Sterben auf Raten (16. Ingerimm - 19. Ingerimm, 08:00) (Sondertermin)
16. Ingerimm 1039 BF
Nachdem die Helden wieder auf die Beine gekommen sind, gibt es eine Bestandsaufnahme. Zwar haben die Helden durch göttliches Eingreifen (oder eher schicksalhaftes Eingreifen) überlebt, aber diese kümmern sich bekanntlich nicht um die weltlichen Belange. So ergibt sich
- Dolch der Adelsmarschallin von Gamrik und Geron sind entwendet; damit haben Gamrik und Geron das Problem, nachzuweisen, dass sie berechtigt Bärenfell tragen dürfen...
- Die Schlachtrösser von Gerald und Geron sind gestohlen
- Blaues Buch: weg
- Schild: weg
- Insignie Bärentatze: weg
- alle Waffen: weg
- alle getragene Schuhe/Stiefel: weg
- alles Geld und Wertsachen: weg
- alle Heiltränke und Kräuter: weg
- kurz: alles von Wert ist weg
Unberührt geblieben sind explizit alle Nachweise des Standes, z.B. Gamriks Adelsbrief, Bürgerurkunde Festum, Neersander Bürgerurkunde, etc. Alle diese Unterlagen sind sauber und sorgfältig am Dorfplatz auf dem Brunnen gesammelt und mit einem sauberen Stein gesichert, damit auch der Wind die Unterlagen nicht ausversehen verweht.
Spieler, vor Ort: Holger, Christoph, Christian (GM)
Und da heißt es, Helden seine Plünderer…
Die Helden müssen notgedrungen auf die Hilfe der Ilmensteiner zurückgreifen und um einen Gefallen bitten:
- Gamrik: Rapier + Reitstiefel
- Gieselhold: Schwerer Dolch + Reitstiefel
- Gerald: Schwert + Reitpferd + Reitstiefel
- Geron: Schwert + Reitpferd + Reitstiefel
- alle: Proviant
Immerhin hat Karenja die Gunst der Situation genutzt und den Ilmensteinern 11 Mann zur Unterstützung des Grünen Zugs abgerungen: der jüngste Bruder und 10 Soldaten
Die Helden entscheiden direkt und so schnell wie mögich nach Ebrin weiterzureisen, um möglichst schnell das Heer wieder aufzuholen.
- ca. 250 Einwohner, einen Perainetempel, ein Gasthaus
- der Grüne Zug ist hier am 12. Ingerimm angekommen und am 13. weitergezogen
- allgemein gedrückte Stimmung, da die Baronin mit dem Heerzug gegen Helme Haffax gezogen ist, und ihr Vater, der Altbaron, sich vor 11 Tagen selbst getötet hat, nachdem er Besuch von 5 Rittern mit einem Wappen, das eine Neunfingrigen Klaue zeigt, bekommen hat. Das Dorf wurde in der Zwischenzeit von der Müllerin Natascha Stipen interim verwaltet, mittlerweile ist diese offiziell von der Adelsmarschallin als aktuell Verwalterin beannten/bestätigt worden.
Nichtsdestotrotz ziehen die Helden weiter, schließlich will man den Heerzug einholen, auch wenn man deswegen in der Wildnis übernachten muss. Man beschließt nicht ganz unter freien Himmel zu übernachten, sondern eine der vielen Schutzhütten aufzusuchen.
Tja, wie üblich: Karma ist eine Bitch (auch wenn sie vorher den Helden wohlwollend zugezwinkert hatte): Während der Wache von Gieselhold gibt es einen Überfall von Sumpfranzen. Allerdings erweist sich die Schutzhütte als hilfreich: massive Wände und Dach aus Stein und Fels und nur ein Eingang, geschützt von einer massiven Eichentür. Trotzdem ist abzusehen, das die Ranzen irgendwann durchbrechen werden. Mehrfach attackieren die Helden die Ranzen durch die beschädigte Türe mittels Feuer, aber letztendlich gibt die Türe nach. Die Ranzen drängen in die Hütte, auch wenn sie sich gegenseitig damit behindern. Die Helden werden Schritt für Schritt in die Hütte gedrängt. Letztendlich positionieren sich die Helden geschickt, das maximal zwei Ranzen kämpfen können, und diese ihre zahlenmäßige Überlegenheit nicht ausspielen können. Glücklicherweise sind Sumpfranzen nicht Menschen und kommen nicht auf die Idee die Helden auszuräuchern....die Helden halten damit die Stellung problemlos, und irgendwann ziehen sich die Ranzen zurück, aber nicht unbedingt wegen der Helden sondern eher wegen der Horde Goblins die aufgetaucht sind. Dummerweise ist auch keines der geliehenen Pferde verschont geblieben:
- Gamrik: Pferd 3 Tage nicht einsetzbar (ab 20 Ingerimm wieder nutzbar)
- Gieselhold: Pferd 6 Tage nicht einsetzbar (ab 23 Ingerimm wieder nutzbar)
- Geron: Pferd 8 Tage nicht einsetzbar (ab 25 Ingerimm wieder nutzbar)
- Gerald: Pferd 2 Tage nicht einsetzbar (ab 19 Ingerimm wieder nutzbar)
Die Helden räumen die Hütte auf, beseitigen Leichen, nur die Tür ist halt hin. Danach ziehen sie mit den Goblins in ihr Lager. Die Goblins erzählen den Helden, dass sie in Drauhag erwartet werden, es sind welche vom, Grünen Zug zurückgeblieben. Und Jäänni will mit den Helden sprechen, also warten die Helden auf Jäänni. Hoffentlich ist sie diesmal kommunikativer. Nun ja, die Hoffnung bleibt.
