Nicht nur ein Mordfall?
Spieler: Udo (Berichterstatter), Sascha, Holger, Christoph, Christian (GM)
Geron berichtet:
Ermittlung bei den Schwestern Gudwinja und Selwine Stipensen. Die Schwestern sind sehr „Mitteilungsbereit“, da sie sehr viel hier im Viertel „mitbekommen“. Um eine angenehme Plaudern zu ermöglichen, bewirten sie uns auch über stunden. Unter anderem erzählen sie uns , dass das Vater und Sohn Sewerski viel gestritten haben. Ins Besondere berichten sie, dass der Vater und sein Sohn sich sehr heftig am Vorabend seines Todes auf der Straße gestritten haben sollen und der Vater seinen Sohn Enterben wollte. Wir erfahren, dass es Goblins verboten sei Alkohol zu trinken. Die Nachbarin, Gertije, ein hübsches Junges Ding, das sich sehr liebevoll um ihre kranke Großmutter kümmert, hat großses Interesse an Nikol und ist nun sehr enttäuscht, dass Nikol sich mit Deschda eingelassen hat. Gertjie scheint sehr verzweifelt zu sein, dann sie hatte in der Vergangenheit sogar an den alten Ilmeroff herangemacht. Der habe sie aber kühl abblitzen lassen. Während unseres Gespräches kamen auch mehrere neugierige Kinder aus dem Viertelherein, weil sie hörten, dass Sonderermittler am Werke wären! Den Informationen nach soll das Mordopfer, Alwin Sewerski, bei einem „Vorfalle“ den Goblin Dreggi, einer der toten Goblins, verprügelt haben und allen Goblins mit den Worten „Ich schlage Euch alle Tod“ bedroht haben.
Wir beschließen unsere Fühler in Richtung der Goblingemeinde auszustrecken und bitten Groink uns zur „lokalen“ Sippenchefin, Tantchen Alwiischa, zu bringen. Groink machte auf mich, Geron, den Eindruck, dass er etwas verheimlicht und auch große Angst zu haben schien. Tantchen Alwiisch erzählt uns unter Anderem, dass seit ca. drei Wochen sich die Unfälle häufen und die Goblinmänner nun Angst haben und sich verweigern ihre Arbeit zu machen!
Wir setzten unsere Ermittlungen in der Stammwirtschaft „Riff der verdorrenden Kehlen“vom einzigen Zeugen Padder. Gesprochen haben wir nicht mit ihm, aber die Aktenlage, erstellt von Stan und Uriel, gibt uns diese Information.
Die Helden schicken den Spezialisten für dieses Form von Ermittlungen in die Großkneipe: Geron. Er befragt die großbrüstige Barkeeperin und wird schließlich – für weitere Details – an den Chef weiter verwiesen. Ungünstigerweise lässt dieser Geron hochkant raus-werfen, da er keinen Zeit für einen „dahergelaufen Labersack“ habe, der nicht auf den Punkt bringen kann zu sagen was er will und ihn „nur von der Arbeit abhält. Vor der Tür, auf dem Boden der Straße angekommen neben ein paar weiteren Säufern, die das Fliegen kennengelernt haben, empfangen ihn seine Kameraden. Man beschließt in die Unterkunft zu gehen um dort den Tag im SPA Bereich ausklingen zu lassen.
Am nächsten Tag befragen wir die zuständigen Behörden und Ermittler. Wir verlangen Akteneinsicht und erhalten dies dann auch als wir uns als Sonderermittler der Garde ausweisen. Da scheint Weibel Maatsen gut vorgesorgt zu haben, sodass sich auch Tür für uns öffnen.
Es stell sich heraus, dass die Ermittlungen immer Stan und Uriel durchgeführt wurden. Eine Notiz zeigt uns, dass die beiden – auf Grund dieser Serie – zu den Festumweiter Verantwortlichen für Goblintoten bestimmt wurden. Die Sichtung der Aktenlage der Goblinunfälle ergibt folgenden Reihenfolge, in der die Toten Goblins, gefunden wurden:
- Ertzel – vor 16 Tagen gefunden (Unfall, von einem Wagen mehrmals überfahren)
- Juchi – vor 14 Tagen gefunden (Selbstmord, mit dem Kopf mehrmals gegen die Wand geschlagen)
- Groben – vor 12 Tagen gefunden (Unfall, im Pferdemist versunken und erstickt)
- Svinii – vor 10 Tagen gefunden (Tot nach Kampf mit einem Hund um einen Ratte)
- Dreggi – vor 8 Tagen gefunden (Unfall, gestolpert, in Stock gefallen und ins Auge gestochen und dann und im Wasser ertrunken)
Die ermittelnden Gardisten, Staneund Uriel, meinen das es sich um Unfälle handelt. Da uns diese – teilweise absurden - Unfallhergänge zu Oberflächlich erscheint, beschließen wir unsere eigen Ermittlungen einzuleiten!
