Probleme ohne Ende (25. Peraine - 26. Peraine)
25. Peraine 1039 BF, Reichsstrasse Richtung Norburg
Auf dem Rückweg nach Norburg berichtet Gerald, was in der Nacht im Lager passiert ist, während Gamrik, Gerald und Gieselhold mit Jäänni und deren Kommunikationsdefiziten im Walde weilten:
Geron hatte sich im provisorischen Lager bequem gemacht und hoffte auf eine ruhige Nacht als nach einiger Zeit eine Gruppe Reiter auftauchte und Geron zum Treffen mit Jäänni „befragen“ wollen. Und zu guter Letzt wollten sie auch noch die Pferde der Helden haben. Gerons Antwort war kurz und deutlich wie üblich: Legt auch nur einen Finger an eines der Pferde und derjenige ist ein Kopf kürzer.
Im nachfolgenden Gerangel zwischen Geron und einem der Reiter, springen ein paar Goblins aus dem Gebüsch und helfen Geron. Letztendlich zieht die Gruppe von dannen. Gerons Vermutung ist, das es sich um Korsmalsbündler handelt, auch wenn diese sich nur um Jäänni, nicht aber um das blaue Buch oder den Dachskopf kümmerten.
Spieler: Udo (Berichterstatter), Holger, Sascha, Christoph, Christian (GM)
Nach dem strapazierenden Ritt begeben sich die Helden nach ihrer Ankunft sofort zu Bett, daher fällt ihnen die allgemeine Gereiztheit im Lager erst am darauf folgenden Morgen während des Frühstücks auf.
26. Peraine 1039 BF, Heerlage vor Norburg
Alle die die Helden auf dem Weg zum Frühstück treffen, sind auffällig mürrisch, gereizt und wortkarg. Und schuld sind immer die anderen.
Morgenliches Jour Fixe:
Überraschend für die Helden: Tsadan erscheint mit Begleitung, standesgemäße Vertreter der Bronnjaren und "Berater" für Tsadan:
- Junker Wolfhold von Timpenbroich zu Krempelow, ein alternder und offensichtlich gichtkranker Bronnjare, sehr mit Standesdünkel behaftet
- Karenja von Elckengrund zu Rantzig, Knappin vom Junker Wolfhold, die getrieben von Hass gegen die Notmärker ist, da viele Mitglieder ihrer Familien vor 20 Jahren durch die Notmärker getötet wurden
heutige Agendapunkt:
Tsadan übergibt das Wort an Junker von Timpenbroich, der die Reiseplanung/Reisestrecke vorstellt:
- Es wird dabei von einer Tagesleistung des Heeres von ca. 25 km ausgegangen...was zwar optimistisch ist, aber - aus Sicht von Junker Wolfhold - auch für die irregulären Freiwilligentruppen machbar ist
- Es wird davon ausgegangen, dass in/um/vor den Städten/Dörfer/Weilern das Heer jeweils ein Lager zur Nacht aufschlägt.
- Es wird davon ausgegangen, dass die Aufklärungsverantwortlichen aka Helden, die jeweilige Gefahrenlage einzuschätzen wissen und dementsprechende wirtschaftliche! (Hinweis von Vito) Schutzmaßnahmen für das Lager veranlassen.
- Es wird davon ausgegangen, dass an jedem Haltepunkt vor Ort nochmals Truppen aktiviert werden kann. An dieser Stelle bedankt sich Adelsmarschal Nadjescha bei den Mitgliedern des JourFixes bzw der Heeresrates hierbei tatkräftige zu unterstützen. Außerdem erinnert sie daran, dass jeder und jede, die für den Heerzug gewonnen wird, ein Zeichen der Stäre des Bornlandes ist und dieses Signal deutlichst an alle gehen muss.
- Sobald sich das Heer dem Feindesland nähert wird die Bedeutung effektiver Aufklärungsarbeit exponenziell zunehmen. Eine Unterstützung, inkl. persönlichen Einsatzes durch diese Verantwortlichen, ist kriegsentscheidend. Hier wird sich zeigen, in wie weit die Richtigen Experten zum Einsatz kommen. Ggf. notwendige Adaptionen müssen vorher durchgeführt worden sein, damit nicht unnötig der Erfolg der Mission riskiert wird.
