Schwarze Ritter belagern die Burg?
Geron berichtet:
Nach dem Morgengebet geht Gamrik zum Abt-Baron um mit deisen Bruder Rochnow zu befragen.
Gieselhold informiert uns über seine nächtlichen Ermittlungen.
Wir werden von den Sonnen Legionären auf die Burgmauer gerufen und dort um unsere professionelle Einschätzung gebeten.
Es ist der 1. Tsa 1039 BF, 9:00 Uhr morgens und wir lassen unseren Blick auf Anordnung schweifen. Der Himmel ist leicht bedeckt, die Temperaturen sind – wie immer - deutlich unter Null Grad, die beißende Kälte zwickt und in der Nase, die Sonne ist gerade im Osten über den Korforst aufgegangen und blinzelt durch die wenigen Lücken in den Wolken und es schneit leicht.
Spieler: Sascha, Christoph, Holger, Udo (Berichterstatter), Christian (GM)
Unsere geübten Blicke erkennen am Waldrand gut verborgen vollständig in Schwarz gerüstete Ritter. Gieselhold lässt gegenüber den Sonnenlegionären durchsickern, dass wir im Auftrag von Graf Alazer genau nach solchen schwarzen Rittern suchen würden. Wir sollen diese zu einer Gerichtsverhandlung bringen. Die Sonnenlegionäre machen ein ernstes Gesicht, nicken nur.
Die Ritter sind zu Pferde unterwegs und scheinen aus dem Wald heraus das Kloster auszuspionieren. Geron sieht davon wenig , jedoch fallen ihm eine Gruppe Eichhörnchen auf, die Gruppensex haben, und das mitten im Winter...
Wir wollen den Abt-Baron informieren, der ist mit Gamrik mit dem Verhör von Bruder Rochnow beschäftigt. Somit müssen wir zu seinem Stellvertreter Bruder Vitek. Der ist weder erstaunt, noch ist er beunruhigt über die Sichtung und er sieht auch keine Notwendigkeit die Verteidigung der Klosterburg mit speziellen Verteidigungsanlagen zu verstärken. Auch die vermutete Anzahl von Feinden ist ihm egal. Um Klarheit zu erhalten sollen wir zu den „Beobachtern“ gehen und nachfragen, was sie hier in der Gegen wollen und – bei Gelegenheit - könnten wir ihnen auch anbieten einen Jagdschein zu erwerben, um hier ihre Freizeitgestaltung in legalen Bahnen zu lenken.
Es stellt sich im Gespräch heraus, dass es – laut Bruder Vitek – möglicherweise eingelagerte alte Balestras auf dem Dachboden des Palas geben könnte. Hoch erfreut etwas mehr in der Hand als nur Hoffnung zu haben, versucht Gieselhold Bruder Vitek zu überzeugen, dass er in der Zwischenzeit eine oder mehrere Balestras aufbauen lasse. Bruder Vitek lehnt dies ab. Nur auf Grund einer unbewiesenen Vermutung aktiv zu werden, ist ein zu großen unternehmerisches Risiko, dass er nicht gewillt ist einzugehen. Derartiges Kriegsgerät aus dem Speicher „herauszukramen“ ist ein nicht unbedeutender Investition von Kosten, Zeit und kostbare Arbeitskraft. Hinzu kommt, dass eine auffällige Aktivität alle nur verursachen würde. Die Helden ringen sich durch in eine Spende zu investieren, woraufhin sich Bruder Vitek in der Lage fühlt, eine Sichtung auf dem Dachboden des Palas durchzuführen, zu recht fertig. Wenigstens etwas...
Also sieht unser Plan vor, die Ritter aufspüren und – wenn möglich - feststellen um wie viele es sich handelt und was sie vorhaben. Sicherheitshalber nehmen wir neben der üblichen Winterausrüstung für einen Tag, Proviant für zwei Tage mehr mit.
Bei unserer Suche stoßen wir auf Spuren von etwas 15 Personen. Die Spuren lassen darauf schließen, dass sie schwer bewaffnet und auch Bogenschützen zu Fuß darunter sind.
An einer Stelle verzweigen sich die Spuren. Für uns kommt ein Aufteilen nicht in Frage. Wir entscheiden uns dazu der Spur der kleineren Gruppe zu folgen. Wir vermutet, dass die Spuren später wieder zusammenlaufen.
Nach einer geraumen Zeit entdecken wir die kleine Gruppe, die eine Rast eingelegt hat. Es schneit in der Zwischenzeit heftiger, sodass wir sicher sind, dass wir noch nicht gesehen wurden. Gieselhold schleicht sich an, um herauszufinden wie viele Ritter dort sind und was sie vorhaben.
Er belauscht Gespräche aus denen hervorgeht, dass ein noch größerer Verband sich an dem Sturm beteiligen will. Er kann auch Wappen erkennen, welche Rückschlüsse auf den Stamm geben. Er erkennt, dass diese Gruppe das Kloster ausspioniert und einen Angriff geplant hat. Eines ist klar, wir müssen schnellstens zurück und den Abt-Baron von den bevorstehenden Angriff warnen.
In der Zwischenzeit ist es wieder dunkel geworden und es fällt uns schwer den Weg zurückzufinden. Glücklicherweise können uns an dem Licht, das einige Zeit auf dem Turm weithin zu sehen ist, orientieren und kommen schließlich kurz nachdem das gemeinsame Abendessen auf der Burg begonnen hat, wieder zurück.
Gerald spricht mit Gamrik, Gieselhold mit Bruder Vitek. Die Beschreibung einer weiblichen Person könnte auf Alinja von Dallenthin passen. Geron hängt seinen eigenen Gedanken nach. Alinja spricht mit mehreren Leuten und erzählt von ihrem Bruder, der das sowieso nicht möchte. Wir erfahren, dass der Abt-Baron befohlen hat, dass Fetanka rund um die Uhr von mehreren Legionären bewacht wird, um dadurch zu verhindern, dass ihr von den vermeintlichen Verschwörern – die laut den Helden hier im Kloster aktiv sein sollen – etwas angetan oder angehängt wird.
Gerald beschreibt die gesehenen Ritter und findet heraus, dass es sich wohl um Theaterritter in traditioneller silberne Rüstung mit roten Löwen als Wappen auf dem Brustharnisch, handeln könnte. Laut diverser Gerüchten soll es von diesen Orden im Untergrund noch reichlich geben.
Gieselhold trägt seine Beobachtung und Informationen Bruder Vitek vor und drängt darauf mindestens eine, besser zwei Balestras aufzubauen. Auf diesem Ohr ist jener jedoch Taub. Und so marschiert Gieselhold mit Bruder Vitek im Schlepptau direkt zum Abt-Baron.
Durch vehementer und sehr direkte mit Leidenschaft vorgetragene Befürchtungen und Berichten gelingt es Gieselhold den Abt-Baron dazu zu bewegen, Bruder Vitek den Auftrag zu geben zwei Balestras im Hof einsatzklar machen zu lassen. Alles Entscheidende Argument für die Balestras war wohl Gieselhold Befürchtung, dass die Angreifer einen Perldrachen hätten. Die Behauptung, dass die Gegner einen Perldrachen hätten, konnte der Abt-Baron nicht ernst nehmen. Jedoch war Gieselhold in seinen Ausführungen so entschlossen und leidenschaftlich, dass er das nicht ignorierte und vermutlich aus Mitleid oder weil er einfach nur genervt war, Bruder Vitek den Auftrag gab.