Als nächsten untersuchen wir das verlassene Haus. Dort entdecken wir die nächste Leiche eines Goblins, die schon länger dort liegen muss. Wir lassen Gieselhold an einen Seil, welches wir aus den umliegenden Läden auftreiben und zusammen binden in den Keller des verfallen Hauses. Dort sucht er nach einen zweiten Zugang, findet aber nur einen „Durchbruch“ in die Kanalisation….und die intakte Treppe, die in die Küche im Erdgeschoss der Hausruine führt. Groink hat die beiden Gardisten geholt und diese beginnen in bewährter Weise ihre Ermittlungen: Wie bei den anderen Goblinunfällen stellen die beiden sehr schnell fest, dass es sich um einen Arbeitsunfall handelt. Rattenfänger fällt in eigene Fall, kann sich nicht aus eigener Kraft befreien und wird folgedessen durch dies erwürgt und abschließend von den Ratten auf- bzw. – vorerst – angefressen wurde. Es würde nicht wunder, wenn den beiden immer nur einem Blick genügte und die Schlussfolgerung „Unfall“ fest stand! Stane und Uriel schliessen mit diesen Fazit die Ermittlungen ab und gehen wieder zurück zu ihrer Wachhütte.
Gieselhold findet heraus, dass der Goblin mit einem Dolch ermordet wurde und aufgrund der Spurenlage ist der Auffinde Ort vermutlich nicht der Tatort.
Noch während unsrer Ermittlungen kommt spricht uns einen wohl gekleidete Goblinfrau, ein Hausmädchen, an und erkundigt sich ob wohl eine Gefahr für Leib und Leben für das Nachbaranwesen bestünde. Ihr Dienstherr lässt fragen.
Gieselhold versucht Spuren zu finden, die auf den Weg auf welchen die Leiche transportiert wurde, hindeuten könnten! Leider erfolglos. Wir vermuten, dass der Täter mit seinem Opfer wohl über die Kanalisation hereingekommen ist, aber es werden nur sehr wenige Spuren gefunden. Die Ermittlungen vor Ort werden beendet.
Groink hat uns die Einladung von Tantchen Manriischa überbracht. Wir beschließen mit der Befragung der Goblinchefin weiter zu machen.
Auf unseren Weg zur Goblinchefin wird noch eine weiter Goblinleiche gefunden. Die Spuren deuten auf Erwürgen hin, aber unsere beiden Cheffermittler, Stane und Uriel, sind der Meinung , dass er wohl an einem zu schnell gegessenen gestohlenen Huhn erstickt sei!
Wir begeben uns, nach dieser kurzen Unterbrechung, zurück auf den Weg zu Tantchen Manriischa und hoffen da mehr zu erfahren, die Ermittlungen gehen weiter!
Managementzusammenfassung - Skizze:
- Die beiden Schwestern berichten was so alles in der Nachbarschaft passiert. Ein junger, fescher Goblin, Bruutsch, schaut vorbei. Die beiden Tanten sind sich sicher, dass er verliebt sei...
- Besuch bei Tantchen Alwiischa, Gronik führt die Helden zur Chefin der Sippe/Familie Erdpelz
- Am nächsten Tag
- Aktenlage der Goblinunfälle sichten (Reihenfolge in der die Toten gefunden wurden):
- Ertzel – vor 16 Tagen gefunden (Unfall, von einem Wagen mehrmals überfahren)
- Juchi – vor 14 Tagen gefunden (Selbstmord, mit dem Kopf mehrmals gegen die Wand geschlagen)
- Groben – vor 12 Tagen gefunden (Unfall, im Pferdemist versunken und erstickt)
- Svinii – vor 10 Tagen gefunden (Tot nach Kampf mit einem Hund um einen Ratte)
- Dreggi – vor 8 Tagen gefunden (Unfall, gestolpert, in Stock gefallen und ins Auge gestochen und dann und im Wasser ertrunken)
- Im zerfallenden Haus wird noch ein toter Goblin gefunden...ein Unfall...laut der Gardisten: Bluurz – heute gefunden, schon länger tot (Unfall, erwürgt von eigener Rattenfalle; Entdeckt von Helden; tatsächliche Todesursache: wurde erstochen)
- Groink führt die Helden zum nächsten, vor kurzem, verstorbenen Goblin: Sulrik – heute gefunden, „gerade“ verstorben (Unfall, erstickt am gestohlenen und dann zu schnell verschlungenen Brathühnchen; tatsächliche Todesursache: wurde erwürgt)
- Der Goblin Urmen ist bis heute verschwunden; bisher keine Leiche
- Die Helden werden ins Haus der Sippe Erdpelz (Chefin scheint Tantchen Alwiischa zu sein) zu einem „Tantchen Manriischa“ eingeladen
- Ein unbekannter Mann hat vorher eine "Audienz"(?) bei Tantchen Manriischa
- Die Helden treten zu Manriischa ein...