- geplante Reiseroute:
- Start: Norburg
- Norburg - Dotzen: 30 km
- geplante Ankunft abends
- ein Gewaltmarsch um diese Strecke zu schaffen, auch um die Truppen einzuschwören und entsprechend müde am Zielort anzukommen (zu ausgeruhte Truppen kommen nur auf dumme Ideen)
- Dotzen - Schossko: 25 km
- geplante Ankunft abends
- normale Reisegeschwindigkeit
- Schossko - Walden: 30 km
- geplante Ankunft abends
- ein Gewaltmarsch
- Schossko - Ilumin: 15 km
- geplante Ankunft: mittags
- unmittelbare Weiterreise nach Torsin
- Illumin - Torsin: 12 km
- geplante Ankunft: abends
- in Summe ein Gewaltmarsch
- Torsin - Ebrin: 20 km
- geplante Ankunft: Nachmittags
- normale Reisegeschwindigkeit, Vorbereitung für den "Sprung" nach Drauhag
- Ebrin - Drauhag: 50km
- geplante Ankunft: nach 2 Tagen, abends!
- Übernachtung auf halber Strecke inkl. Feldlager "am Wegesrand": Erste Übung für die Lagerstrategie in "Feindesland". Der Erfolg dieses Manövers ist kritisch abhängig von der Mitwirkung und Qualität der Aufklärungsverantwortlichen.
- Drauhag - Gorschnitz: 45 km
- geplante Ankunft: nach 2 Tagen, abends!
- Übernachtung auf halber Strecke inkl. Feldlager "am Wegesrand": Zweite Übung für die Lagerstrategie in "Feindesland". Der Erfolg dieses Manövers ist kritisch abhängig von der Mitwirkung und Qualität der Aufklärungsverantwortlichen.
- Gorschnitz - Vierwinden: 40 km
- geplante Ankunft: nach 2 Tagen, abends!
- Übernachtung auf halber Strecke inkl. Feldlager "am Wegesrand": Weitere Übung für die Lagerstrategie in "Feindesland". Der Erfolg dieses Manövers ist kritisch abhängig von der Mitwirkung und Qualität der Aufklärungsverantwortlichen.
- Vierwinden - Ouvenmas: 45 km
- geplante Ankunft: nach 2 Tagen, abends!
- Übernachtung auf halber Strecke inkl. Feldlager "am Wegesrand": Weitere Übung für die Lagerstrategie in "Feindesland". Der Erfolg dieses Manövers ist kritisch abhängig von der Mitwirkung und Qualität der Aufklärungsverantwortlichen.
- Ouvernmas - Sjepengurken: 50 km
- geplante Ankunft: nach 2 Tagen, abends!
- Übernachtung auf halber Strecke inkl. Feldlager "am Wegesrand": Weitere Übung für die Lagerstrategie in "Feindesland". Der Erfolg dieses Manövers ist kritisch abhängig von der Mitwirkung und Qualität der Aufklärungsverantwortlichen.
- Sjepengurken - Einweiler (Notmark): 30 km
- 1. Reiseabschnitt: Übernachtung auf halber Strecke inkl. Feldlager "am Wegesrand" AN DER GRENZE ZUR Notmark
- 2. Reiseabschnitt in Feindesland
- Einweiler - Quelldunkel (Notmark): 25 km
- Feindesland: Falls kein Widerstand, dann schneller vorstoßen bis und einnahme von Quelldunkel
- Queldunkel - Notmark (Notmark): 20 km
- Feindesland: Falls kein Widerstand, dann schneller vorstoßen bis Notmark
- Beginn der Belagerung
- Falls Rondra uns Wohlgesonnen ist, dann können wir die Notmark im Handstreich nehmen.
