weitere Verfolgungtage
Tag 11 der Verfolgung – 26.Boron
Wetter: Schneefall
Entfernung Goblins: Richtung Süd West, 1,5 Tagesreisen
Der Tag hat eigentlich recht gut angefangen, aber die Helden sind schnurstracks in einen fürchterlichen Schneesturm marschiert. Er trifft die Helden auf offener Fläche, die Helden können kein halbwegs geschütztes Eck erreichen. Man kauert sich zusammen und versucht den Sturm auszusitzen, der nach ein paar Stunden leicht nachlässt. Das nutzen die Helden um eine etwas geschützteren Stelle zu finden.
Spieler: Holger (Gamrik, Berichterstatter), Christoph (Gieselhold), Sascha (Gerald), Udo (Geron) und der spielleidende Christian (GM)
Nach einiger Diskussion in der drei Richtungen favorisiert werden in denen die Felsen liegen, die Tuminka vermutet, entschiedet am Ende einfach Gamrik über die Richtung. Und siehe da, nach einigen Minuten findet sich die Ansammlung an Felsen, erneut kauert man sich zusammen, diesmal aber etwas "angenehmer". Trotzdem ist es kalt und die Nässe dringt mittlerweile durch alle Kleidungsschichten. Nach weiteren zwei Stunden lässt der Sturm soweit nach um weiterreisen zu können. Nun steht die Entscheidung an, hier gleich das Nachtlager einzurichten oder auf gut Glück eine der zahlreichen Schutzhütten zu suchen. Man entschiedet sich für letzteres und im schwindenden Licht des Tages erreichen die Helden glücklicherweise auch eine.
In der Nacht passiert – zum Glück – nicht viel. Wie oft wird das noch gut gehen?
Tag 12 der Verfolgung – 27.Boron
Wetter: windig, leichter Schneefall und Sonnenschein
Entfernung Goblins: Richtung West Süd West, 2 Tagesreisen
Leudara besteht darauf vor der weiterreise das verbrauchte Holz zu ersetzen - und natürlich für den Holzverbrauch zu zahlen, damit die nächsten, die in Not geraden werden, nicht vor leeren Vorräten in einer Schutzhütte, stehen und sterben. Gamrik – total angepisst von der Vorstellung „Besitz eines Bronnjaren“ – "liebt" diese – vermeintlich – geldgeilen Bronnjaren: Geld verlangen und dann muss man dafür auch noch selber arbeiten. Aber bezahlen wollen sie – wie alle anderen auch – (nur den Helden) „nix“ und berufen sich dann auf die Ehre und das Heldentum der Abenteuer. Das Bornnland ist doof – und halt arschkalt.
Ein paar Stunden später trifft man auf eine Gruppe Auerhähne. Die Gelegenheit was warmes und zünftiges an diesem Abend auf dem Teller zu haben. Man schießt drei der Tiere - und prompt erinnert Leudara die Helden daran, das in der Regel pro Tier so um die 1,5 Silbertaler "Gebühr" fällig werden. Man tut sich so einfach ein System zu verteidigen, wenn es einen selbst nix kostet und man alles frei Haus erhält...Als der Weg nach Westen abbiegt und man über die eine Brücke über den Fluss schreitet, trifft man an dem anliegenden Weiler auch eine Truppe, bzw. zumindest die Pferde. Man „vergisst“ aus Zeitgründen eine Rast einzulegen bzw. zu riskieren mit Vertretern der lokalen Obrigkeit in Kontakt zu kommen. Was von Leudara mit einem Stirnrunzeln quittiert wird, aber sie scheint die Entscheidung der Helden zu tollerieren.
Tuminka findet für die Nacht erneut einen Lagerplatz der Norbarden, diesmal mit zwei Ebereschen und einen Art Schutzverschlag und der obligatorischen Quelle.
Nachtwache: Gamrik, Geron, Gerald, Gieselhold - Sternenklare Nacht und Arschkalt... das übliche halt.
Während Gerons Wache erblickt dieser einen Zug Bewaffneter, von Richtung Westen kommend. Geron beschließt die Truppe zu wecken, wobei Gieselhold keinen Bock hat, sich umdreht und einfach weiterschläft.
Gamrik studiert die Truppe mit seinem Fernrohr: Berittene und Fußvolk, Platte und bewaffnet. Plötzlich erscheint ein junges Mädchen neben den beiden Helden und kurz spricht mit ihnen um dann in das Lager der Helden zu laufen. Geron beobachtet weiter den Zug, während Gamrik dem Mädchen hintergeht. Im Lager trifft das Mädchen auf einen etwas verdatterten Gerald. Gerald und Gamrik unterhalten sich mit dem Mädchen, geben ihr was zu Essen. Neue Informationen erhalten sie nicht. Plötzlich springt das Mädchen auf "Mama ruft", rennt hinter den Eberschen und ist verschwunden. Genauso verschwindet der Fakelzug, obwohl die Straße weitergeht und man diesen noch länger sehen können müsste. Gamrik und Gerald tauschen noch ihre Theorien zu diesen Erscheinungen aus.
