August 6, 2023

Welcher Auftrag nun?

In der Kneipe: Riff der verdorrenden Kehle (13. Firun), erfreuen sich unsere Helden an ihrem Leben mit Wein, Weib und Gesang, oder...naja eher mit Milch, Weib und Tee. Man beobachtet wie ein gut gekleideter Mann an einem der Nachbartische wohl versucht hat, Streiter anzuwerben. Hat wohl nicht geklappt, den der Mann gesellt sich zum Barkeeper um nach weiteren geeigneten Kandidaten zu suchen. Und wie immer im Leben eines Helden fällt sein Blick auf unsere Gruppe unbedarfter Helden.

Spieler: Holger, Christoph, Sascha, Christian (GM)

Der Mann kommt herübergeschlendert, und stellt sich als Alwin Luminoff ein gut gekleideter Festumer Bürger, wohl kein Adliger, aber auch ohne jegliche Kennzeichnung zu Gildenzugehörigkeit oder ähnliches. Gamrik erkennt die Gunst der Stunde und lässt Alwin erstmal eine Runde schmeißen, bevor er sich setzen darf.

Nach etwas Smalltalk kommt Alwin schließlich zum Punkt, er hätte eine Auftrag – am Rand der Legalität – und sucht tapfere Recken dafür, Details könne man hier aber nicht besprechen, zu viele neugierige Ohren. Erfahrene Helden kaufen natürlich nicht die Katze im Sack und versuchen entsprechend mehr Informationen aus Alwin herauszubekommen. Derweil erblickt Gieselhold im Rücken Alwins einen Mann der Alwin und die Helden beobachtet. Dieser Mann bedeutet auch Gieselhold, das er im etwas mitzuteilen hat und er solle Alwin mit Vorsicht genießen.

Während Gieselhold sich auf das Klo verabschiedet, unterbreitet Alwin den Helden sein Angebot. Mit den Worten „pro Person“ schiebt er einen Zettel mit einer Neun darauf notiert herüber. Die Helden interpretieren, dass damit 9 Silbertaler pro Personen und pro Tag gemeint seien und eine Auftragserledigung in den nächsten 48h stattzufinden hätte.

Es gehe um ein Buch das seinem Mandanten zurückgebracht werden soll und dass die Auftragsdurchführung innerhalb der Festumer Mauern erfolgen soll. Alwin hält sich weiterhin sehr bedeckt mit weiteren Informationen. Gamrik merkt lediglich an, dass er wohl aus dem Bereich der Anwälte kommt. Nach einigen verhandlungstaktischen hin und her stellen die Helden das Gegenangebot mit 18S p.P. und Tag. Als die Helden dies Angebot mache, stutzt Alwin kurz und akzeptiert es. Das Angebot und das Gegenangebot werden interessanterweise nur schriftlich auf einem Stück Papier ausgetauscht. Generell hält Alwin alles sehr wage und wählt seine Worte mit Bedacht, damit er evtl. hinterher alles abstreiten kann. So Gamriks Eindruck

In der Zwischenzeit erhält Gieselhold die Informationen, das Alwin bereits seit zwei Wochen nach jemanden sucht der den Job übernimmt und dass die Surjeloffs die Helden sehen möchten.

Gieselhold kommt just in dem Moment zurück an den Tisch, als Gerald und Gamrik das Angebot annehmen wollen. Blitzschnell erfasst er die Situation, schnappt sich den Zettel und notiert darauf 180S p.P. und Tag. Und Alwin akzeptiert nach kurzem Zögern trotzdem, was wiederum bei Gamrik alle Alarmglocken schrillen lassen. Man bittet um 24h Bedenkzeit, falls Alwin in der Zwischenzeit jemanden anderes findet, dann haben die Helden halt Pech gehabt. Die Helden meinen, dass Alwin etwas enttäuscht sei und er akzeptiert die Modalitäten. Morgen gleich Zeit, gleicher Ort falls die Helden akzeptieren wollen.

