Juli 16, 2023

Und jetzt doch noch überallen

Geron berichtet folgendes: Wir sehen in ca. 100m Entfernung 5 Trolle, einer davon liegt am Boden und scheint auf etwas zu Lauschen! Wir bleiben in Deckung um nicht entdeckt zu werden.

Ein 3.5m großer Troll kann schon sehr gefährlich werden, aber fünf sind ein Riesen Problem. Anscheinend ist es uns gelungen uns zu verbergen. Wir überlegen, ob wir knapp oder sehr weitläufig also einige Kilometer weit an den Trollen vorbei schleichen! Gieselhold will knapp an den Trollen vorbei. Leudara legt ihre Rüstung nicht ab, Geron will nur außer Sicht vorbei gehen .Wir haben den Entschluss gefasst uns nur knapp außer Sicht – sozusagen knapp hinter dem Waldrand im Wald – an den Trollen vorbei zu schleichen. Was glücklicherweise auch klappt. Zumindestens scheinen die Trolle uns weder bemerkt zu haben, noch verfolgen sie uns.

Nach einigen Kilometer findet Geron einen geeigneten Lagerplatz. Wir brauchen zwar was zu Essen, aber Geron meint, dass eine Jagd bei diesen Wetterverhältnisse so ca. acht Stunden dauern würde – wenn es Tag wäre. Das wäre sinnlos. Daher knappern wir an unseren kargen Notrationen in den Schlaf.

Leudara wird von allen Helden () gemieden, irgendwie geht sie – nur durch ihre Anwesenheit – allen auf den Sack. (Anm, d. R.: Ein wunderbares Beispiel für den Chauvinismus der Helden, siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Chauvinismus).

Geron beginnt mit der Wache, zweiter Gamrik, Gerald und dann Gieselhold! Bei seiner Wache findet Gamrik eine Pflanze und zeigt diese am nächsten Morgen Gerald. Gerald Identifiziert die Pflanze als Blutblatt welches sehr selten ist. Ich hatte mal dazu was gelesen:

»Es konnte keinen Zweifel geben, vor mir lag eine von Sternenkraft durchdrungene Stätte. Der mit zierlichen Mustern geschmückte Stein verschwand beinahe unter den wuchernden roten Ranken des Blutblatts. […] Ich entdeckte aber auch einige merkwürdig kahle, kreisrunde Löcher im Bewuchs und damit einen Hinweis auf Stellen, an denen die astralen Ströme an etwas Lebloses gebunden waren, denn derlei meidet das Blutblatt. Doch war dies kein Grund zur Besorgnis, wie verdorrte Ranken es gewesen wären, künden solche doch von dämonischem Wirken. Nein, hier spürte ich den noch immer lebendigen Odem hochelfischer Kultur.«

...so soll ein gewisser Fulberta Glumske das beschrieben haben...

Für mich zeigt Blutblatt das Wirken von magischen Einflüssen und wenn man sie an einen Dämonen hält, kann man diese entzaubern...

Leider geht der Weg, den Geron gewählt hat nicht in die Richtung des leichten Weges. Ein Elch ist uns im Weg und Geron marschiert dem Elch entgegen.

Geron findet einen geeigneten Lagerplatz Nachtwache ist wie in der vergangenen Nacht. Während Gieselholds Wache meint er das Sternbild des Drachen zu sehen und er sieht einen langen Schweif (Sternschnuppe) ziehen. Er wünscht sich nichts weil er zu langsam ist. Doch es kommen noch mehr Sternschnuppen und er wünscht sich mehr Geld! Die Menge der Schnuppen lassen ihn fast Glauben, dass der Himmel herunter fällt. Entweder uns steht ein epischer Kampf bevor oder etwas Kosmisches.