Status quo ist der Aufbruch/Abmarsch des Heeres für Ende Peraine (geplant): Planung Fernaufklärer min. eine Woche vorher losschicken, Nahaufklärer max. 2 Tage vorher
Zudem werden die Helden wohl von Tsadans Berater überwacht, da diese genau wissen, wann diese das Lager betreten haben und was sie getan haben.
Anmerkung: Es ist überraschend, dass es den Helden bis heute nicht in den Sinn gekommen ist, dass sie "Stars" sind. Sehr viele, wenn nicht das gesamte Lager, sind Fans von den berühmten "Blauen Buch Träger", die in unendlich vielen Baladen, Gedichte und Geschichten besungen und gelobt werden. Groupies habe sich darum gezankt, wer sein Zelt in unmittelbarer Nähe der Helden aufschlagen darf. Und im Lager gelten diese "Zelte" als der ultimative Spieleinsatz bei den üblichen Glücksspielen.
und jeder im Lager zu ihren Idolen aufblickt und alles in sich aufsaugt, um es brühwarm seinen Mit-Fans zu berichten...
Letztendlich eskaliert im Jour Fixe eine Streit zwischen Tsadans "Berater" und und den Helden.
- Gieselhold beleidigt die Bronnjaren versehentlich, da er diesen zum einen nicht traut, zum anderen von ihren nervtötenden Fragen in die Enge getrieben wird.
- Gamrik, weil er schlicht genervt ist, von diesem - aus seiner Sicht - kleingeistigen Klein-Klein der Bronnjaren, ihrer „Ehre“ und ihrer „Standesdünkel“.
Ein Eklat kann nur mit Mühe durch Nadjescha verhindert werden. Dabei weisst sie u.a. auch die Helden zum wiederholten Mal darauf hin, dass sie (Anm.d.Red. die Helden) den Adelsmarschall immer repräsentieren und alles was sie tun, auf das Amt bzw. der Amtsinhaberin zurückfällt.
Anmerkung: Nach der Wahl ist vor der Adelsmarschal-Wahl. Jenachdem, wie geschickt die Helden agieren, wird sich der Ruf von Nadjescha verändern...
Anschließend erzählt Gieselhold von den Waffen von Rondragabund, den "Schwerte des Nordens", in den Drauhager Höhen. Tsadan, Wolfhold, Karenja und Vito sind irritiert - die Helden nennen es in ihrer Art "amüsiert" - über diese Aktivitäten der Helden. Die Helden reduzieren dies auf "Sie nehmen die Helden nicht ernst". Dass die Helden damit nur einen Platz unter den tausenden anderen einnehmen auf der langen Liste der Abenteuerer, die letzten Hunderten von Jahren versucht haben die legendären Schwerter des Nordens zu finden liegt "out-of-scope" mancher...
Nächster - dringender - Agentapunkt "der Lagermisthaufen": Wachsen von roten Pilze, mit Schwärmen von Insekten. Zerstören von Pilzen funktioniert nicht, diese wachsen einfach nach. Es wird berichtet, dass dies zum ersten mal am 24. Peraine früh (nach dem Goblin Ritual) aufgetreten ist. Es ist Karenjas Aufgabe/Zuständigkeit sich um dieses Problem zu kümmern.
Nächster Agendapunkt "Stimmung im Lager": bedrückt, Berichte unruhigen schlafen, Schlafstörungen -> erfolgt seit der Nacht vom 23. → 24. Peraine, exakt in der Nacht des Rituals. Die Helden fragen sich, ob Jäänni tatsächlich für die „Guten“ arbeitet???
Nächster Agendapunkt "Aktivitäten des Korsmal-Bund": Sabotageakte/Störungen auf allen Ebenen (physisch, magisch, karmal, …), aber nicht direkt im Heerlager oder Norburg, aber in den Ländereien drum herum.
