Durch das Sandlabyrinth
Nachdem die zerfallenen Statuen zu Staub geworden sind, bleibt eine kleine Sanduhr zurück. Gerald nähert sich ihr und stellt fest, dass sie vollständig aus Sand zu bestehen scheint. Als er sie berührt, fühlt sie sich ungewöhnlich warm an – etwa 40 bis 50 °C. Gieselhold hebt die Sanduhr vorsichtig mit seinem Dolch an, was ihm problemlos gelingt.
Die Gruppe durchsucht daraufhin die Höhle nach einem möglichen Verwendungszweck der Sanduhr. Schließlich entdecken sie einen Torbogen aus Sand mit einer passenden Einkerbung. Gieselhold setzt die Sanduhr in die Öffnung ein. Sofort zerfällt der Torbogen und gibt den Zugang zu einer Treppe frei. Auf dem Boden vor dem Durchgang liegt erneut die Sanduhr. Gieselhold nimmt sie wieder an sich und wickelt sie in ein Tuch.
Die Abenteurer steigen die Treppe hinab. Nach einiger Zeit hört Gieselhold ein kratzendes Geräusch über den Boden gleiten. Er hält die Gruppe an und lauscht aufmerksam. Dabei vernimmt er ein tiefes Knurren sowie das Rieseln von Sand. Die Gruppe setzt ihren Weg dennoch fort. Gerald bemerkt dabei, dass die Wände angenehm warm sind, etwa 30 °C.
Schließlich erreichen sie einen Durchgang, dem sich Gamrik als Erster nähert. Dahinter liegt ein gewaltiger Raum, dessen Wände selbst vom Licht ihrer Ausrüstung nicht vollständig erfasst werden können. Rund um den Eingang entdeckt Gamrik Darstellungen von Schlangen, Eidechsen und Skorpionen. Gerald meint sogar zu erkennen, dass sich die Figuren bewegen. Als er jedoch nähertritt, wirken die Zeichnungen wieder völlig reglos.
Um die Dunkelheit zu durchdringen, nimmt Gamrik eine Fackel aus seinem Rucksack und wirft sie in die Halle. Die Gruppe folgt ihr und betritt den Raum. Dort liegt ein markanter Geruch nach Wildkatze in der Luft. Kurz darauf erleben die Helden ein seltsames Phänomen: Wände aus Sand wachsen plötzlich aus dem Boden empor, nur um wenige Augenblicke später wieder in sich zusammenzufallen. Offenbar stammen die zuvor gehörten knurrenden Geräusche von diesem Vorgang.
Die Gruppe folgt den Wegen des ständig wechselnden Sandlabyrinths. Nach einiger Zeit gelangen sie zu einer etwa 50 × 50 Meter großen Sandfläche. Kaum betreten sie diese, werden sie von drei gewaltigen Sandschlangen angegriffen. Nach einem langen und harten Kampf gelingt es den Abenteurern schließlich, die Kreaturen zu besiegen.
Anschließend setzt die Gruppe ihren Weg durch das Labyrinth fort, bis sie erneut auf eine große Sandfläche stößt.