17. Ingerimm 1039 BF
In der früh macht sich Rotten von Goblins zum Aufbruch bereit und rücken nacheinander ab, wenig später erscheint Jäänni.
Die Helden erzählen Jänni vom Verlust der Insignie Bärentatze. Wie zu erwarten ist Jäänni stinksauer auf die Helden. Menschen und Männer halt, da kann ja nix bei rauskommen. Die Helden fragen nach,wie denn die vier Insignien zugeordnet werden:
- Elchschaufel: Fürst
- Bärentatze: Krieger
- Dachskopf: Gelehrter
- Widderhorn: Vater
Zudem macht Jäänni ein paar Andeutungen auf die goblinischen Reiserouten, die auch Menschen nutzen könnten. Aber es bleibt bei diesen Andeutungen.
Weiterreise zu Fuß nach Drauhag, da die Helden die Pferde führen.
Drauhag ist eine Stadt mit ca. 500 Einwohnern, Rondratempel, mehrere Gasthäuser, Ordenshaus der Rondra
Im Gasthaus zur Birke treffen die Helden auf Fetanka und Bisminka mit ihren beiden Azubis/Ziehtöchter Bilkis und Nadja. Die beiden wollen ihre Forschungsergebnisse mit dem Schild abgleichen, da sie sich sicher sind eine Lösung gefunden zu haben. Nachdem die Helden über den Verlust des Schildes berichten, sind die beiden völlig entsetzt, und Fetanka besäuft sich aus Frust. Man vertagt weitere Gespräche auf den nächsten Tag.
18. Ingerimm 1039 BF
Nach einer weiter Besprechung mit Bisminka und einer verkaterten Fetanka, einigen umhören und stöbern in der Stadt und im Stadtarchiv, in dem die Helden sich auch im Gästebuch "letzte Worte der Abenteurern, die nach dem Schwertern des Nordens suchen" zeigt sich folgendes Bild:
- Die Helden müssen zum Ranzenbuckel, dort soll sich der Zugang zu der Roten Grotte befinden
- dort lebt ein alter Rondragweihter Kolja von Vierwinden als Einsiedler
- es gibt keinerlei Führer in der Stadt, alle die den Helden genannt werden, sind verschwunden
- Korsmalsbündler um Ischtan von Quelldunkel sind ebenfalls auf den Weg dorthin (Aufgebrochen am 16. Ingerimm, zudem haben sie noch Arbeiter (?) in der Stadt angeheuert)
Einige der Informationen stammen von Bilkis und Nadja, die heimlich die Korsmal-Bündler belauscht haben und dabei fast erwischt wurden. Zwar sind die Infos hilfreich, schützt aber nicht vor eine Standpauke von Fetanka und Bisminka. Zudem treffen die Helden erneut auf eine alte Bekannte und Gegnerin: Zelda, die Hexe vom Hexenzirkel aus dem Bornwald. Sie überreicht den Helden ein „Geschenk“, eingeschlagen und versiegelt in einem schwarzen Tuch, von einer „mächtigen Goblinzauberin“. Das Siegel ist ein Schutzzauber, der wohl sicherstellen soll, dass nur der rechtmäßige Empfänger das öffnen kann. Während Gieselhold und Gerald noch darüber diskutieren, bricht Gamrik es einfach und es passiert … nichts. Im Inneren befindet sich ein roter Stein, ähnlich dem von Gerald aus dem Bornwald. Die Helden stellen fest, dass der rote Stein weg ist und - die einfache Erklärung - die Korsmal-Bündler haben ihn nicht in Ilmenstein geklaut…. Merkwürdig.
Trotz allem macht man sich – die Helden, Fetanka und Bisminka – auf zum Ranzenbuckel. Die beiden Azubinen bleiben im Norbardenlager zurück. Bei Anbruch der Nacht erreichen die Helden den Ranzenbuckel und im letzten Licht des Tages erblicken sie eine Hütte auf einen Hügel. Der Einsiedler? Vorsichtig schleicht sich Gieselhold an, kann aber nichts weiter erkennen, in der Hütte ist es stockdunkel und es dringen Schmerzenslaute daraus hervor. Gieselhold leiht sich Gamriks Gwen Petryl Stein (auch nicht geklaut!) und wirft ihn in die Hütte. Außer einen kurzen Aufschrei sieht und hört Gieselhold nichts, und es taucht auch niemand auf. Gieselhold holt seine Freunde und in der Hütte findet man die alten Einsiedler, zurückgelassen nach einem hochnotpeinlichen Verhör. Die Helden versorgen dessen Wunden und er erzählt was passiert ist und auch wie er hier geblieben ist, als er vor 20 Jahren selbst auf der Suche nach den Schwertern war. Er erzählt davon, dass sie zwar in die Höhlen vorgedrungen sind, aber nichts gefunden haben, und auf dem Rückweg, hat es seine drei Kameraden erwischt: Verletzt am Morgendornstrauch, und einige Tage später verwandelten sie sich in Sumpfranzen. Er bittet die Helden, keine der Ranzen zu töten, da jede einer seiner Freunde sein könnte.
19. Ingerimm 1039 BF
Kolja teilt den Helden mit, das er sie begleiten wird, er hatte einen Traum in dieser Nacht. Nun ja, ein Rondrageweihter ist an und für sich nicht schlecht, allerdings ein einbeiniger Rondrageweihter, der kaum stehen geschweige den ein Schwert schwingen kann wohl eher nicht. Kolja ist jedoch festen Willens seine Freunde ein letztes mal zu sehen und dann endlich in Rondras Paradies einziehen zu können.
Die Helden machen sich bereit zum Aufbruch.