Am nächsten Tag marschieren wir weiter. Im Laufe des Tages sehen wir hinter dem Wald rechts von uns eine Rauchsäule. Leider erkenn wir nicht den Ursprung für die Säule. Um herauszufinden mussten wir aber unseren Weg verlassen. Wir halten weiter an unserem Weg fest. Geron findet erneut einen Lagerplatz. Bei Gamrik´s Nachtwache merkt er , dass er nicht alleine ist! Er sieht eine Gestalt, die sich in 50m Entfernung unser Lager herumschleicht! Er beginnt die Gestalt zu verfolgen verliert aber immer wieder die Gestalt aus den Augen. Die Gestalt ist sehr gut und kommt dem können von Gieselhold sehr nahe. Es scheint sich um einen Humanoiden der etwas kleiner ist zu handeln, vielleicht ein kleiner Mensch oder Goblin?

Gamrik verliert in seiner Wache dann die Gestalt aus den Augen (was ja Nachts nicht ganz so schwierig ist) und bemerkt sie bis zum Ende seiner Wache nichts. Er weckt Gerald auf und setzt ihn von der Beobachtung in Kenntnis. Gerald fällt während seiner Wache nichts auf.

Am nächsten Tag auf unserem Weg sehen wir neben Schnee und noch mehr Schnee fast nichts neues. Plötzlich sieht Geron einen Hasen und will ihm mit der Armbrust zu erlegen und erleidet einen Jagdunfall! Der Bolzen spring beim Abschuss raus und verletzt ihn im Gesicht an seiner Nase.

Er verarztet seine Nase und Leudara gilt ihm den Heilsegen, was die Schmerzen schon mal deutlich lindert. Leider hat Gerald keinen Wirselkrauttee mehr.

Abends gelingt es Geron eine kleine und unbewohnte Höhle zu finden. Die erste Nachtwache hat Gieselhold. Er hört Wolfsgeheul und er sucht aktiv nach Verfolgern. Wieder kann er eine Gestalt ausmachen, die den Eindruck macht das Lager zu beobachten.

Am nächsten Tag geht weiter und was wir schon die ganze Zeit befürchtet haben tritt ein: Da scheint jemand einen Hinterhalt vorzubereiten. Die Vorzeichen haben wir erkannt und wappnen uns verdeckt zum Kampf.

Wir gehen koordiniert vor. Gieselhold versucht sich „zufällig“ nach hinten abzusetzen und die Verfolger zu Meucheln. Wir haben uns geeinigt , dass im Angriffsfalle wir erst einmal alle auf der gleichen Seite des Weges in Deckung springen.

Dann ist es soweit. Als der Weg durch eine Senke führt, werden wir von Oben mit Speeren angegriffen. Wir können erkennen, dass es eine Hand voll Goblins sind. Gamrik wird zweimal getroffen, der erste nur ein Streifschuss, der zweite aber bleibt in der Schulter stecken und wirf ihn fasst um. Auch Leudara wird leicht getroffen. Dank ihrer Platte aber nur ein „Abpraller“. Und Tunika wird knapp verfehlt.

Geron will den Hang erklimmen, aber er rutscht ab, kann sich jedoch fangen und und steigt weiter auf. Gieselhold ist bereits auf der Anhöhe und nähert sich den Goblins von hinten um sie zu Meucheln. Geron gelingt es über die Kante zu Klettern ! Gleichzeitig gelingt es Gieselhold einen ersten Goblins zu meucheln! Leudare ist als erstes auf der Anhöhe angekommen und steht mir ihrer Strahlenden Rüstung wie ein Fels in der Brandung weithin sichtbar. Rondras Zorn beschwörend gegen dieses ehrlose Verhalten der Räuber stürmt sie mit gestückten Schwert wie eine Furie auf die Goblins zu. Hinter ihr, in ihrem „Schatten“, erreicht Geron endlich auch die Anhöhe. Und als die Goblin jetzt Geron erblicken nehmen sie reiß aus.

Währenddessen bekommt Gamrik erfolgreich – d.h. ohne größere scherzhaften Folgen – den Speere, der in seiner Schulter steckt – von Tuminka herausgezogen!

Wir verfolgen die Goblins. Gerald, der sich der Verfolgung anschließt, aber eine ungünstigere Kletterroute gewählt hatte, kommt als Nachzügler hinterher!