht mehr in der Sprache der Goblins geredet (vermuten nur wir, denn keiner von uns kann Goblinisch, geschweige denn einer von uns hätte jemals eine Besessene in dieser Sprache reden gehört...), sondern in altertümliches Garethi gesprochen.

Was sehr auffällig war, war die Anfangszeit in den Zellen.

Gerald bekommt von eine Pfleger, Wassjew Firnske, mit, dass die Anfälle seit einem Monat schon sind.

Im Korswald wird nicht mehr gejagt, da die Jäger Angst haben zu jagen, behauptet jemand anderes.

Gamrik will sich die Krankenakten genauer anschauen, um zu ergründen, was Fetanka da vorgeworfen wird. Da Bruder Littjew der Oberarzt ist, muss Gamrik die Akten bei ihm holt bzw. um Einsichtnahme bitten. Nach einigem Hin und Her, darf er schließlich täglich für zwei Stunden in die Krankenakten Einsicht nehmen. Nach zwei Stunde, die eindeutig viel zu kurz waren, um in die Tiefe der Sachlage vorzudringen, hat er trotzdem folgendes herausfinden können:

  • Die Vorfälle scheinen zeitgleich mit der Ankunft der Einweisung von Therinja III. Von Ilmenstein anzufangen.
  • In letzter Zeit gab es auffällig viele Selbsteinweisungen.
  • Manchmal wird nicht hinreichend zwischen seelischen Leiden unterschieden.

Währenddessen recherchiert Gieselhold wieder in der Bibliothek und findet heraus:

  • Korswandt liegt im Bornischen Festland zwischen Brikhold und Sirmgalwis.
  • Die Abtei-Baronie teilt sich den Korsforest mit der Gräfin von Sirngalwis und den fernen Herzögen von Leuenteich, die von Sirnglawis abhängig sind. Keiner der drei Bronjarenhäuser setzt gerade sein Jagdrecht um. Dadurch gibt es hier viele wilde Tiere und sonstiges im Korsforst.
  • Das Innere des Waldes ist schwarz wie die Nacht, durchzogen von kreisrunden Lichtungen und rätselhaften Felsentrümmern.
  • Es gibt Legenden von Geistern, Räubern, belebten Bäumen, tiefen geschnittenen dunklen Buchläufen, steilen blutigen Klippen und nebeligen bedrohlichen Sphären.
  • Alles wird überragt von der Blutklippe, die sich im Zentrum des Waldes erhebt. Diese soll man von einem erhöhten Punkt aus bei gutem Wetter weithin sehen können.

Die Bücher der Bibliothek sind eine wahre Quelle an historischen Informationen...solange man genügend Zeit investiert, Bosboran sehr gut beherrscht und grob weiß was man sucht.

Bei einem Besuch bei den Norbarden, die noch immer neben dem Dorf ihr Lager aufgeschlagen haben, erfahren wir, dass die Sippe überlegt, ohne die Zibilia weiterzuziehen, da es in lukratives Geschäft in Norburg gäbe. Die Sippe ist sich aber noch uneins bezüglich des Vorgehens. Daher wollen wir Fetankas Buch ihr bringen, damit sie für uns in dem Buch recherchieren kann und uns vielleicht hilfreiche Informationen geben kann. Dafür müssen wir uns nur bei ihrer kleinen Schülerin einfacher etwas einschleimen.

„Gib Stolz und Ruhm für die Macht der Meute.“ sind die jetzt verständlichen letzten Worte bei einer Besessenheit und dann fielen – bis jetzt – alle in Ohnmacht und können sich dann an nichts mehr erinnern.