Juli 6, 2025

Norburg: Fast Forward (13. Peraine, Abends - 22. Peraine, morgends)

13. Peraine 1039 BF

Die Helden sitzen zusammen noch in einer der vielen Kneipen und schieden ihre Pläne. U.a. kommt auch die Frage auf, was denn "unser" Lohn sei oder mit anderen ego-fokusierteren Sicht "was haben wir davon...". Mit dunkler Miene stellen sie fest, dass, wenn sie die "üblichen" mittelreichischen phexgefälligen Werte zugrundelegen, dann die A-Karte gezogen haben: Sie, die Helden, riskieren ihr Leben und - falls sie Glück haben - bekommen einen feuchten Händedruck oder eine Tritt in den Arsch...und mit diesen düsteren Gedanken gehen sie zu Bett.

Spieler: Holger (Berichterstatter), Sascha, Christoph, Christian (GM)

14. Peraine 1039 BF

Nachdem alltäglichen Formalismus des allmorgendlichen JourFix, heute z.B. die hochoffizielle Erlaubnis den Spionagering mit der Zielsetzung Nah- und Fernaufklärung und Gegenspionage aufzubauen, und das Vito „Edelbesäufnis“ Siveling, der "Schänkenkönig" (von Norburg) den Job des Pfennigfuchsers, äh hochgeschätzter Schatzmeister des Grünen Zuges. Überrumpelt die Adelsmarschallin die Helden mit einer simplen Frage: Entlohnung für die Dienste der Helden. Völlig verblüfft schauen sich die Helden an, Entlohnung? Freiwillig gegeben? Aber ja keine unverschämten Forderungen stellen. Ok da ist die alte bekannte „Würdigung“ der Helden…

Es gibt den Standardkontrakt „externe Dienstleister mit besonderer Auftragsgestaltung“ dotiert mit 10 Silbertaler / Tag, Dienstbeginn: 13. Peraine. Anderweitige Wünsche wurden mit gewohnten unverbindlichen Phrasen beantwortet.

Gamriks Wunsch ist ein eigener Titel und ein Lehen um endlich sein Lebensziel zu erreichen.
Antwort: Ja, da muss man erst mal schauen, das hängt natürlich von der persönlichen Leistung, Engagement und ab. Aber sollte sich was ergeben, hat Gamrik die Unterstützung der Adelsmarschallin.

Geralds Wunsch (Gier?) nach Artefakten lässt ihn nicht los, und bittet um entsprechende Kontakte.
Antwort: Ja da lässt sich sicher was machen.

Gieselholds Wunsch ist die Beibehaltung des Agentenrings unter seiner Aufsicht als freischaffende Detektei und Agentenring, mit der Duldung (und Kunde) der Adelsmarschallin

Antwort: Ja das kann man sich vorstellt.

Die nächsten Tage rekrutieren die Helden ihre Azubis, mit der Zielsetzung

  • 3-5 Fernaufklärer
  • 8-10 für Nahaufklärung und Gegenspionage/Spionageabwehr

Die Realität ergibt

  • 9 Rekruten melden sich nach der offiziellen „Ausschreibung“ (Soldaten Bronnjare, Kaufleute und Bürger
  • 6 Rekruten schleppt Gieselhold an, nicht fragen woher, da unerheblich

Die Ausbildung erfordert fast die gesamte Aufmerksamkeit der Helden, so bleibt nur wenig Zeit für Nebentätigkeiten

  • Gamrik: Entschlüsselung der Karte auf dem Schild (ja es ist eine Karte) zusammen mit Fetanka und Bisminka
  • Gerald versucht wieder in Verbindung mit Jäänni zu treten, vor allem da ja ihr Date im Wald noch aussteht
  • Gieselhold betreibt aktive Gegenspionage

Gamrik besucht jeden Abend Fetanka, um zusammen am Entschlüsseln der Karte zu arbeiten. Bisweilen gesellt sich auch Bisminka dazu, diese ist allerdings auch am Aufbau des Heerzuges eingebunden und hat daher ähnlich viel Zeit wie unsere Helden. Bisweilen gesellen sich auch Gerald, Gieselhold und Geron hinzu.

Das es tatsächlich um eine Karte auf dem Schild handelt, wird schnell klar: Höhenlinien, Wälder, Dörfer. Nur die Angaben passen zu keine der heutigen Landmarken. Trotz allem verbeißt sich Fetanka so richtig in dieses Rätsel, vernachlässigt sogar fast ihr Pflichten als Anführerin und spirituelles Oberhaupt ihrer Sippe.

Nichtsdestotrotz wird Gamrik klar, das die beiden Frauen ihn bestenfalls dulden, aber definitiv nicht als gleichberechtigt noch - was seine sonstigen Qualitäten betrifft - notwendig ansehen. Er ist ja nur ein Mann, der ohne Anleitung eh nichts hinkriegt.

Der Rest der Norbarden machen das was sie am besten können: Geschäfte. Und ein Krieg ist immer gut für ein Geschäft.

Die Unterstützung der Helden bei der Entschlüsselung des Rätsels rund um die "Karte zu den Schwertern des Nordens" sind folgende Talentwürfe: 3 Proben auf Geografie -4 pro Spieler 3 Proben auf Götter und Kulte -4 pro Spieler 1 Proben Sinnesschärfe -3 pro Spieler 1 Proben Orientierung -3 pro Spieler 1 Proben Rechnen -3 pro Spieler 1 Proben Sagen und Legende -3 pro Spieler 1 Proben Sternkunde -3 Pro Spieler 1 Probe Malen & Zeichen -3 Pro Spieler Die Ergebnisse sind in Foundry protokolliert...

Gerald versucht derweil den Kontakt zu Jäänni herzustellen, die nach der Vertreibung der Goblins aus Norburg verschwunden ist. Was am Ende auch relativ problemlos gelingt, da die Goblins bereits nach ein paar Tagen zurück in die Stadt sickern, in 1-2 Wochen dürfte wieder alles beim alten sein. Die Bärentatze sifft weiterhin vor Blut, und im Lager gehen schon Gerüchte um, warum und wieso die Helden dermaßen viel Blut produzieren, das sie jeden früh und abends auf dem Misthaufen vor dem Heerlager entleeren.

21. Peraine 1039 BF,

Nach einer Woche es ist der bekommt Gerald eine Nachricht von Jäänni, sich mit ihr im besagten Lagerhaus gegenüber der Ogerfaust zu treffen. Eine Einladung die Gerald ohne Bedenken nachkommt. Beim Treffen geht es um drei Dinge:

  1. Gerald soll sich am 23. Peraine Nachmittags an einem Rondraschrein, ca. 1 Tagesreise südöstlich von Norburg einfinden. Seine Kumpels mitzubringen ist eine gute Idee, da diese ihm helfen können. Allerdings darf keiner „industriell“ gefertigte Sachen mitbringen, am besten so einfach wie möglich: Fell/Lederkleidung, barfuß keinerlei Metall, usw. je natürlicher desto besser.
  2. Die Theorie, dass das Artefakt evtl. mit dem Blauen Buch interagiert, und diese räumlich zu trennen verwirft Jäänni, ihrer Meinung sollten die Helden das Buch einfach wegschmeißen. Und damit war für sie die Sache erledigt…
  3. Gerald erzählt Jäänni von dem Stein aus dem Milzenes Traum, woran Jäänni sehr interessiert ist. Er verspricht ihn zum Treffen mit zu bringen.