Gewonnen und doch verloren (29. Ingerimm, 14:24 - 16:39)
Kaum hat der Heerzug die Ländereien der Notmark betreten, kam was kommen musste. Der Heerzug folgte der Straße über offenes Feld zu einer Brücke um ein kleines Flüsschen zu überqueren, und da sahen unsere Helden das Unheil. Aus dem Süden, knapp über den Baumwipfeln flog ein Drache auf den Heerzug zu und lies dabei Feuer auf den vorderen Teil des Heerzuges, der bereits an und über der Brücke war. Aber das schlimmste war, dahinter kam ein weiterer Drache zum Vorschein, und stimmte in den Feuerattacken des ersten ein. Beide Drachen gelenkt von einem der ominösen Drachenreitern.
Spieler: Christian, Holger, Christoph, Sascha
Absolutes Chaos macht sich um Heerzug breit, Pferde scheuen und fliehen Kopflos in alle Richtungen, Soldaten stürzen in den Fluss, Berittene finden sich auf dem Boden wieder und die Wägen der Magier und des Tross bleiben im durchweichten Boden abseits der Straße stecken.
Während die beiden Drachen eine weite Kehre für einen erneuten Angriff flogen, flohen Tross und Milizen zurück in den Wald, während die Birkholter Krieger, gedeckt von den Söldlingen, dass tun worauf der gesamte Heerzug trainiert hat: die Drachen vom Himmel zu holen. Fieberhaft machen sich daran, ihre Armbrüste einsatzbereit zu machen.
Dann geschehen zwei Dinge zeitgleich, einer Drachen – durch Pfeilbeschuss der Milizen in eine niedrige Flugbahn gezwungen – fliegt direkt in die Salve der Birkholter, all deren Bolzen treffen, die dran befestigten Seile spannen sich und drohen zu zerreißen, aber für den Drachen und vor allem für dessen Reiter, endet der Flug unsanft auf dem Boden. Zum anderen geschieht irgendwas, Gamrik, der halbe Heeresrat und ein paar Soldaten werden von etwas getroffen, etwas fährt in ihren Gedanken ein. Während die Soldaten ihre Waffen wegwerfen und flüchten, denkt sich Gamrik nur, was der Ganze Scheiß soll. Da reißt man sich den Arsch auf, um den Zug auf die Bein zu stellen und das Pack bei Laune zu halten, und dann bei der geringsten Anzeichen von Gefahr ziehen sie die Schwänze ein. Immerhin diese Birkholter haben ihren Job gemacht. Und das Ganze hat auch nur funktioniert, weil ich – Gamrik – darauf bestanden habe, diese Art von Kampf zu trainieren.
Kaum liegt der Drache am Boden, eilen die Söldner vom Wagen der Birkholter zu diesem, während der Drache und dessen Reiter verzweifelt versuchen auf die Beine zu kommen und die Taue zu kappen. Die Söldner lassen dem Drachenreiter keine Chance, bevor dieser begreift was vor sich geht, bricht er – mit seinen eigenen Gedärmen in der Hand – zusammen. Der Drache wehrt sich dagegen heftig. Zwar lässt eine heldenhafte Attacke von Gerald das Blut des Drachen nur so spritzen, aber der Drache schlägt unverzüglich zurück. Während dieser mit mächtigen Schwanzschlägen sich den Rücken freihält und so manchen der Söldner von den Beinen reißt, widmet sich der Drache Gerald, der ihn mit seinem gräßlichen spitzen Stock gepieckst hat. Aber so mächtig und majestätisch ein Drache in der Luft auch sein mag, am Boden und unzähligen Gegner um ihn herum wird auch er am ende niedergeschlagen.
Gamrik sieht sich das Ganze aus sicherer Entfernung an, ganz schön mutig – oder eher dumm – von seinen Kameraden Gerald und Gieselhold sich dem Drachen direkt zustellen, lasst das doch die Söldner machen, dazu sind sie da. Aber am Ende muss Gamrik dann doch wieder für Ordnung sorgen, da im Heerzug offenbar niemand mehr was machen will. Der halbe Heeresrat sitzt im Schatten der Bäume um schlürft Wein, während er wieder mal alles allein machen muss. Und noch schlimmer, diese Karenja pfuscht ihn immer in seine Arbeit rein, mit so unnützen Befehlen. Die sollte lieber mal die Klappe halten – oder sie für was anderes nutzen.
Der andere Drache zieht schnell von dannen. Neben Gamrik benehmen sich auch dGeron, Karenja, Tsadan, Wulfhold, NoNa Me, Vinja und Nadjescha seit dem Angriff komisch