Ende: Jour Fixe
Gamrik sucht den Korgeweihten Torm Jolen der Goldenen Legion. Gamrik möchte mehr über den Alveranier Kors mit den Namen Graqualos herausfinden. Explizit von einem nicht einheimische Kor Geweihten. Die Antwort: wird im Norden Aventuriens, hauptsächlich im Bornland seit ca. 600-700 Jahren verehrt. Im Süden Aventuriens eher unbekannt. Schwarzer Panther, Mantikor und Graqualos sind Ausprägungen von Kor. Graqualos wird als Löwenhäuptig beschrieben. Er ist dabei vorsichtig mit seinen Aussagen, da die Rondrakirche im Bornland vorherrschend ist und im Bornland die Korkirche nicht die gleiche Reputation/Rückhalt hat wie im "Rest Aventuriens".
Beim Aufsuchen des Korgeweihten beobachtet Gamrik wie eine Lieferung über drei Wagen, das Söldnerlager erreicht. Die Ware ist gut abgedeckt, und nur während einer sorgfältigen Prüfung der Lieferung durch eine Söldner, kann Gamrik einen kurzen Blick darauf erhaschen: besonders gearbeitet Holz mit Metallverstärkung. Nach seinem Gespräch mit dem Korgeweihten, sind die Wagen weg. Wohl eine Aufgabe für Gieselhold, das Ganze mal näher zu betrachten.
Gerald trifft sich mit Karenja um den bepilzten Misthaufen einen Besuch abzustatten. Gerald sammel ein paar Insekten- und Pilzproben, während Karenja das Ganze von sicherer Entfernung beobachtet. Dabei fällt Gerald auch die Beschaffenheit des Bodens an manchen Stellen auf, es sieht wie eine nässende Abschürfung aus, und darunter befindet sich so etwas wie Fleisch und Pilzgewebe. Breitet sich das Ganze aus? Gerald markiert diese Stellen mit Stöcken um zu sehen wie es am Abend oder am nächsten Tag aussieht. Auch die Tierwelt ist in Mitleidenschaft gezogen, Gerald findet einen Regenwurm mit 5 facher Dicke als normal üblich.
Geron macht sich auf nach Norburg ins Gasthaus/Badeanlage Schwamm und Seife, sein Ziel ist es eine Art Schwitzhütten-Event im Lager zu veranstalten, um die Moral der Truppe zu stärken. Dazu braucht er "Fachpersonal" und Ausrüstung. Er bespricht das Ganze mit Jadvige Notjes, Bademeisterin der Badeanlage. Auch die Einbindung von der Rahjageweihten Mirhiban und dem Barden aus dem Lieblichen Feld ist geplant.
Auch nach möglichen Schlafproblemen in der Stadt hört sich Geron um, kann aber nichts auffälliges feststellen bzw. ihm wird nichts davon berichtet.
Zudem untersucht Geron den Misthaufen am Hotel, wo die Helden in der Vergangenheit ihr Blut ausgekippt haben. Auch dort befinden sich Pilze, aber wesentlich kleiner. Zudem findet Geron eine andere Pflanze, von der er meint schon mal von Gerald einen Vortrag darüber gehört zu haben. Sie ist strahlend rot und soll laut Gerald magischer Natur sein. Geron pflückt diese und wickelt sie in sein Taschentuch ein, um sie Gerald mitzubringen. Allerdings als er diese nach ca. 1,5 Stunden Gerald zeigen will, ist diese komplett verdorrt.
Laut Gerald:
- Blutblatt, wächst an Orten die von astraler Energie durchzogen ist.Aber keine Infos zu Schlafstörungen.
- Ernährt sich von Astralenergie, schwinden bei Übersättigung (zu viel Astralenergie)
- bei dämonischer Präsenz verdirbt die Pflanze augenblicklich
Gieselhold betreibt weiterhin aktive Gegenspionage: Korsmal-Bund ist hier aktiv. Auch arbeiten Informanten für den Korsmal-Bund. Generell sind aber die Agenten des Bundes aus Norburg abgezogen oder nicht mehr aktiv bzw. schlafen gerade.
Hinweis/Notiz/Nachtrag zum 14. Peraine:
Geron's Wunsch an die Adelsmarschallin (neben der Standard Bezahlung):
- Lebenslange Pension von 5 Batzen/Monat