Tag 13 der Verfolgung – 28.Boron
Wetter: leichter Schneefall und Sonnenschein
Entfernung Goblins: Richtung Nord West, 1,5 Tagesreisen
Zurück auf der Straße, finden die Helden noch die Spuren des nächtlichen Fackelzugs, man folgt diesen Spuren aber nicht um zu sehen ob diese dann irgendwann verschwinden.
Gegen Mittag erreicht die Gruppe erneut eine Brücke, mit einen kleinem Weiler und einem Wachturm mit einer Balliste. Und der Wachturm ist auch bemannt.
Man trifft sich zum Mittagsmahl mit den Soldaten, denen jegliche Abwechslung zum langweiligen Alltag recht ist. Man tauscht die letzten Neuigkeiten aus und über die Merkwürdigkeiten dieses frühen und kalten Winters. Leudara erwartet wohl, dass die Helden die "Jagdschuld" begleichen, indem sie nebenbei nach den örtlichen Bronnjaren fragt. Was die Helden erstmal ignorieren. Jedenfalls weiß man jetzt, das die hiesige Bronnjarin eher kein Jagdrecht verkauft, aber prinzipiell weiß man jetzt was alles im einzelnen kostet. Beim rausgehen, als letzter, zahlt Gamrik die Jagdschuld, ohne das Leudara es mitbekommt. Mal sehen ob sie in der Lage ist, sich ein unabhängiges Bild über die Helden zu machen, oder einfach nur stur dem "Recht und Ordnung" Quatsch folgt.
Tuminka findet erneut einen Lagerplatz, diesmal mit einer durchaus alten aber kleinen Eberesche, der Platz ist auch gerade so ausreichend für eine kleine Reisegruppe oder evtl. für eine Kaleschka.
Nachtwache: Geron, Gamrik, Gerald, Gieselhold
Gamrik erblickt beim zu Bett gehen nach seiner Wache, kleine leuchtende Wesen - wie Glühwürmchen - in der Krone dieser Miniausgabe einer Eberesche und schläft dabei ein. Gamrik hinterlässt eine kleine geschnitzte Figur.
Tag 14 der Verfolgung – 29.Boron
Wetter: leichter Schneefall und Sonnenschein
Entfernung Goblins: Richtung Nord Nord West, 1,5 Tagesreisen
Die Helden beschließen die Straße zu verlassen und direkter in die angegebene Richtung, in der der Honigkrug sich befinden soll, jetzt durch die Wildnis zu reisen.
Tuminka findet erneut einen Lager, diesmal in einer Erdspalte mit zwei jungen Eberschen. In der Erdspalte herrschen fast frühlingshafte Temperaturen so knapp unter Null Grad – T-Shirt Wetter!
Nachtwache: Geron, Gamrik, Gerald, Gieselhold
Bei Gieselholds Wache erblickt er wie Kirschblüten auf den Boden der Erdspalte rieseln, die sich bei einer Berührung eine rötliche Farbe verwandeln – wie Blut. Die schlafenden Helden sind über und über damit bedeckt. Gieselhold beginnt die Gefährten von den Blütenblättern zu befreien, aber alles was er berührt verwandelt sich in Blut - und beeinflusst auch die Träume der Helden. Während Gamrik seinen Traum geniest, verscheucht Gerald Gieselhold schließlich - und Gieselhold gibt auf.
Am nächsten Morgen erblickt Gieselhold - als einziger - über all in der Senke Blut, das langsam im Boden verschwindet und in der letzten Lache erblickt er die unförmige Form eines kleinen Wesens, das wie eine grob geformte Lehmfigur ausschaut, bis sich dieser ebenfalls verflüssigt und wie alles andere im Boden verschwindet.
Tag 15 der Verfolgung – 30.Boron
Wetter: leicht bewölkt, Schneefall
Entfernung Goblins: Richtung Nord Nord West, ca. 1 Tagesreise entfernt (die sind bestimmt stehen geblieben!)
Die Gegend wird allgemein felsiger und gebirgiger. Die Felsbrocken und Findlinge werden größer und größer. Als man gegen Mittag einen weiteren dieser Brocken umrundet, erblicken die Helden ein Gruppe an riesigen Gestalten - Trolle. 3 bis 3,5m große humanoide Wesen, bewaffnet mit Keulen (eher Baumstämme) und einer mit Axt. Noch dahinter ist ein weiterer Troll, der auf einem kleiner Findling liegt - und lauscht (?).