Zurück in Angbar ... alles nur zum Vergnügen
„Wollen wir wirklich zurück?“ ist die Frage, die Gamrik in den Raum stellt und ergänzt "Ich hätte jetzt wirklich Lust Jasper eins aufs Maul zu geben".
Rache, Gier - ist da ein Unterschied? Führt nur zu Problemen, wenn zu viele Emotion das Leben bestimmt. Endlich einigt man sich, Jasper Jasper bleiben zu lassen und macht sich auf den Weg in Richtung Angbar. Den in Angbar wartet, neben den Bestellungen, auch noch so mach schönes auf unsere Abenteurer.
In Angbar angekommen begibt man sich zum Schankhaus Wackerbusch um dort die auf Lebenszeit zugesagt kostenlose Unterbringung zu nutzen.

Nachdem alles untergebracht ist, macht sich Gamrik am Abend auf den Weg, um sein gegebenes Versprechen einzulösen. In der Villa "Torhaus" am Nordtor (ihr erinnert euch: die Villa wurde von Valmir und Gieslhold fälschlicherweise als Pariostempel erkannt...) stellt er fest, dass zum Bierfest anscheinend eine Art "Tag der offenen Tür" war, denn heute sind die Tor geschlossen und man achtet sehr auf die Qualität der Gäste. Nach einem kurzen Gespräch mit dem sehr fein gekleideten und sicher in der Kunst der Kommunikation geschulter Türwächter wird Gamrik doch noch der Einlass gewährt. Mit geübten Auge stellt Gamrik fest, dass hier Exklusivität groß - sehr groß geschrieben wird. Am Ende findet er die jungen, wunderschönen und sehr sehr führsorglichen besagte Dame. Am nächsten Morgen ... ok ... am nächsten frühen Nachmittag hat er schließlich in Summe 25 Dukaten investiert, aber was sind schon der schnöde Mammon ... wie gewonnen so zerronnen.
Valmir, Geron und Gieslhold haben andere Pläne. Am frühen Morgen machen sich die drei auf den Weg um ihre bestellte Waren abzuholen. Gieselhold bekommt seine besondere Kleidung, Valmir organisiert ein paar Heiltränke (die, trotz des Rabats, den die Biergräfin ihnen zugesagt hat, echt teuer sind) und Geron sein wunderschönes Schwert. Allen drei fallen immer wieder Werbeplakate von dem Volksfest in die Hände, das vor dem Südtor stattfindet. Nach dem Mittagessen im Gasthof beschließen die drei nicht mehr auf Gamrik zu warten. Sie hinterlassen bei den Wirtsleuten Wackersbusch eine Nachricht, dass sie sich mal das Volksfest ansehen wollen und machen sich dann auf den Weg zum Festplatz. Unbewaffnet, denn auch noch eine Meile um Angbar gilt das Waffenverbot und der Festplatz liegt darin.
Zu beginn sind schlendern die drei noch gemeinsam über den Festplatz um einen Eindruck vom Angebot zu bekommen.
Gieselhold entscheidet sich vor dem großen Zelt der tulamidischen Schönheiten eine Sitzgelegenheit zu suchen, denn er ist sich sicher, dass - sobald Gamrik auftaucht - dieser mit 100% Sicherheit seinen Weg zu dieser Stätte finden wird.
Valmir findet den Stand einer lokalen Künstlerin, die sich auf Pflanzenbilder spezialisiert hat. Im Gespräch erfährt er, dass sie die Tochter von Nirnwilf Goswick, einen lokal bekannten Waldläufer ist und leidenschaftlich Kräuter sucht und malt. (Gamrik beobachtet die beiden und beschließt nicht zu stören und geht weiter...soll Valmir auch mal sein Vergnügen haben).
Nach ziellosen herumwandern bleibt Geron bei einem besonderen Fressbude hängen. Zwei Zwerginnen grillen verschiedenste Köstlichkeiten auf mehreren offenen Feuerstellen. Geron kann sich nicht nehmen lassen alle Varianten durchzuprobieren und dabei mit den zwergischen Köchinen so manches Fachgespräch zu führen.
Am Zelt der tulamidischen Schönheiten kommt Gamrik die Idee mal etwas Kultur seinen Freunden nahe zu bringen und kauft Eintrittskarten für die letzte Vorstellung heute Abend. Geiselhold ist erfreut Gamrik, wie erwartet, hier zu treffen. Gemeinsam sammeln sie noch Geron und Valmir, der sich in der Zwischenzeit von der jungen Künsterin verabschiedet hat, ein.
Neben den üblichen Folksfestvergnügungen, wie Fresständen, Fahrgeschäften und Gaukelein wird auch eine Art "Bullenreiten" beworben, bei dem es einen "magischen Bogen" zu gewinne gibt. Teilnahmegebühr ist nur fünf Silbertaler. Geron, Gamrik und Gieselhold kommen auf die Idee Valmir zu überzeugen, dass es an der Zeit ist seine Erfahrung (Erfahrung = Summer aller, auch schmerzhaften Fehler) in der Disziplin "Bullenreiten" zu vertiefen und daran teilzunehmen. Wie sich aber herausstellt wird hier in Angbar ein technischer Bulle genutzt. Valmir darf sich in die Reihe stellen und wird - als er dran ist - vom Promotor entsprechend präsentiert und von zwei starken Damen auf den Bullen verfrachtet. Gamrik sucht und findet die üblichen Wettmöglichkeiten und setzt auf Valmir. Am Ende hat jeder der Helden sein Glück versucht und viele neue Erfahrungen gesammelt.
Um die restliche Zeit noch zu überbrücken betreten die vier Held in ein Bierzelt, um dort zu essen und auf die kulturelle Abendvorstellung zu warten.
Beim Essen ergibt sich ein zufälliges Gespräch zwischen Geron und seinem Tischnachbarn, der ihm in höchsten Tönen von dem kulturellen Genuss der tulamidischen Tanzgruppe schwärm. Leider hat dieser (und auch seine drei Freunde) keinen Karte mehr bekommen. Ob Geron zufällig jemanden kenne der Karten verkaufen wolle? 5 Dukaten pro Karte wäre es ihm das wert. Geron überlegt zu verkaufen, aber leider machen die anderen - allen voran Gamrik - nicht mit. Gamrik besteht eindringlich darauf, dass man - als Mann von Welt - die kulturellen Dimensionen nicht vernachlässigen dürfe. Der ältere Mann verabschiedet sich, wünsch noch viel Genuss (sowohl jetzt kullinarisch, als auch später kulturell) und einen schönen Abend.
Keine fünf Minuten später kommt es zu einer zünftigen Schlägerei in dem Kneipenzelt.