Januar 5, 2025

Kampf an der Riesenburg (25. Phex 1039 BF)

Geron berichtet was am 25. Phex 1039 BF von den Geschehnissen an der berühmten und sagenumwobenen und als Zentrum des Bornlands geltenden Festungsruine Riesenburg, nördlich von Firunen:

Spieler: Holger, Christoph, Sascha, Christian (GM), Udo (Berichterstatter)

„...das Gelände ist sehr unübersichtlich, Schnee, Wald, Büsche, man kann die Steinplatten der Ruine der berühmten Festungsruine Riesenburg sehen.

Ich lasse meinen Blick über die Landschaft schweifen um unsere Möglichkeiten in diesem ungleichen Kampf abzuschätzen.

Vor uns Irinje mit vier Kor-Anhänger in schwarzer Plattenrüstungen und mit geladenen Armbrüsten im Anschlag. 20 Meter entfernt südöstlich von uns weitere vier schwarz gerüstete Korkrieger mit Armbrüsten, die in unsere Richtung zielen. Nördlich zwischen den Büschen stehen auch vier Kor‑Kämpfer, die sich zum Kampf bereit machen.

Ich bin mir nicht sicher, wer oder was in den Baumwipfeln das ganze Geschehen beobachtet und welche Rolle diese spielen, aber ich gehe mal davon aus, dass es auch Menschen (wahrscheinlich mit Armbrüsten bewaffnet) sind.

Hinter uns, im Osten, der Fluss mit dem von uns selber fest vertauten Floss. Wer konnte schon ahne, was uns hier erwartet...

So wie es scheint sind wir umzingelt. Ganz Korgefällig ergeben sich damit für uns ungeahnte Möglichkeiten dem der-lachend-über-das-Schlachtfeld-schreitet unser Blut als Opfer darzubringen.

Dascha wurde nach Südosten an den Waldrand weggeführt um dort, so wie es ausschaut das Todesurteil, dass Irinje verhängt hat, zu vollstrecken. Sie wird wohl gehängt werden.

Wir werden aufgefordert uns ehrenvoll zu verteidigen. Ist so ein Kodex Ding. (Anm. d. R.: Damit wurden die Helden als Ehrenhaft von Irinje eingestuft).

Auf alle Fälle wird Leudara gegen Irinje, ihre noch-Vorgesetzte, ein Ehrenduell bestreiten. Irinje wird mit ihren Rondrakamm und Leudara mit ihren Langschwert kämpfen. Da werden wir uns nicht einmischen.

Somit machen wir uns kampfbereit gegen diese große Anzahl an Feinden. Und viel Feind bedeutet auch viel Ehre.

Ich rennt erst mal im Zick Zack nach hinten in die Büsche, um aus der Schuss- und Sichtfeld der Armbrustschützen zu kommen. Von einer taktisch stabileren Position aus zu agieren hat große Vorteile. Und noch hat der Kampf nicht begonnen. Wie es scheint geben uns unsere Gegner alle Zeit, die wir benötigen um uns auf das blutige Geschäft vorzubereiten.

Gamrik gibt das Signal, dass die Schlacht beginnt, indem er nach vorne auf eine der schwarzen Ritterin zustürmt und mit den Worten ,,Für Rondra und Rahja!“ angreift. Seine Gegnerin hat zwar ihren Armbrust im Anschlag, aber scheint nicht damit gerechnet zu haben, dass Gamrik so schnell angreift. Für mich sah es so aus, dass sie nicht auf Gamrik gezielt hatte. Aber nun haben ihre Reflexe entscheiden, dass Gamrik ihr Ziel wird.

Auch Gieselhold stürmt auf die Gegner neben Irinje zu.

Gamrik, Gieselhold und Gerald befinden sich im Kampf und müssen teilweise ganz schön einstecken.

Ich kann nicht erkennen, dass die Armbrustschützen in den Kampf eingreifen würden. Ist mir auch egal. Ich aktiviert den Axxeleratus-Zauber meines Schwertes und stürzt mich Heldenhaft in den Kampf.

Der Kampf tobt lange hin und her und es gelingt uns mehrere Gegner, die sehr fanatisch kämpfen und nicht zurückweichen, nieder zu strecken. Keiner unserer Kor-gläubigen Gegner flieht, noch hat er Zweifel an seiner Mission, noch fürchtet er Schmerzen oder Wunden, noch fürchtet jemand um sein Leben. Genauso wie wir Helden! Das ist Unglaublichwürdig, das dürfen nur wir...

Die nächsten Gegner stellen wir weiter südlich und bringt uns näher an den Baum an dem Dascha hängt. Lebt sie noch? Aber noch kann ihr keiner von uns ihr zu Hilfe eilen, da wir permanent angegriffen werden. Zum Glück in Wellen und nicht alle auf einmal.

Unsere Gegner verkaufen ihre Haut sehr Teuer und nur unter Aufbietung aller Kraft gelingt uns schließlich und endlich alle unsere Gegner zu besiegen.

Und nach langem hin und her besiegt Leudara Irinje.

Als wir endlich zum Baum, an dem Dascha aufgeknüpft wurde, schneiden wir sie aber und versuchen sie – leider ohne Erfolg – wiederzubeleben. Dascha ist tot.

Währenddessen beginnen Gamrik und Gieselhold die Verfolgung des einzigen geflohenen schwarzen Ritter...oder nicht geflohen sondern hatte einen Auftrag? Werden wir wohl nie erfahren.

Die beiden berichten später, dass sie auf den Absitzplatz der Ritter getroffen sind. Die Spuren deuteten darauf hin, dass der einzelen Ritter in Richtung Firunen schnell geritten sein muss.Und die Anzahl der Spuren im Vergleich zu den verbliebenen Pferde lässt vermuten, dass es sehr viel mehr Gegner geben müsste als wir getötete haben.

In einiger Entfernung konnten die beiden auch noch den Lärm von einem anderen Kampf hören. Sehen konnten sie nichts, aber nachdem der einzige Überlebende unserer Gegner weg ist, kehrten sie zu uns zurück..."