Danach bugsiert Gieselhold die Gruppe aus der Kneipe, mit den Worten wir haben noch eine andere Einladung und die Gruppe macht sich auf den Weg zu den Surijeloffs.

Bei den Surijloffs angekommen, gibt es ein ausgezeichnetes Abendessen und reichlich Smalltalk mit der Familie Surijeloffs, als auch mit der obersten Chefetage des Handelshauses. Gamrik nutzt den Abend um ausgiebig mit der älteren Tochter zu flirten, Sulka.

Zu später Stunde zieht sich Umerike Surijeloff mit den Helden in die Bibliothek zurück, um über den eigentlichen Grund der Einladung zu kommen. Umerike bittet die Helden eine Efferdgeweihte, Sulja Elmsjen, von Neersand nach Hinterbruch zu begleiten. Die Geweihte transportiert dabei das sogenannte Blaue Buch. Im Dosis, das die Helden bekommen haben, sind ein paar wenige historische Daten zum Buch notiert:

Es wurde dem Tempel 337 BF von Thora Fataburuq übergeben, einer Seneschallin des Theaterordens. Danach stach sie mit einigen Knappen auf der Flucht vor den Priesterkaisern gen Osten in See.

1024 BF versuchte der finstere Flusspirat Mjesko Einhand das Buch zu stehlen. Dies wurde von Abenteurern verhindert. Danach versenkte man es zu Efferds Ehren im Neer.

1034 BF ließ Tempelvorsteher Jesidoro de Sylphur das Buch aus den Tiefen des Neers zurückholen. Dabei zerstörte eine mächtige Flutwelle weite Teile des Hafens, das Buch erreichte den Tempel jedoch unversehrt.

Auf dem Buch liegt ein Schutzzauber, der jeden verletzt, der es berührt. Darum muss es stets verpackt transportiert werden und lässt sich nicht öffnen. Niemand weiß, was darin steht.

Nach seiner Rückkehr begann sich der rote Einband des Buchs bläulich zu verfärben.

Dies gab Jesidoro nach langem Zögern Anlass, es magisch untersuchen zu lassen. Allerdings musste er lange nach einem Spezialisten suchen, der dieses Risiko eingehen wollte.

Die Verhandlungen mit Alatzer zogen sich über Monate. Schließlich einigte man sich.

Der Transport zu Magier Thezmar Alatzer, Graf von Hinterbruch soll unauffällig vonstattengehen.

Umerike hat auch ein persönliches Interesse an einer erfolgreichen Durchführung, und löst damit auch einen persönlichen Gefallen ein. Zudem bittet sie die Helden, sich zusätzlich, sofern möglich, um zwei weitere Themen zu kümmern:

Eruieren, ob und wie „wilde“ Goblins von außerhalb Festums für Arbeiten auf den Schiffen der Surijeloffs angeheuert werden können. Hintergrund ist, das die Manka Riiba – eine Art Bürgermeisterin der Festumer Goblins – zurzeit den Festumer Goblins davon abrät, auf den Schiffen, auch derSurijeloffs, anzuheuern.

Sofern es der Bronjare Alazter es tatsächlich schaffen sollte, das Buch zu öffnen, wäre jegliche Information über den Inhalt höchst willkommen. Besonders, wenn es mit den Rechten der Norbarden im Bornland zu tun hat.

Das Angebot ist für den Transport und den Schutzs: 4D pro Person (insgesamt) + 50% Risikozuschlag, falls es zu einer Auseinandersetzung kommt. Dank des Verhandlungsgeschicks von Gerald einigt man sich auf 5 Dukaten/Batzen pro Person und einen 100% Risikozuschlag, falls es zu einem Überfall auf den Transport komme. Die beiden Nebenaufträge werden, je nach Güte/Qualität der Informationen, gesondert vergütet.

Die Abreise erfolgt am kommenden frühen morgen.

Man trifft sich auf dem Anleger 6 am Hafen und wird mit der Privatjacht der Surijeloffs nach Neersand gebracht. Neersand solle schon am späten Nachmittag erreicht werden. Zu Gamriks Überraschung ist die Kapitänin Sulka Surijeloff...